Ein Mädchen liegt in einem von diesen uralten Krankenhausbetten mit dem ekelhaften creme-weiß. Die Farbe splittert ab, das Gestell darunter rostet. Sie hat Krebs - auf dem linken Auge. Die Haut ist rot und ganz dünn. Ich komme sie mit Freunden besuchen, die sie offenbar schon länger kennen, aber ihr Anblick macht mich so traurig, dass ich sie ungefragt und unbekannterweise in den Arm nehme. Ich fühle zum ersten Mal das Gefühl der Ohnmacht einem Sterbenden gegenüber. Sie hat Schmerzen, denke ich, und sie liegt vollkommen unbewacht und unversorgt in einem heruntergekommenen Krankenhauszimmer, das eigtl. mehr einer Abstellkammer im hintersten Winkel des Kellers ähnelt. Ich frage mich, warum man ihr die Stelle nicht einfach herausschneiden kann - dann wäre sie zwar auf einem Auge blind, aber lebendig.Dienstag, 11. April 2006
Krankenhaus-Traum
Ein Mädchen liegt in einem von diesen uralten Krankenhausbetten mit dem ekelhaften creme-weiß. Die Farbe splittert ab, das Gestell darunter rostet. Sie hat Krebs - auf dem linken Auge. Die Haut ist rot und ganz dünn. Ich komme sie mit Freunden besuchen, die sie offenbar schon länger kennen, aber ihr Anblick macht mich so traurig, dass ich sie ungefragt und unbekannterweise in den Arm nehme. Ich fühle zum ersten Mal das Gefühl der Ohnmacht einem Sterbenden gegenüber. Sie hat Schmerzen, denke ich, und sie liegt vollkommen unbewacht und unversorgt in einem heruntergekommenen Krankenhauszimmer, das eigtl. mehr einer Abstellkammer im hintersten Winkel des Kellers ähnelt. Ich frage mich, warum man ihr die Stelle nicht einfach herausschneiden kann - dann wäre sie zwar auf einem Auge blind, aber lebendig.Sonntag, 9. April 2006
Sonia Sabri
Heute war auf Arte-Metropolis das Portrait dieser ungewöhnlichen Tänzerin zu sehen.Samstag, 8. April 2006
Blitzurlaub




Artemisia packt Decke und Kamera in den Rucksack und schwingt sich auf ihr Fahrrad. Und ist in nur 6min 43 im gratis Ferienparadies: Sonne, Wind und Ruhe!
schöne Steine, Vogelstimmen, eine Mini-Brandung an den Zehen. Und dazu ein 1A-Soundtrack, direkt aus dem Fluss, Natur pur...
Füße im Moos, Finger im Wasser - Artemisia braucht kein Reisebüro!
Freitag, 7. April 2006
Ließ ich dich noch fliegen

Augen auf wo's weh tut! (Klappe die 2.)
Mittwoch, 5. April 2006
New York
Wir parken am Flughafen, da sind unglaublich viele alte Autos. Aber ich habe vergessen, Flugtickets zu besorgen. Ich weiß, dass ein Flieger nach 7 Uhr geht, hab aber nicht daran gedacht, Tickets zu holen. Mein Vater meint, wir könnten also frühestens in die Maschinge um 9 steigen, weil wir vorher noch ins Reisebüro müssen.
Das ist ein unglaublich altmodisches ehemaliges Zwei-Zimmer-Appartment voller alter Menschen, die sich um die Reisenden kümmern. Ich kann kaum unterscheiden, wer Klient und wer Angestellter ist. Fühle mich aber wohl. Die Möbel sind wohl von den Vormietern übrig geblieben: wunderschöne alte Kommoden und Kästen mit Schubladen, alles dunkles Holz, Messingbeschläge, etwas erdrückend aber charmant. Ich bekomme mein Ticket.
Dann bin ich plötzlich in NewYork, in einem großen, leeren Raum mit weiten Fenstern und Blick auf die Hochhäuser. Mein erster Gedanke ist, dass ich raus will/muss, die Stadt erkunden, ins Museum gehen, obwohl mir der Gedanke trotzdem auch Angst macht. Ich warte anscheinend auf meine Mutter (die in dieser Stadt eine Arbeit hat?), mein Vater ist nicht mehr hier. Ich habe das Gefühl, nicht rauszudürfen und gleichzeitig zu wollen und doch nicht zu wollen.
Montag, 3. April 2006
Haut
Sonntag, 2. April 2006
Item One (1)
Samstag, 1. April 2006
Namenspatronin
Susanna im Bade, 1610, Schloss Weissenstein (D). Ihr erstes signiertes Werk (im Schatten neben Susannas Bein). Artemisia ist 17.
Judith und ihre Magd mit dem Haupt des Holofernes, ~1613, Palazzo Pitti, Florenz. Die Spange in Judiths Haar zeigt David mit dem Haupt Goliaths.
Judith tötet Holofernes, ~1620, Uffizien Florenz. Artemisias berühmtestes Werk. Sie verarbeitet darin die Vergewaltigung durch ihren Lehrer, Agostino Tassi, und sexuelle Übergriffe anderer Maler in dessen Atelier.
Engel auf Wolke, ~1613, Casa Buonarroti, Florence. Artemisia beteiligte sich an der Ausstattung der Casa Buonarotti und erlangte dadurch ein für eine Malerin ungewöhnlich hohes Ansehen. Das Lendentuch des Engels wurde später durch einen anderen florentinischen Maler, Il Volterrano, ergänzt.








