Habe in alten Tagebüchern gelesen – ein Ausflug zu meinen alten Ichs. Lag auf dem Boden, draußen haben sich Sonne, Wolken und Wind ausgetobt. Hin und wieder kam er zum Fenster rein, hat sich in den Seiten und in meinen Haaren verfangen. Es hat mir das Gefühl dafür wiedergegeben, wie sehr alles fließt, zerrinnt und sich neu formt. *lach*Diese alten Versionen von mir sind wie alte Häute, die ich abgestreift habe. Aber es ist schön, sie wieder herauszuholen, zu betrachten. In viele passe ich nicht mehr hinein. Respektieren und achten muss ich sie dennoch. Denn Stücke davon sind mir zu Teilen meiner heutigen Haut geworden, die wieder Teil einer nachkommenden Haut sein wird, die wiederum…
Meine Vergangenheit war ein K(r)ampf, ich lese da von so viel Aufregung, so viel Theater, Unglück, Unsicherheit, Verwirrung. Damals habe ich es nicht so gesehen, aber heute muss ich lachen und kann sagen, dass die Pubertät wirklich die schlimmste Zeit des Lebens ist. Dabei war meine gar nicht mal so übel.







Kuckuck Specht!




