Mittwoch, 17. Mai 2006
Montag, 15. Mai 2006
Tanz
Es streckt sich mit allen Zehen, fließt nach oben im Relevé, breitet sich aus beim Öffnen der Arme, kugelt mit mir am Boden. Ich balanciere es auf einem Bein, lasse es meinen Nacken strecken, den Blick verfeinern. Mein Glück perlt mir über die Stirn und ich möchte lachenlachenlachen!
Donnerstag, 11. Mai 2006
Dienstag, 9. Mai 2006
Starke Bande
Wir leben so weit auseinander, haben uns schon lang nicht mehr gesehen. Und was aus dieser Entfernung entsteht, aus dieser Sehnsucht, ist wiederum unglaublich schön. Ich bin glücklich weil ich weiß, dass wir einander fehlen. Klingt komisch, is aber so.
Bild: Christoph Rau
Montag, 8. Mai 2006
Heuler
Ich, die Fleisch gewordene Wasserader, war natürlich vollkommen aufgelöst - vor allem wegen der Musik. Die, wie ich grade nachgegoogelt habe, gar keine Originalmusik aus dem 19. ist, aber täuschend echt klingt. Wunderwunderwunderschön.
So, ich sollte mal wieder Austen lesen.
Und sonst? Ich suche momentan Lindenbäume, mit denen ich mich beschäftigen soll. Am Fluss gibt es viele, nur hab ich keine Lust, mich in aller Öffentlichkeit unter einen Baum zu setzen (neben dem normalerweise nur die Hunde ihre Geschäfte erledigen). Also: weitersuchen.
War gestern in einem tollen Konzert von Studienkollegen. Ein Ungar hat den "Abendstern" gesungen - Wagner mit Akzent ist wirklich süß: "Ooo, du mein cholderr Abendsti-ern..." Aber Bombenstimme.
Im Anschluss hab ich noch zufällig eine Studienkollegin getroffen, die entzückend ist - krachblaue Augen und einen ganz leichten Damenbart ;) - und die ich kaum kenne. Haben eineinhalb Stunden im Kaffee zugebracht. Sie ist Weltenbummlerin. Und erstellt mir mein Horoskop. Toll, hm, wollt ich schon immer besitzen...
Morgen!
Und morgen wird die Sonne wieder scheinen
und auf dem Wege, den ich gehen werde,
wird uns, die Glücklichen, sie wieder einen
inmitten dieser sonnenatmenden Erde.
Und zu dem Strand, dem weiten, wogenblauen,
werden wir still und langsam niedersteigen,
stumm werden wir uns in die Augen schauen,
und auf uns sinkt des Glückes stummes Schwegen.
John Henry Mackay
Von Richard Strauß vertont (Op. 27 N°4). Heute gehört und - natürlich - geweint.
Donnerstag, 4. Mai 2006
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