<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256</id><updated>2012-02-17T01:58:51.122+01:00</updated><category term='ashtanga yoga'/><category term='grün gelebt im Selbstversuch'/><category term='niyamas'/><category term='yamas'/><title type='text'>Wolkenlos</title><subtitle type='html'>irgendwas ist immer</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>163</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-6110472456022695491</id><published>2008-08-02T14:57:00.000+02:00</published><updated>2008-08-02T15:01:41.459+02:00</updated><title type='text'>i've moved</title><content type='html'>I've moved to my new blogging home &lt;a href="http://lilylotus.wordpress.com"&gt;Lily Lotus WillowTree&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;My blog will remain in German. I've added a new section in English, though, in the 'Lotus' category -&gt; Journey of Yoga. It's a weekly journal about, well - my Yoga practice...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meet you there!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-6110472456022695491?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/6110472456022695491/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=6110472456022695491&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6110472456022695491'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6110472456022695491'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/08/ive-moved.html' title='i&apos;ve moved'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-6037476891146164351</id><published>2008-07-13T20:24:00.001+02:00</published><updated>2008-07-13T20:33:31.271+02:00</updated><title type='text'>es wird zeit</title><content type='html'>Liebe Leute,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich habe meine Koffer gepackt und bin umgezogen. Ich lasse auch gleich meinen Namen hier liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon seit längerem hat mich die Unübersichtlichkeit bei bloggers ein wenig in die Enge getrieben. Für meine Zwecke - nämlich hier zugleich meine yogischen Erfahrungen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;und &lt;/span&gt;alles andere in meinem Leben festzuhalten - sind die Möglichkeiten hier zwar schön, aber begrenzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, natürlich - alle Dinge sind eins. Warum ich sie auf meinem neuen Blog trotzdem trennen möchte? Weil auch Bücher Kapitel haben und ich möchte, dass sich jeder raussuchen kann, worauf er Lust hat. Also: Links &lt;span style="font-style: italic;"&gt;oder&lt;/span&gt; Tagebuch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;oder &lt;/span&gt;Buchrezensionen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;oder &lt;/span&gt;... Ihr versteht schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht aber ist es auch einfach was die Chinesen sagen: regelmäßig Umziehen ist gut für die Gesundheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, auf Wiedersehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://lilylotus.wordpress.com/"&gt;Lily Lotus WillowTree&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Achtung, die Seite muckt im Explorer aus mir unerfindlichen Gründen ein klein wenig. Wer Firefox hat, wende dieses an...)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-6037476891146164351?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/6037476891146164351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=6037476891146164351&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6037476891146164351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6037476891146164351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/07/es-wird-zeit_13.html' title='es wird zeit'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-3494055221083542538</id><published>2008-07-07T22:00:00.000+02:00</published><updated>2008-07-07T22:40:20.378+02:00</updated><title type='text'>wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin? und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.</title><content type='html'>Die Geschichten, die ich mir gerne über meinen Lebensweg und den anderer erzähle, sind eine Zusammenstellung von Erinnerungsfetzen, Glücksmomenten und Lernvorgängen. Es sind komprimierte Fassungen willkürlich ausgewählter Episoden, jederzeit beliebig neu zusammen zu stecken und neu zu erzählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschichten, die ich mir aus meinen Lebenswanderungen schreibe - was sind sie? Während ich meinen Weg gehe, stellt sich mir die Frage nach Weisheit und Wahrheit. Darüber möchte ich heute schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl an diesen Geschichten genauso wenig wirklich "Ich" ist, wie an "meinen" Gefühlen und "meinem" Körper, so sammle ich unterwegs dennoch etwas, das ich Weisheit nennen möchte und das mir manchmal erst im Rückblick - im Erzählen der Geschichte - gänzlich ersichtlich wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade noch dachte ich, dass ich die Weisheit aufsammle, entlang des Weges. Aber - vielleicht bin ich keine Wanderin. Vielleicht stehe ich nur da während ich in die Weisheit hineinwachse, sie einatme und immer mehr in ihr ruhe ... wie ein Baum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bäume entfalten sich in der Wahrheit ihrer Existenz und der Tatsächlichkeit der Dinge um sie herum. Was sie zu geben haben, ist Weisheit. Ich kann getrost sagen: was immer ein Baum mir erzählt hat wenn ich die Tollkühnheit besaß, ihn zu fragen, war weise und wahr. Ratschläge aus den Baumkronen oder dem Bauch der Erde sind von einer Gewissheit durchströmt, die ihresgleichen sucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und warum gestehen sich Menschen so wenig davon zu?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht aus vorausahnender Vorsicht? - kommt einer anmarschiert um triumphierend die Flagge der einzigen und allgemeingültigen Wahrheit zu schwingen, lässt die Nachhut der engen Herzen und Stirnen meist nicht lange auf sich warten. Aber das Gegenteil - die totale Beliebigkeit - scheint mir auch kein Banner zu sein, unter dem es sich gut stehen oder gehen lässt. Um mich deutlich auszudrücken - es geht mir nicht darum, ob Herr X sein Ei lieber mit dem Messer oder dem Löffel aufschlägt. Unter Beliebigkeit verstehe ich, dass mir Lebensgewohnheiten und Denkmuster als "Freiheit" verkauft werden, die Schaden zufügen. Der wiederum wird proper unter den Teppich - pardon, die Flagge - gekehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kann mich verrückt machen an dieser Welt; die vorgegaukelte, verlogene Freiheit, alles tun, lassen und denken zu dürfen, was ich will. (Und ich weiß, dass mir 'die Welt' damit nur meine eigene Unsicherheit zuspielt...) Der natürliche Drang nach Glück und persönlicher Befreiung wird in gut anzuzapfenden Bahnen begradigt, und hast-du-nicht-gesehen ist der drängende Mensch zur seichte Gewässer entlang schippernden Strohpuppe mutiert. Der daraufhin lernt, das lichterlohe Brennen mit dem Licht persönlicher Aufgeklärtheit zu verwechseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich ist dieses Konzept von persönlicher Freiheit ja schön und gut. Ich möchte leben und leben lassen. Ich muss mich nicht über die vermeintliche Kleinkariertheit der einen ärgern, die scheinbare Dummheit der anderen verurteilen und mich dazwischen, während ich im Saft meiner wütenden Dogmatik vor mich hin brate, immer wieder mit Weihrauch besprenkeln. Denn obwohl ich auch das bisweilen fast schon als Sport betreibe (weil es sich so verführerisch anfühlt und Gelegenheiten dazu reichlich nachwachsen, wenn ich es will), ist es nicht gut für mein Herz, meinen Seelenfrieden und meine Entwicklung. Das ist zumindest &lt;em&gt;meine&lt;/em&gt; Weisheit. Also, Schuhe geschnürt, und hinauf den Berg der glückseligen Gelassenheit und liebenden Neutralität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich also gerne können würde, ist ganz und gar, und aus vollem Herzen, jedem Wesen seinen Weg, seine Weisheit und seine Lernaufgaben zugestehen. Mir eingestehen, dass ich nach &lt;em&gt;meiner&lt;/em&gt; Wahrheit suchen muss, nach dem was &lt;em&gt;mich&lt;/em&gt; nährt und dem was &lt;em&gt;mich&lt;/em&gt; unfrei macht. Basta.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder aber, wenn ich meine heimelige Klause verlasse und mich gänzlich hinüber in die Welt der Menschen wage (das passiert etwa 4 Mal die Woche), überfällt mich das unangenehme Gefühl, dass die ganze Sache mit dem Wertepluralismus gar nicht der Befreiung dient, sondern der Zementierung von Lebensweg-Geschichten, der Untätigkeit, Gleichgültigkeit und der Verfremdung. Denn neben dem glückseligen Dahinschippern haben wir auch gelernt, einander nicht auf unser Strohpuppen-Dasein anzusprechen. "Jedem Tierchen sein Plaisierchen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Höchst beeindruckend finde ich da Menschen, die mir gradeheraus sagen können, dass ich schädlich handle und denke; dass die zugrundeliegende Wahrheit des Lebens eine andere ist, als das wonach ich hetze; dass auch ich eine Puppe geworden bin ... und die dabei&lt;em&gt; &lt;/em&gt;nicht mit Flaggen wehen müssen. Menschen die sich zugestehen, fehlbar zu sein und &lt;em&gt;dennoch &lt;/em&gt;Wahres verbreiten zu können; Menschen, die nicht Recht haben müssen und gerade deshalb recht sprechen. Menschen, die so rein und unverhaftet sind, dass sie die gesamte Skala ihrer Emotionen, Erfahrungen und Talente zu spielen vermögen, um einer tief wurzelnden Lebenswahrheit eine Ausdrucksmöglichkeit zu bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschen schließlich, die sich selbst überflügeln, um der Lebendigkeit und Freiheit aller zu dienen.&lt;br /&gt;&lt;div align="right"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Titel: Zitat von Kurt Marti&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-3494055221083542538?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/3494055221083542538/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=3494055221083542538&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/3494055221083542538'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/3494055221083542538'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/07/wo-kmen-wir-hin-wenn-jeder-sagte-wo.html' title='wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin? und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-1224351780839889633</id><published>2008-06-22T23:40:00.000+02:00</published><updated>2008-06-23T00:33:34.095+02:00</updated><title type='text'>was neues...</title><content type='html'>... war es für mich mit Sicherheit, beim Ticketverkauf während eines Festivals aufgrund meiner Hautfarbe beleidigt zu werden. Von einem Schwarzen. Rassismus verkehrt herum, sozusagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe zu, ich war vollkommen überrumpelt, obwohl ich doch eigentlich wissen sollte, dass Hautfarben noch lange nichts über Gesinnungen aussagen. Und auch, dass Vorurteile und Engstirnigkeit völker- bzw. farb-übergreifende Phänomene sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun wurde ich aber von kleinauf darauf abgerichtet, Rassismus und seine "Opfer" (schwarz, kaffeebraun oder asiatisch) zu erkennen und mich zugleich der Gruppe von "Tätern" (weiß) zugehörig zu fühlen, so dass mich die Wendung dieses Blatts an einem Punkt traf, an dem ich auf kein erlerntes oder erlebtes Wissen zurückgreifen konnte. Ich war - mundtot. Und musste lachen (was mein Gegenüber wohl in der Annahme bestärkt haben muss, ich sei eine hinterfotzige, betrügerische Weiße).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wurde noch nie wegen meiner Haut und ihrer Farbe kategorisiert, schubladisiert oder mit Etiketten beklebt. Bin also ein vollkommen unbeschriebenes Blatt. An meiner Reaktion erkenne ich am eigenen Leib das wirklich Hintertückische des Rassismus': er untergräbt das Identitätsgefühl, zerstört die Empfindung eines grundsätzlichen In-Ordnung-Seins und schlussendlich verpflanzt er Scham und Schuld in das System eines Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich reagierte folgendermaßen: zunächst Empörung. &lt;em&gt;"Wie kann der nur so über mich reden, nur weil ich so aussehe, er kennt mich nicht!"&lt;/em&gt; Dann - einlenken. &lt;em&gt;"Wenn ich zurückschimpfe, dann... und überhaupt, wie sieht das aus, wenn ich hier mit einem schwarzen Mann streite, noch dazu einer, der so schreit."&lt;/em&gt; Dann - Scham. &lt;em&gt;"Ich bin weiß. Ich gehöre zu jenen, die das System so gestalten, dass dieser Mann verbittert."&lt;/em&gt; Dann - Schuld.&lt;em&gt; "Ich bin weiß. Und ich tue nicht genug."&lt;/em&gt; Dann - Aufbäumen. &lt;em&gt;"Was hier passiert, ist nicht richtig."&lt;/em&gt; Dann (das Gift sickert nach): &lt;em&gt;"Er hat Recht. Ich habe vermutlich den Fehler begangen, den er mir unterstellt. Und wenn ich mich umsehe, dann sind viele Weiße tatsächlich so, wie er behauptet. Und für sie schäme ich mich, weil ich eine von ihnen bin."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, warum mich das so aufwühlt - es ist ja nicht das erste Mal, dass mein Empfinden von mir selbst von außen angegriffen und in Frage gestellt wird. Vielleicht liegt es am Thema Haut - deren Farbe kann ich ja nun wirklich nicht ändern (ja, gut, weil ich nicht ins Solarium gehe etc.). Wegen meiner Haut angegriffen zu werden, hat mich mit Gefühlen des Ausgeliefertseins und der Machtlosigkeit bekannt gemacht, denen ich so noch nicht begegnet bin. Vielleicht weil Haut etwas so öffentlich-intimes zugleich ist, weil sie meine grobstofflichen Grenzen, mein Territorium bestimmt ... Ich weiß es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke jedenfalls dem "Täter".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-1224351780839889633?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/1224351780839889633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=1224351780839889633&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1224351780839889633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1224351780839889633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/06/was-neues.html' title='was neues...'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-8524569178871029124</id><published>2008-06-18T20:17:00.000+02:00</published><updated>2008-06-18T22:13:26.253+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ashtanga yoga'/><title type='text'>ein paar gedanken zu wandel und dauer</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Meine Freunde haben sich wieder über den Erdball verteilt. Es fällt mir nicht schwer, die Menschen loszulassen. Aber die Gemeinschaft, die an einem Ziel gearbeitet hat, ist wieder verstreut. So soll es sein - und trotzdem fühlen wir uns alle plötzlich sehr klein; sehr allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ungewisse Phasen lösen bei mir einen Mechanismus aus, der mich alle Antennen ausfahren lässt und alarmbereit hält. Ich befinde mich dann in einem Niemandsland zwischen totaler Aufmerksamkeit, Kopflosigkeit und Erwartung. Ich warte, welche Türe sich öffnen wird (bis jetzt lag hinter dem Nebelschleier immer nur Gutes) und in der Zwischenzeit suche ich mir etwas zum Festhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesen Phasen erfahre ich besonders deutlich alle meine Tugenden und noch nicht integrierten Schattenseiten nebeneinander. Ich entfalte unglaubliche Disziplin, Stärke und Wachsamkeit und im selben Maße steigt die Unruhe und Raserei in meinem Geist. Oder vielleicht nehme ich einfach nur verstärkt wahr, dass ich kaum etwas mit ganzer Hinwendung mache; ... dass ich drei Runden Spider-Solitär spiele während der Browser lädt; auf der Uni ans Essen denke, während dem Essen ans Üben denke, und während dem Üben an die Erlagscheine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich ungekannte Geduld aufbringe und mich in Demut übe, vergleiche ich mich mit anderen; lande höher oder tiefer auf dem gedachten Podest; bin in einem Augenblick die Königin der Welt, im nächsten zu nichts nütze. Im einen Moment gebe ich nach und lasse los; im Nächsten klage ich an, schimpfe, suche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich genieße den Prozess; die Wogen sind das Einzige, woran ich mich festhalten kann. Anscheinend weiß ich mit handfesten Krisen, Angst, Scham oder Panik besser umzugehen, als mit monotoner Abgestumpftheit, in der es mir weder richtig gut noch richtig schlecht geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Yoga erweist sich wieder einmal als mein Anker, mein Kompass und mein Schiff zugleich. Es erstaunt mich selbst, dass sich meine Praxis immer weiter vertieft. Im Laufe der Monate und Jahre nimmt die Fruchtbarkeit dieses Bodens nicht etwa ab - und ich erkenne mit der größten Freude, dass inmitten meines Lebens einen Pol von lebendiger Dauer gewachsen ist, der sich beständig ausweitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ein flatterhafter Mensch, lebe ein bisschen im Wettstreit mit mir selbst und lege mir gelegentlich Steine in den Weg, nur um drübersteigen zu können. In mir liegt eine Furcht, nichts entdecken zu können, abzustumpfen oder zu versacken. Eine Furcht davor, der Strom des Lebendigen könnte versiegen, oder davor, den Weg zur Quelle nicht zu finden. Was mich gelegentlich antreibt, ist die Scham, nicht zu genügen. Was mich zurückhält, die Angst, falsche Schritte zu wagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn eine Qualität von Dauer habe ich in mir und in meinem Umfeld (bis vor einigen Jahren) nur selten erlebt. Ich meine mit "Dauer" einen beständigen Fluss neutraler Liebe in zwischenmenschlichen Beziehungen, der von Egos, Raum oder Zeit nicht unterbrochen werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war mir auch der Bedingungslosigkeit solcher Dauer nicht bewusst. Dass sie tatsächlich auch dann besteht, wenn ich ganz aus meiner Mitte gerate und so gar keine Yogini bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun finde ich beide Seiten vereint; die Bewegung und die Dauer: Ich stelle nicht nur fest, dass mich eine Sache nach langer Zeit immer noch immer weiter überraschen, anziehen und befriedigen kann. Ich freue mich an dem stabilen Gefährt, das ich mir gebaut habe und mit dem ich bis jetzt sicher unterwegs bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin dankbar und freue mich über die Zuversicht und Lebendigkeit, mit der ich die scheinbar leere Seite aufschlagen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächsten Wochen werden voraussichtlich ebenso turbulent, wie die vergangenen. Der Umbau in meinem Innenleben führt zu schöpferischer Leere auf meinem Blog. Ich brauche viel Zeit - ich hoffe, ihr harrt mit mir aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;***&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Im Traum heute Nacht spreche ich mit einem Mädchen. "Die Guten bekommen nicht den einfachen Weg. Die Guten gehen den Berg hinauf." Ich sehe Sam, der Frodo den Berg hinaufschleppt - nicht wie in Jacksons Verfilmung - mein eigenes Kopfkino. Das fällt mir ein, als ich heute einen Hügel hinauf radle. Muss schmunzeln.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-8524569178871029124?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/8524569178871029124/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=8524569178871029124&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/8524569178871029124'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/8524569178871029124'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/06/ein-paar-gedanken-zu-wandel-und-dauer.html' title='ein paar gedanken zu wandel und dauer'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-6413712079860287570</id><published>2008-06-09T13:02:00.000+02:00</published><updated>2008-06-09T13:13:52.546+02:00</updated><title type='text'>zurück in die zukunft</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/04092006-10092006/fotosafari%20lund%2005-09-2006/DSCN1203.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 168px; height: 223px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/04092006-10092006/fotosafari%20lund%2005-09-2006/DSCN1203.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Bin z.Z. in einer Zeitschleife gefangen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem Jahr wieder in Schweden, wo ich 2006/07 studiert hab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leser, es ist verwirrend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe das Gefühl, als wäre das Jahr dazwischen nicht passiert: möchte Gebäude betreten, als würde ich immer noch drinnen arbeiten, wohnen oder studieren...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann sogar noch auf Schwedisch zählen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-6413712079860287570?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/6413712079860287570/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=6413712079860287570&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6413712079860287570'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6413712079860287570'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/06/zurck-in-die-zukunft.html' title='zurück in die zukunft'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-1712438107971629319</id><published>2008-05-21T13:38:00.004+02:00</published><updated>2008-05-21T16:50:20.320+02:00</updated><title type='text'>du nimmst das ei und kochst es. wenn es hart ist, sind fünf minuten um. dann weißt du, dass die zeit vergangen ist.</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;Dieser Post ist eine Fortspinnung der Gedanken in &lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://zwillingssonne.blogspot.com/2008/05/kinderfragen.html"&gt;Anujas Blog-Eintrag über die Zeit&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;. Er soll keine Definitionen über die Zeit liefern, sondern zusammenfassen, was mir &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;zur Zeit&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; (im doppelten Sinne des Ausdrucks) durch den Kopf geht. Meine vorrangige Absicht ist es, Verwirrung zu stiften. Obwohl meine Überlegungen so etwas wie wissenschaftlicher Recherche entspringen, behalte ich mir vor, mich zu irren, zu täuschen, Kraut und Rüben durcheinander zu würfeln oder euch einfach hinters Licht zu führen.&lt;/span&gt;&lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:100%;" &gt;warum die Zeit nicht existiert:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;    &lt;blockquote&gt;&lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-AT"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;„Zeit“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-AT"&gt;&lt;span lang="DE-AT"&gt;von alt- bzw. mittelhochdeutsch &lt;i style=""&gt;zīt&lt;/i&gt;: &lt;i style=""&gt;Tages&lt;/i&gt;- und &lt;i style=""&gt;Jahreszeit&lt;/i&gt;, &lt;i style=""&gt;Lebensalter&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-AT"&gt;Verwandtschaft mit dem indogermanischen &lt;i style=""&gt;dā(i)&lt;/i&gt; [vgl. auch engl. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;time&lt;/span&gt;]: &lt;i style=""&gt;teilen, zerschneiden.&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;span style="" lang="DE-AT"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;In beiden Begriffen steckt die Vorstellung einer unterteilenden und gliedernden Qualität der Zeit. Dieser Gedanke setzt zugleich die Existenz eines übergeordneten Phänomens voraus, das von der Zeit unterteilt und geordnet werden kann. Dieses Phänomen &lt;i style=""&gt;muß&lt;/i&gt; seinem Wesen nach zeitenthoben sein. Seine Existenz ist eine allen Kulturen und Epochen vertraute Vorstellung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Diese zeitenthobene Ebene ist unter verschiedenen Namen bekannt, wird aber immer als wahre, reine Wirklichkeit bezeichnet im Gegensatz zur menschlichen Erfahrungsebene von Raum und Zeit - die nichts als eine Illusion darstellt.&lt;span style="" lang="DE-AT"&gt; Platos "Reich der Ideen", die mittelalterliche göttliche "Ewigkeit" oder Newtons Begriff der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;absoluten Zeit&lt;/span&gt; sind Beispiele für die Vorstellung einer zeit-freien Ebene, die dem Menschen (wenn überhaupt) nur über die Ebene der Zeitlichkeit erfahrbar wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-AT"&gt;"... was Zeit ist wissen wir alle. Sobald wir aber den Versuch machen, uns über das Zeitbewusstsein Rechenschaft zu geben, [...] verwickeln wir uns in die sonderbarsten Schwierigkeiten, Widersprüche und Verworrenheiten.", sagt Herr Husserl (und ausnahmsweise verstehe ich ihn).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-AT"&gt;Zeit - im Alltagsdenken existiert z.B. die Vorstellung ihrer Dreiheit (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft), gemeinsam mit den geistigen Handlungen des Erinnerns bzw. Sich-Vorstellens.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-AT"&gt;Aber wir k&lt;/span&gt;önnen uns nur von einem &lt;span style="" lang="DE-AT"&gt;gegenwärtigen Augenblick aus erinnern. Ebenso passiert die Vorstellung des Zuk&lt;/span&gt;ü&lt;span style="" lang="DE-AT"&gt;nftigen im Jetzt. Vergangenheit und Zukunft existieren also nicht, einzig die Gegenwart ist immer.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-AT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202008/DSCN2423.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202008/DSCN2423.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Zeit-Psychologie nennt 5 elementare zeitliche Erlebnisse:&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Gleichzeitigkeit, Ungleichzeitigkeit, Aufeinanderfolge, Gegenwart &lt;/span&gt;und&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Dauer. &lt;/span&gt;Wie entstehen diese Erlebnisse?&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Verschiedene Wahrnehmungen werden im Gehirn in einem Rhythmus von etwa 3 Sekunden gebündelt. Es wird angenommen, dass dieser Rhythmus für alle Menschen (unabhängig von Epoche und Kultur) gültig war und ist. Die innerhalb von 3 Sekunden aufgenommenen Informationen bilden die Grundlage dessen, was wir "Augenblick" oder "Gegenwart" nennen. Die oben genannten elementaren Zeiterlebnisse entstehen dadurch, dass verschiedene Integrationsmechanismen (z.B. das Gedächtnis) die unzähligen "Jetzt-Bündel" in Beziehung zueinander stellen.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Damit zeigt sich, dass das Phänomen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zeit&lt;/span&gt; beständig durch geistige Vorgänge im Menschen aufs Neue "errichtet" wird und daher (aus psychologischer Sicht) keine objektiv gegebene Größe sein kann. Aber das wussten wir ja schon.&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102); font-weight: bold;"&gt;...und warum es sie trotzdem gibt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gehen wir also davon aus, dass "die" Zeit an sich nicht existiert. Sie ist nichts, was objektiv gemessen, zerteilt und beschrieben werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Akt des „Zeitens“ allerdings stellt den Grundmodus menschlichen Daseins, menschlicher Erkenntnis und Wahrnehmung dar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sieh dir die Bilder an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202008/DSCN2427.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202008/DSCN2427.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202008/DSCN2426.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202008/DSCN2426.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202008/DSCN2424.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202008/DSCN2424.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Tatsache, dass du erkennst, warum es sich handelt; dass du die Bewegung der Wassertropfen in Raum und Zeit rekonstruieren und die Figur in Raum und Zeit verorten kannst, sind Ergebnisse des Vorgangs des Zeitens in deiner Wahrnehmung. Die Tatsache, dass du versuchst, meiner Argumentationskette zu folgen, ist ebenso ein Ergebnis davon. Etc. etc.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Daseinsform &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ist &lt;/span&gt;zeitlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102); font-weight: bold;"&gt;... und was sollen wir jetzt damit?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zeiten &lt;/span&gt;ist eine Form der Selektion und Zusammenstellung - das zeigt bereits die Herkunft des Wortes. Die Zeit schöpft beständig aus einem übergeordneten Pool unbegrenzter Möglichkeiten; unbegrenzten Potentials.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Ziel&lt;span style="font-style: italic;"&gt; kann &lt;/span&gt;es sein, uns der Subjektivität unseres Zeitens in jedem Augenblick bewusst zu werden. Wir können im Gegenteil dazu nur Zeitlichkeit als einzige Existenzebene anerkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Ziel kann es sein, uns immer wieder von jenen Ideen loszusagen, die mit dem Konzept des Zeitlichen einhergehen und uns versklaven.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Ziel kann es sein, immer wieder über die Zeitlichkeit unseres Wesens hinauszuwachsen und in den Pool der Zeitentbundenheit zurück zu springen, dem wir entwachsen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Betonung liegt auf &lt;span style="font-style: italic;"&gt;immer wieder&lt;/span&gt;, weil wir trotz allem in eine Welt zurück kehren, in der Zeitlichkeit eine Rolle spielt - ob wir nun auf einer Alm Schafe hüten oder uns durch den Asphaltjungel bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich behaupte nicht, dass es unmöglich ist, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;auf Dauer&lt;/span&gt; im ewigen Jetzt zu leben. Aber ich möchte ehrlich bleiben und einen Post über die Zeit nicht mit einem 'Lebe im Augenblick!' schließen. Selbst wenn ich der Botschaft dieser Aussage zustimme - sie wahrhaftig umzusetzen bedarf jahre- vielleicht lebenslanger Ubung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hält mich nichts davon ab, es zu versuchen. Statt meiner Zeitlichkeit jedes Mal eins überzubraten, wenn ich sie in flagranti erwische; statt mich darüber zu ärgern, der Illusion der Zeit wieder in die Falle getappt zu sein ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... könnte ich sie als Sprungbrett nutzen, um mitten ins Jetzt zu springen. Ich könnte in ihrem wandelnden Spiel das Unveränderliche in allem erblicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um dann auf den "wake up" den "wake down" folgen zu lassen; also die Erfahrung der Zeitlosigkeit in mein zeitliches Bewusstsein zu rufen. Ihr einen Platz einzurichten von dem aus sie wirken kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das grenzenlose Vergnügen, sich aus eigener Kraft zu entfalten und und zu befreien! Vielleicht haben wir uns hier auf der Erde aus reinem Spaß den Schleier der Zeit vor die Augen gebunden - um immer wieder mit dem größten Vergnügen entdecken zu können, was dahinter liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, ob ihr noch hier seid, aber ich hatte Spaß!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Blog-Titel aus: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hannes Hüttner, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Das Blaue vom Himmel&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-1712438107971629319?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/1712438107971629319/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=1712438107971629319&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1712438107971629319'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1712438107971629319'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/05/du-nimmst-das-ei-und-kochst-es-wenn-es.html' title='du nimmst das ei und kochst es. wenn es hart ist, sind fünf minuten um. dann weißt du, dass die zeit vergangen ist.'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202008/th_DSCN2423.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-7784893338348012890</id><published>2008-04-26T22:59:00.001+02:00</published><updated>2008-04-27T00:25:03.335+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='grün gelebt im Selbstversuch'/><title type='text'>ich bin die, die deinem essen das essen weg isst</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Esse seit über einem Jahr fleischlos. Konnte mir in Schweden kein gutes Fleisch mehr leisten. Und bin einfach dabei geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Da hast du eh aus einem guten Grund aufgehört", sagt die Freundin, "nicht wegen so einem Blödsinn wie - &lt;span style="font-size:130%;"&gt;dass dir die armen Tiere Leid tun!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja - Mitgefühl zählt nix! Dass es viel Blut und Leid kostet, dass mich die Wurst aus meiner Semmel anlachen kann, war mir egal. Erst als sie mich zuviel gekostet hat, hab ich ihr Adieu gesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute aber, mit der nötigen Entfernung, kann ich mir eingestehen, dass mir die armen Tiere schon Leid tun und dass ich sie auch deshalb nicht mehr esse. Ich kann es auch wagen, gut hinzuhören, wenn ich am Schlachthaus vorbeigehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der nötigen Entfernung erscheint es mir immer absurder, Fleisch zu essen. In mein Leben passt das nicht mehr. Vielleicht hat es mit dem Yoga zu tun - auch andere berichten, dass sich ihre Praxis irgendwann bis zum Teller erstreckt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, wir sind schon Gutmenschen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß übrigens, dass auch das Gemüse für mich sterben muss. Die Frage, ob es dann überhaupt sinnvoll ist, sich über die Wertigkeit von getötetem Getier und Gemüse den Kopf zu zerbrechen, werde ich hier trotzdem nicht zu beantworten versuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsache ist, dass es einen unendlichen Aufwand bedeutet, dass heute jeder Westler täglich und zu Spottpreisen Fleisch konsumieren darf. Zusätzlich zum Menschen müssen Tiere ernährt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es muss auch niemand darüber aufgeklärt werden, wie diese Tiere ihr Leben verbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Tatsache erschüttert aber in etwa so stark, wie die schwarz-weißen Aufschriften auf den Zigarettenpackungen wirksam sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Fleisch auf dem Teller kommt mit einem ganzen Rattenschwanz an Ideologien und Vorstellungen daher. Es ist gesund. Es macht stark. Und das Protein brauchen wir auch. Hätte ich anders als aus Zufall mit dem Steak Schluss gemacht? Nein. Zu groß wäre die Verunsicherung gewesen. Der Verzicht! Und was soll ich dann noch kochen und essen?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber so bin ich eines Tages aufgewacht und habe festgestellt, dass ich seit Monaten unglaublich gut esse. Ohne Fleisch. Wie konnte das geschehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also - seht ihr, ich bin nicht gefühlsduselig. Ich lasse mich nicht von den Berichten über die armen Schweine, über die armen Kälber, über die armen Hühner und die leergefischten Meere überzeugen. Bei mir fanden nur monetäre Argumente Gehör. Damit komme ich auch bei den Fleischessern sehr gut an. Die haben nämlich nicht das Gefühl, dass ich ihnen ein schlechtes Gewissen machen will. Sie hören mir zu und dann, ganz hinterhältig, schlage ich zu!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es geht ja nicht um das Fleisch. Es geht um alle Dinge, die wir uns auf unsere Teller wuchten. Viel zu oft. Viel zu viel. Und von diesem vielen und reichlichen Verzehren bemerken wir nichts, weil es vor dem Fernseher passiert, oder dem PC, oder auf der Straße. Warum brausen sie dann alle so auf, wenn man Verzicht vorschlägt? Warum nahm ich so selbstverständlich hin, dass ein Lebewesen tatsächlich leiden muss, damit ich es essen kann?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Würde ich eine Tomate vom Strauch nehmen? Würde ich so ohne weiteres mein Schnitzel schlachten, meine Hühnerbrust rupfen? Einmal vielleicht. Aber so oft wie es nötig wäre, damit ich jeden Tag so essen kann? Es gibt einen Grund, warum an abgeriegelten, vermauerten, versteckten Orten geschlachtet wird. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Warum bin ich mir sicher dass es schräge Blicke hageln würde, würde ich öffentlich meine Dankbarkeit (auch der Erde gegenüber) aussprechen für das, was vor mir am Teller liegt?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es ist ja letztendlich wurscht, ob jemand aus Mitgefühl aufs Tier verzichtet, wenn er kein Mitgefühl für das hat, was das Tier hervorgebracht hat: die Erde. Denn &lt;em&gt;woher &lt;/em&gt;sie ihre Nahrung nimmt, um uns zu ernähren, ist uns schnurz. Die Würmer, Insekten, Bakterien und Pflanzen, die sie so dringend braucht, um gesund und nährstoffreich zu bleiben, interessieren gemeinhin niemanden. Die werden ausgerissen, niedergespritzt, weggegiftet.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Schlussendlich geht es bei einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Essen darum, zu erkennen, was den Esser langfristig am Leben erhält. Es geht um die Frage, ob ich bereit bin, auch selbst lebensfördernd zu handeln. Es geht um die Erkenntnis von Kreisläufen; den Willen, Kreisläufe zu schließen durch die Erde ernährendes Handeln; den Mut, der eigenen Gier ins Gesicht zu blicken.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-7784893338348012890?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/7784893338348012890/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=7784893338348012890&amp;isPopup=true' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/7784893338348012890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/7784893338348012890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/04/ich-bin-die-die-deinem-essen-das-essen.html' title='ich bin die, die deinem essen das essen weg isst'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-4094082475178951366</id><published>2008-04-23T19:38:00.000+02:00</published><updated>2008-04-23T19:52:19.686+02:00</updated><title type='text'>den kopf in den wolken</title><content type='html'>Ist mir doch wurscht, wenn das ein zuckersüßer Eintrag wird! Ich wollte eigentlich über den Ernst des Lebens berichten, als mich der Wattebausch der Romantik unerwartet am Hinterkopf traf. Also schnell eine 180 Grad-Wende um meiner Laune Ausdruck zu verschaffen. Hach! Denn um ehrlich zu sein: es wäre alles nur halb so lustig ohne dieses Etwas, das echtes Leben filmreif macht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Fahrt über die nächtlichen Champs-Elysée: in einem ausrangierten Einkaufswagen. Sieben Jahre alt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elfen sehen und Rond-Bidons jagen, die sich am Dachboden verstecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor Sonnenaufgang aufstehen um den Eisvogel zu fotografieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos-a.ak.facebook.com/photos-ak-sf2p/v169/167/125/615181769/n615181769_481000_5538.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Das Knistern alter Kleider in alten Kisten, das Schaukelpferd des Ur-Ur-Onkels daneben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Füße im Hallstätter See, Bergpanorama.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zigarette, der Sonnenuntergang - allein mit Miles David an einem Fensterbrett im Zentrum von London.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der liebesbedürftige Esel am Strand von Folegandros.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zugstrecke über den Semmering.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5192497664096963314" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/SA91HU2LivI/AAAAAAAAAFQ/1i2_ZkaWFHc/s200/1.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Das neue Jahr auf einer Bergspitze begrüßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Geruch von Jasmin und Hundescheiße in Grasse, Blumen im Haar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hochzeit eines Franzosen und einer Rumänin im Lavendelfeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weihnachtslichter auf den sommersprossigen Wangen einer Freundin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgende Umstände:&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://i141.photobucket.com/albums/r75/divine-grace/twogether/DSCN0974.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Kopfsteinpflaster, alte Mauern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Oper weinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gesellschaft einer Amsel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu 80 den 80. Geburtstag der Großmutter feiern. Das Festessen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grauburgunder, Schwarzbrot, Weinberge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch Vorschläge?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-4094082475178951366?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/4094082475178951366/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=4094082475178951366&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/4094082475178951366'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/4094082475178951366'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/04/den-kopf-in-den-wolken.html' title='den kopf in den wolken'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/SA91HU2LivI/AAAAAAAAAFQ/1i2_ZkaWFHc/s72-c/1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-30881383669437309</id><published>2008-04-08T21:33:00.000+02:00</published><updated>2008-04-08T22:16:48.608+02:00</updated><title type='text'>von außen betrachtet</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Eine Handvoll, oder auch ein paar Dutzend Menschen treffen sich in einem Raum.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Vielleicht kennen sie sich schon lange, vielleicht gar nicht.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ohne Worte wissen sie, wohin sie sich stellen oder setzen müssen.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Sie nehmen Werkzeuge und beginnen, die Luft zum Schwingen zu bringen.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Es gibt dafür Gesetze. Aber nicht alle sind festgelegt. Und viele wollen neu gefunden werden. &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Vielleicht beginnen jetzt einige zu sprechen.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Die Worte sind knapp, präzise, geladen. Die meiste Zeit verbringen die Menschen schweigend.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Das wichtigste Gesetz in diesem Raum lautet "Zuhören".&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Freiwillig kehrt jeder sein Innerstes nach außen, verschmilzt mit den anderen. Das alles im Namen der schwingenden, vibrierenden Luft zwischen ihnen.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Wenn es vorbei ist und die Menschen wieder gehen, kennen manche vielleicht noch immer nicht die Namen der anderen.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Trotzdem liegt Wärme und Fürsorge zwischen ihnen; Freundschaftlichkeit.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Das ist es, was mich am Konzept Musik immer wieder so erstaunt.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-30881383669437309?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/30881383669437309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=30881383669437309&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/30881383669437309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/30881383669437309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/04/von-auen-betrachtet.html' title='von außen betrachtet'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-6035967101431899059</id><published>2008-03-16T16:36:00.001+01:00</published><updated>2008-03-18T20:35:49.398+01:00</updated><title type='text'>herdentrieb</title><content type='html'>Eine Gruppe von Forschern der Brüsseler Uni wollte in einem Versuch herausfinden, wie sie das Verhalten eines der widerstandsfähigsten Lebewesens unseres Planeten, der Küchenschabe, nach ihrem Wunsch beeinflussen könnte. Eine Gruppe von 16 Küchenschaben wurde mit 4 Schabenrobotern bekannt gemacht. Diese Roboter waren so programmiert, dass sie sich im Testareal immer in den ausgeleuchteten Bereichen bewegten. Schaben halten sich normalerweise viel lieber in der Dunkelheit auf, aber der Anblick ihrer Roboterartgenossen bewegte sie dazu, deren Verhalten nachzuahmen und ihnen ins Licht zu folgen.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://crazyrobotsoftware.com/images/beam_photovore_assembly/beam_assembled_photopopper_thumb.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px;" src="http://crazyrobotsoftware.com/images/beam_photovore_assembly/beam_assembled_photopopper_thumb.jpg" alt="" border="0" /&gt;     &lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://aashare.com/1494/bench.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 203px; height: 152px;" src="http://aashare.com/1494/bench.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://crazyrobotsoftware.com/images/beam_photovore_assembly/beam_assembled_photopopper_thumb.jpg"&gt;   &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Einen ähnlichen Versuch haben Werbespezialisten vor einiger Zeit in New York gestartet. Die zu beeinflussende Gruppe: die jungen "Hipsters" von Manhattan. Die Roboter: stadtbekannte VIPs. Das Testareal: eine Sitzbank vor der wichtigsten New Yorker Filiale von American Apparel. Was die "Roboter" taten: jeden Samstagabend auf der Bank verbringen - rauchend, trinkend, redend, etc. Aus "Der Bank" wurde eine hippe Alternative zu den Clubs und Bars der Umgebung. Bald machten Medien auf das Phänomen "The Bench" aufmerksam und die kleinen Küchenschaben folgten den Trend-Vorreitern ins Licht der Straßenbeleuchtung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.timeout.com/newyork/resizeImage/htdocs/export_images/618/618.x600.out.bench.lede1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://www.timeout.com/newyork/resizeImage/htdocs/export_images/618/618.x600.out.bench.lede1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Quelle: &lt;a href="http://adbusters.org/"&gt;adbusters &lt;/a&gt;- Magazin&lt;br /&gt;MySpace Seite von &lt;a href="http://www.myspace.com/thebenchnyc"&gt;The Bench&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-6035967101431899059?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/6035967101431899059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=6035967101431899059&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6035967101431899059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6035967101431899059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/03/herdentrieb.html' title='herdentrieb'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-6240712852612923762</id><published>2008-03-04T11:45:00.001+01:00</published><updated>2008-03-04T13:36:30.241+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ashtanga yoga'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='niyamas'/><title type='text'>innenräume - svadhyaya</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;svadhyaya&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;Studium, Untersuchung, Erforschung des zu mir Gehörigen; nahe an etwas herantreten; Betrachung&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;Einer der fünf &lt;a href="http://wolken-los.blogspot.com/2007/08/am-fue-der-acht-stufen.html"&gt;Niyamas&lt;/a&gt;, Qualitäten der persönlichen Entwicklung.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/R80rkESeHSI/AAAAAAAAAEg/iKhagnqbYzk/s1600-h/haut+und+haar.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5173839445545065762" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/R80rkESeHSI/AAAAAAAAAEg/iKhagnqbYzk/s200/haut+und+haar.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wir hatten in Schweden einen riesigen Kühlschrank mit einer Unzahl von Magneten, der von einem der Mädchen zur offiziellen Pinwand erklärt wurde. Jede Woche sollten wir da den momentanen Stand unserer Lebensweisheit festhalten. Etwas Tiefsinniges sollte es sein, also kritzelte ich irgendwann 'Your breath is a doctor' auf ein Post-it und klebte es zwischen die Stundenpläne. Die Botschaft war vorrangig als Aufmunterung an mich gedacht. Von den anderen wurde der Zettel schräg angeschaut, fiel dann auch bald ab und wurde in den Müll gekehrt; hat sich aber interessanterweise für mich in einer Art selbsterfüllenden Prophezeiung im Laufe der nächsten Monate bewahrheitet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wenn sich Menschen/Medien über "Esos" amüsieren, dann wird häufig das Atmen aufs Korn genommen: ein paar tiefe Atemzüge, gütig lächeln, vielleicht ein 'Om' drüber streuen und alles ist wieder eitel Wonne. Zumindest in der Praxis mit der ich vertraut bin - dem Yoga - wird die Bedeutung des Atems gar nicht oft genug unterstrichen. Einige gehen so weit zu behaupten, dass alles außer dem Atem nebensächlich wäre. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der Atem ist so eine banale Angelegenheit, er 'passiert uns' nebenher. Beim Unterrichten ist mir oft aufgefallen, dass es ein bestimmtes Alter gibt, in dem Kinder (v.a. Mädchen) das natürliche Atmen verlernen, was kaum jemandem auffällt. Sie können einfach nicht mehr in den Bauch atmen. Viele Menschen haben keinerlei Kontrolle über ihren Atemapparat; können Intensität, Dauer und Gleichmaß der ein- und ausströmenden Luft nicht steuern. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Eine Schülerin - sie war 9 - begann von einem Monat zum anderen, den Ton zu pressen und litt beim Spielen plötzlich unter ständiger Atemnot. Sie war sehr aufgeweckt und nahm genau wahr, wie die Verkrampfung ihres Körpers ihr buchstäblich die Luft raubte. Die Tatsache, dass es ihr nicht ohne weiteres gelingen wollte, sich selbst die tiefe Atmung wieder zu erlauben, machte sie rasend. Mit jedem Versuch, eine tiefe Atemwelle durch den Körper zu schicken, brandete diese an einer Hürde (häufig Bauch-Rücken-Muskulatur) und machte ihr damit die innere Eingeklemmtheit deutlich. Tränen der Wut und der Scham waren in diesen Wochen nicht selten. Ich durfte mitverfolgen, welche Herausforderung das Atmen bedeuten kann und wieviel Überwindung und Mut dazu gehören können, sich wieder zu einem heilsamen Atem vor zu arbeiten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5173862230346571074" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" height="228" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_lPW51X2VUqU/R81ASUSeHUI/AAAAAAAAAEw/UQCxKke05Qo/s200/PW+room.jpg" width="232" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Der Atem ist die ursprünglichste Sprache. Die Callas war legendär, weil sie die Atempausen in die Musik mit einbezog. Verliebte berauschen sich am Atem des Schlafenden an ihrer Seite. Der Atemzug, der uns weitet und dehnt, erfüllt uns und hilft uns, die Begrenzung und Form unseres Körpers im Raum wahrzunehmen. Wir schnauben im Zorn, schnappen im Schrecken nach Luft, seufzen beim Anblick schöner Dinge. Wir atmen tief durch; lösen Sorgen; saugen Wohltuendes ein - alles mit dem Atem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Atem verbindet. Wir atmen alle dieselbe Luft. Wenn wir gut durchgelüftet sind, reisen Infos leichter durch den Körper - wir denken schneller, sind fröhlicher, scheiden Müll leichter aus. Wir leben, weil wir Luft dazu haben. Wir sprechen zueinander, solange es Puste dazu gibt. Wir kommen auf eine Wellenlänge, wenn wir im Einklang atmen. Eltern hauchen aufgeschlagenen Knien Genesung ein. Wir blasen uns Küsse zu. Über die Luft kommen allerhand unsichtbare Dinge zu uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Atem liegt tatsächlich der Schlüssel zur Kraft des Menschen. Eben &lt;em&gt;weil&lt;/em&gt; er uns jederzeit zugänglich ist; &lt;em&gt;weil&lt;/em&gt; niemand darüber nachdenken muss. Es braucht nicht einmal Atempraktiken dazu. Es ist wirklich unerhört einfach. Es kostet nicht einmal Geld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss nur aufmerksam sein. Willens, dem Hauch, der mich von Anfang an am Leben hält, zu zu horchen. Was ist in der Zwischenzeit aus ihm geworden? Vielleicht halte ich 30 Sekunden lang die Luft an, um die Freude über meine Lungen wieder zu spüren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es beginnt die Reise - an Orte, die der Atem schmerzlich aufwühlt und an solche, die der Luft mit Glücksgefühlen antworten. Hinein in einen Raum in der Mitte des Körpers, der mit der Zeit immer offener und freier werden wird, an dem ich mich sammeln kann und alles finde, was ich brauche oder wissen will.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-6240712852612923762?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/6240712852612923762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=6240712852612923762&amp;isPopup=true' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6240712852612923762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6240712852612923762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/03/innenrume-svadhyaya.html' title='innenräume - svadhyaya'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/R80rkESeHSI/AAAAAAAAAEg/iKhagnqbYzk/s72-c/haut+und+haar.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-7471037016754622792</id><published>2008-02-16T22:00:00.002+01:00</published><updated>2008-02-17T14:25:36.133+01:00</updated><title type='text'>wer trotzdem lacht, ist meistens schwarz</title><content type='html'>&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://1.2.3.10/bmi/www.welltempered.net/adinkra/images/nyabi_lg.gif"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://www.marshall.edu/akanart/images/BIRIBIWO.GIF"&gt;&lt;img style="WIDTH: 84px; CURSOR: hand; HEIGHT: 107px" height="107" alt="" src="http://www.marshall.edu/akanart/images/BIRIBIWO.GIF" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;NYAME BIRIBI WO SORO - "Gott ist im Himmel"&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Adinkra"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Adinkra &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;- Symbol der Hoffnung&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Vor kurzem im Afrika-Zentrum:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M. hat den ganzen Nachmittag mit Vermietern verhandelt, die eine Nigerianerin unter fadenscheinigen Vorwürfen aus dem Haus ekeln wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;H. war mit einem Mann beschäftigt, der über 1000 Euro Schulden bei einem Handyanbieter hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;R. berät noch eine Frau, deren österreichischer Mann sie mit 3 Kindern sitzen gelassen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. klärt den Ingenieur über ein paar amtsdeutsche Passagen in seinem Asylantrag auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe gerade bei der städtischen Stromversorgung eine Ratenzahlung für eine Frau ausgehandelt, der sie kurz vor dem Wochenende Strom und Heizung abschalten wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein bisschen müde beugen wir uns über unseren Kaffee, diskutieren einige Fallstricke der österreichischen Bürokratie, verdauen die härtesten Fälle des vergangenen Tages und sinnieren über den Sinn unserer Arbeit. Die Österreicher - an diesem Tag in der Mehrzahl - stimmen, ganz typisch, ihr leises Klagelied über diverse Missstände in ihrem Rechtsstaat an, als plötzlich von der Straße ein unglaublicher Lärm hereinbricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lautes Geschrei (türkisch?), Gepolter, Geknalle - dann urplötzlich Stille. Fragende Blicke in der Runde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M., Kameruner, Leiter des Zentrums, mit breitem Grinsen und herrlichem Kamfranglais-Akkzent:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;em&gt;"Ah, imma diesä Aus-lända! Die g'hö'n do' raus!"&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://1.2.3.10/bmi/www.calltoactionquilt.org/nkon_lg.gif"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://ccaald.org/images/nkonsonkonson.gif"&gt;&lt;img style="WIDTH: 81px; CURSOR: hand; HEIGHT: 100px" height="113" alt="" src="http://ccaald.org/images/nkonsonkonson.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;NKONSONKONSON - "Kettenglied"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Adinkra"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Adinkra &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;- Symbol der Einheit und zwischenmenschlichen Beziehungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-7471037016754622792?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/7471037016754622792/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=7471037016754622792&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/7471037016754622792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/7471037016754622792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/02/wer-trotzdem-lacht-ist-meistens-schwarz.html' title='wer trotzdem lacht, ist meistens schwarz'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-3459485451886804588</id><published>2008-02-03T11:43:00.000+01:00</published><updated>2008-02-03T11:53:30.188+01:00</updated><title type='text'>abgetaucht</title><content type='html'>&lt;object height="355" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GsMOivk6qn0&amp;amp;rel=1"&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/GsMOivk6qn0&amp;amp;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="355" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn sich die sonst scheue Katze zu mir aufs Sofa legt,&lt;br /&gt;die Uhren alle langsamer ticken&lt;br /&gt;und meine Gedanken in irgendeinem Paralleluniversum flanieren,&lt;br /&gt;dann ist Blutzeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verkrieche mich in meiner Höhle, Schwestern, und tanke ein bisschen Einsicht bei der Alten...&lt;br /&gt;Demnächst mehr!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-3459485451886804588?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/3459485451886804588/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=3459485451886804588&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/3459485451886804588'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/3459485451886804588'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/02/abgetaucht.html' title='abgetaucht'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-8034397156888116450</id><published>2008-01-03T22:48:00.000+01:00</published><updated>2008-01-04T00:11:47.991+01:00</updated><title type='text'>penetrationswahn</title><content type='html'>Aufgrund von Bettlägrigkeit Alice Schwarzers &lt;a href="http://www.amazon.de/kleine-Unterschied-gro%C3%9Fen-Folgen-Befreiung/dp/3596154464/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1199397173&amp;amp;sr=1-1"&gt;"Kleinen Unterschied"&lt;/a&gt; in einem Rutsch durchgelesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über etwas gestolpert, was seit Veröffentlichung unverändert blieb: Penetrations-Wahn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wusste: die Vagina ist ziemlich gefühlslos.&lt;br /&gt;[Einen Tampon spürt Frau (entgegen aller Männerbefürchtungen/-fantasien) nicht. Und angeblich könnte sie am Hauptteil ihrer Vagina ohne Narkose operiert werden (angeblich...).]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wusste auch: alle Embryonen sind zunächst weiblich. Der Penis ist also eine verlängerte Klitoris.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich wusste auch: die Klitoris ist das empfindlichste Stück der Frau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun wird aus Fakten noch lang kein Wissen. Das ist mir aufgegangen, wieder einmal. Denn kapiert habe ich bis jetzt nicht, dass die Synthese all dieser Fakten lautet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Das Geschlechtsteil der Frau ist nicht ihre Scheide, sondern ihre Klitoris.&lt;/em&gt; Punkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als "richtiger Sex" gilt aber immer noch der "Geschlechtsverkehr", also Penetration.&lt;br /&gt;Alles andere rangiert nach wie vor im Bereich des Vorspiels.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ichs mir genau überlege, sind doch auch gängige Darstellungen des lesbischen Liebesspiels mit Dildos und allerhand surrenden Phallen bestückt - &lt;em&gt;die doch eigentlich so nötig gar nicht sind.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Wäre (Männern?) vielleicht auch zu beängstigend. Wenn die Homosexuelle schon nicht mit echten Männern schläft - ganz ohne kommt sie doch nicht aus, ha!&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Pardon, ich kenne genügend Männer, denen ganz anders wird wenn ich sie bitte, sich doch genau vorzustellen, wie ein anderer Körper in sie eindringt, um dann auf und ab zu fahren, zu stochern, zu hämmern oder zu bohren. Vielleicht ist meine Vorgehensweise nicht ganz fair. Denn wenn ich nachschicke, dass das Ganze durchaus seine Reize haben kann, sind die Armen meist bereits zu verschreckt. Das will also gelernt sein, das mit dem "Jemanden unter die Haut lassen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischen bloßer Penetration und echtem "Ineinander-Sein" besteht nocheinmal ein großer Unterschied. Die wenigsten, die *gröhl* "ihn reingesteckt haben" gehen auch tatsächlich wirklich unter die Haut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Hürde ist schnell genommen, notfalls mit Gewalt, aber die Allerwenigsten wissen, wie sie tatsächlich die verborgensten der verborgenen Kammern einer Frau aufschließen. Und obwohl Frauen ziemlich schnell spüren, wer so ein potentieller Wunder-Wuzzi sein könnte - sie (wir!) lassen trotzdem zu viele in uns ein, als uns gut tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das schreibe ich auch der Tatsache zu, dass wir "echten Sex" mit Penetration gleichsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin grundsätzlich dafür, dass Menschen sexuelle Erfahrungen sammeln. Aber weil Sex so eine heikle Sache ist, wäre eine differenziertere Betrachtungsweise angebracht. Lust entsteht auf viele Weisen, will auf genauso viele Arten befriedigt werden. Der Penetrationswahn beschneidet uns, vielen wird er eine Quelle der Enttäuschung, Frustration, und - ja - ungewollten Schwangerschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anscheinend kriegen Frauen immer noch nicht genügend Orgasmen, sonst wären den endlosen Kolumnen der Cosmopolitans, Jolies und Belles die Luft ausgegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich an Gespräche mit Freundinnen, Freunden - den Druck bei vielen. Und dem wird ja auch weiterhin Futter gegeben - denn würden andere Möglichkeiten (als die Penetration) tatsächlich als gleich- und vollwertig angesehen, hätten wir nicht denselben Stress mit Impotenz, mit angeblich "orgasmusunfähigen" Frauen oder solchen, die einfach nicht feucht genug werden oder von was anderem träumen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin eben immer wieder verblüfft, dass wir so ganz und gar unaufgeklärt sind. Alle Naselang wackelt Eine/r mit Po/Brust/Bauch, aber über Lust -&lt;br /&gt;über das &lt;em&gt;Körperuniversum&lt;/em&gt; -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wissen wir nix.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-8034397156888116450?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/8034397156888116450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=8034397156888116450&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/8034397156888116450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/8034397156888116450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2008/01/penetrationswahn.html' title='penetrationswahn'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-8547972954256400130</id><published>2007-12-25T20:41:00.000+01:00</published><updated>2007-12-25T21:24:49.314+01:00</updated><title type='text'>Rauhnacht N°1</title><content type='html'>&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5147998434716543906" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_lPW51X2VUqU/R3FdTRWL66I/AAAAAAAAADw/KlYRB81fIpQ/s200/Rauhnacht1_8Kelche.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#000099;"&gt;8 Kelche&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der Antritt einer Reise nach Innen, manchmal passiert er mir fast von selbst, manchmal erkämpfe ich ihn durch Krankheiten aller Art. Weil ich schnell Schuldgefühle bekomme und nervös werde, weil ich schon wieder „nichts getan“ habe, muss ich mich dazu zwingen, &lt;em&gt;echtes Nichtstun&lt;/em&gt; zu kultivieren. Nur so wird mein Tun wieder sinn-voll und geht mir leicht von der Hand.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich messe meine menschlichen Erfolge an meiner Fähigkeit, die To-Do-Liste erst gut zu füllen (leicht) und dann erfolgreich abzuarbeiten (hoffnungslos). Leider sehe ich mich wegen einiger unerledigter Punkte flugs unter der Brücke enden - und sosehr ich um die Absurdität derartiger Gedanken weiß, so wenig gelingt es mir, ihnen keinen Glauben zu schenken.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wenn ich also der Angst und Bange verfalle, am Rande der Depression entlang kratze und erst recht nichts gebacken bekomme, wird es Zeit für folgende Frage:&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="center"&gt;Wie kommt es, dass ich überhaupt tätig werden kann?&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;Unter allen meinen Handlungen, Gedanken und Worte schwingt etwas viel Tieferes: der Urgrund des Seins überhaupt. &lt;em&gt;Es &lt;/em&gt;war zuerst da und aus ihm erwuchs mir die Möglichkeit, körperlich zu sein, Entscheidungen zu fällen, mich mitzuteilen, zu entwickeln und als etwas Lebendiges zu erleben. Diese &lt;em&gt;Schwingung-vor-Allem &lt;/em&gt;ist keine Einbildung irgendwelcher Hippie-Trippie-Leute. Nach eingehender Prüfung durfte ich auch feststellen, dass sie keine Glaubensfrage ist. Wer - wie ich - sein Leben lang auf der Autobahn verbracht hat, muss nicht an das Geräusch von Bienensummen &lt;em&gt;glauben&lt;/em&gt;, er muss von der Autobahn hinunter.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Dieser Ur-Puls (den ich nicht besser beschreiben möchte) ist gerne bereit, sich in mir auszubreiten; allerdings stellt er Regeln auf: hinsetzen, Mund halten, ruhig bleiben! Nein, nicht wie Schule. Schon eher wie der Versuch, in einem Boot sitzend auf den Grund eines verzauberten Teichs zu blicken. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Trage ich den Anblick dieses Grundes in mir, ist keine meiner Handlungen mehr banal, denn ich fühle sie ihm entspringen. Ich erfahre, dass ich zuallererst BIN und dadurch erst MACHE. In der Bewusstheit meines Seins erhält mein Machen eine ganz andere Gewichtung. „Besorgungen“ schrumpfen allmählich zu dem was sie sind: eine von vielen Möglichkeiten, durch die sich mein Sein ausdrückt. Nicht zappeliges Herumspringen und Mich-Bemerkbarmachen ist Lebendigkeit. Mir Zeit zu nehmen um zu fühlen, dass ich bereits im ruhigen Dasein vor Leben übergehe - das schon. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-8547972954256400130?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/8547972954256400130/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=8547972954256400130&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/8547972954256400130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/8547972954256400130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/12/rauhnacht-n1.html' title='Rauhnacht N°1'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_lPW51X2VUqU/R3FdTRWL66I/AAAAAAAAADw/KlYRB81fIpQ/s72-c/Rauhnacht1_8Kelche.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-6897148608452143314</id><published>2007-12-13T20:42:00.000+01:00</published><updated>2007-12-14T14:16:52.120+01:00</updated><title type='text'>der feine Unterschied...</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ist das nur meine Meinung, oder ist es tatsächlich idiotisch, einer müden Studentin so einen Kerl vor die Nase zu halten und dann noch profunde Analysen zu erwarten?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f2/Barberini_Faun_front_Glyptothek_Munich_218_n1.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f2/Barberini_Faun_front_Glyptothek_Munich_218_n1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Barberinischer Satyr, schläft seit 200 v. Chr. (und die Münchner freuen sich)&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Einzige, was mir in assoziativer Gedankenkette noch einfällt: was sich im Museum locker ein unschuldiges Kunst-Tarnkäppchen aufsetzt (jaja, beachtet bitte die jähen Qualitätsumschwünge der verschiedenen Richtungsenergien!) , löst am Plakat einen Skandal aus. Zur Erinnerung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://www.lapanse.com/pages/images/pubs/ysl/ysl_M7_samuel_de_cubber.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.lapanse.com/pages/images/pubs/ysl/ysl_M7_samuel_de_cubber.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Samuel de Cubber, Aikido Vize-Weltmeister, zog sich 2002 aus&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Tja, hätte der Herr Saint Laurent doch lieber auf einen steinernen Schniedel gesetzt statt auf Lebendfleisch - anscheinend sind wir auch 2002 nicht bereit für echte nackte Männer! Die entschärfte Version:&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.mimifroufrou.com/scentedsalamander/images/M7_Bottle_Ad.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meiner Treu... dass es im Museum versauter zugeht als auf der Straße - wer hätte es vermutet?! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schöner Advent!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-6897148608452143314?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/6897148608452143314/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=6897148608452143314&amp;isPopup=true' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6897148608452143314'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6897148608452143314'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/12/der-feine-unterschied.html' title='der feine Unterschied...'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-1833381460259667902</id><published>2007-12-04T21:08:00.000+01:00</published><updated>2007-12-04T21:17:05.870+01:00</updated><title type='text'>Sein und Zeit</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.moma.org/collection/provenance/items/images/817.35.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="center"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;em&gt;Weiß auf Weiß (K. Malevich, 1918)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;Aufgestanden zwischen erstem und zweitem Schlummertastendruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtig aufgewacht im Hörsaal über den Dächern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betrachtungen eines Philosophen, der nichts von kategorialen Begriffsbestimmungen hält. Stattdessen sieht er Begriffe als Wegweiser zum persönlichen Nachvollzug.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="center"&gt;"Verwandlung &lt;strong&gt;&lt;em&gt;in&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; das Dasein"&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;[... ! ...]&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 171px; CURSOR: hand; HEIGHT: 269px; TEXT-ALIGN: center" height="415" alt="" src="http://www.gottwein.de/imag01/ii32.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;em&gt;Apoll von Tenea (~2500 Jahre alt)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"In der Welt-Sein" des Daseins -&lt;br /&gt;nicht Ich gegen die Welt,&lt;br /&gt;sondern Ich bereits in ihr gegeben,&lt;br /&gt;mein Dasein bereits welthaft.&lt;br /&gt;Keine Be-ziehung &lt;em&gt;zwischen&lt;/em&gt; uns, sondern apriori schon vereint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wie der Apoll, der in Horizontale und Vertikale eingespannt ist, aber vor Dasein und Lebendigkeit strahlt.&lt;br /&gt;Von Gesetzen geformt, doch ungetrennt von ihnen,&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ist&lt;/em&gt; er, was er zugleich verkörpert.&lt;br /&gt;Unter der Steinhaut regt sich eine Kraft, die keine Handlung braucht um tätig zu sein.&lt;br /&gt;Der Mensch ist da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist gleichgültig, worin er lebt - ich erkenne ihn sogar im Stein.&lt;br /&gt;Der Stein besitzt Leben und lächelt das Lächeln des seienden Menschen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich gehe an einem alten Mann im Park vorbei, der schmunzelnd nach oben blickt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum will und muss ich mich nicht umdrehen, um den Grund seines Lächelns zu verstehen?&lt;/p&gt;Vielleicht weil die Spiegelung des Betrachteten in seinen Augen schöner und wahrhaftiger ist, als jeder Vogel, jede Wolke, die ich dort oben finden könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht weil auch ich ein Mensch bin - ich sehe Augen und &lt;em&gt;verstehe&lt;/em&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-1833381460259667902?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/1833381460259667902/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=1833381460259667902&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1833381460259667902'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1833381460259667902'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/12/sein-und-zeit.html' title='Sein und Zeit'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-9210785644599443289</id><published>2007-11-22T10:16:00.001+01:00</published><updated>2007-11-22T11:23:56.253+01:00</updated><title type='text'>jessas maria, wos hot an jetz scho wieda taun?!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Angeregt von &lt;a href="http://www.salamandra.de/tagebuch/start.php"&gt;Luisas&lt;/a&gt; Eintrag zu Kinderspielen stieg heute in mir die Erinnerung an das wohl seltsamste Spiel meiner gesamten Kindheit auf. Bis ich etwa 13 bin gibt es bei uns keinen Fernseher und zu meinem Leidwesen auch keine Computerspiele oder Gameboys, sondern nur gutes altes Spielzeug. Davon aber reichlich. Außerdem sind mein Bruder und ich begeisterte Schauspieler. Weil wir beide nicht viel auf andere Kinder halten und damit auch die Klassifizierung von Spielzeug und Spielen nach Geschlecht nicht erlernt haben, spielen wir beide mit Puppen und Autos, und finden es auch nicht befremdlich, uns gegenseitig Schnurrbärte oder rote Wangen zu malen. Jeden Samstag oder Sonntag steht vormittags das Folgende auf dem Programm:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Mein Bruder ist eine grantige alte Frau und wohnt im ersten Stock eines Hochhauses (= oberes Etage des Stockbetts). Ich bin auch eine grantige alte Frau und wohne im Stock darunter. Jedes Wochenende läutet die eine bei der anderen am Plastiktelefon an und lädt sie zum Kaffee ein. Meistens muss ich meine Nachbarin einladen, weil sie Angst hat, dass ihre Wohnung im ersten Stock zusammenbricht, wenn wir gemeinsam dort hocken. Ich schimpfe ein bisschen, weil ich auf die gute Aussicht nicht verzichten will und außerdem insgeheim darauf hoffe, meiner Nachbarin die gute Wohnung abzuluchsen. Die ist aber immer schlauer als ich und am Ende serviere ich ihr Kaffee aus meinem Puppengeschirr in meiner Wohnung, und es geht los. Das Gesprächsthema ist immer das gleiche: der Mondo. Der Mondo, das ist ein kleiner Bub, der ebenfalls im Hochhaus wohnt. [Es bleibt rätselhaft, wie er zu seinem Namen gekommen ist - ich vermute eine Verwandtschaft mit dem (nicht ganz harmlosen) Schimpfwort "Mongo"; Idiot, beschränkter Mensch.] Der Mondo ist aber keinesfalls ein Depp. Er ist ein kindlicher Revoluzzer und Vandale, den wir, die alten Damen, fürchten und verachten. Jeden Sonntag erzähle ich meiner Nachbarin und sie mir von den neuesten unglaublichen Schandtaten des Mondo. &lt;em&gt;Jessas maria, wos hot an jetz scho wieda taun?!&lt;/em&gt; (Jesus und Maria, was hat er denn jetzt schon wieder getan?!), schreien wir und heben die Arme gen Himmel, unsere Altweiberköpfe wackeln und wir fühlen uns plötzlich sehr alt.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;em&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;em&gt;Bei der Nachbarin aus dem 3. Stock ist er einfach in die Wohnung gestürmt und den Fernseher aus dem Fenster geschmissen!&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;em&gt;Ja, und der anderen Nachbarin hat er den für ihn gebackenen Apfelstrudel einfach wieder in die Schürze gespuckt!&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;em&gt;Im Supermarkt hat er sich an der Kassa einfach aufs Fließband gelegt und der Kassiererin ins Gesicht gelacht!&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;em&gt;Im Flur hat er &lt;/em&gt;&lt;em&gt;Erbsen ausgestreut und der alte Nachbar hat jetzt ein verrissenes Kreuz!&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;em&gt;Der Nachbarin hat er das Baby aus der Wiege gestohlen und  eine Katze hineingelegt!&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;em&gt;Ihrem Sohn hat er die Bettdecke ans Bett  geklebt!&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;em&gt;Dem Briefträger hat er das Rad angesägt&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;!&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der Gesprächsstoff reicht für eine Stunde und am Ende sind wir beide sehr erschöpft und aufgebracht. Die Nachbarin und ich nicken besorgt, doch würdevoll, schenken einander ein und seufzen über die Kinder von heute. Dann ein Kratzen und Miauen an der Tür - &lt;em&gt;Nein!,&lt;/em&gt; schreit meine Nachbarin, &lt;em&gt;nicht öffnen! Das ist ein Trick vom Mondo, der will dir dein Geschirr zerschlagen!&lt;/em&gt; Am nächsten Wochenende habe ich an meiner Wohnungstür bereits Ketten montiert.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wir zerbrechen uns den Kopf über die Zukunft des teuflischen Mondo, dessen Eltern nicht auffindbar sind und der - Gott behüte! - womöglich alleine in einer Wohnung lebt, unter selbst abgezogenen Katzenfellen schläft und nur isst, was sich im Supermarkt in die Taschen stopfen lässt, während alle wegschauen. Und einen Heidenspaß hat er auch noch dabei! Wir würden ja die Polizei anrufen, aber es ist Wochenende, da arbeiten die nicht. Unter der Woche tun das zwar die gepeinigten Nachbarn, aber der Mondo entkommt immer. Dass es ein Jugendamt gibt, wissen wir noch nicht. Wir seufzen und jammern, beklagen die Zeit in der wir leben und die Kinder, die sich nicht ordentlich zu benehmen wissen. Insgeheim sind wir froh, denn in unserer langjährigen nachbarlichen Freundschaft hat sich kein Gesprächsthema als so ergiebig erwiesen wie der Mondo.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Warum der Mondo uns niemals etwas tut, wundert uns sehr. Höchstens ein bisschen Hunde-AA oder nasses Klopapier schiebt er uns manchmal durch den Briefschlitz, aber das ist ja alles kein Drama. Verglichen mit explodierenden Fernsehern, vertauschten Kindern und angesägten Fahrzeugen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Einige Jahre später eröffnet in unserer Nachbarschaft der erste Mondo, ein Billig-Supermarkt. Das verfolgen mein Bruder und ich natürlich mit Staunen. Wir gehen am Laden vorbei, schütteln unsere runzligen Köpfe und fühlen uns plötzlich sehr alt und müde angesichts dieser verwahrlosten Welt, in der ein Mensch wie Mondo sein eigenes Geschäft bekommt.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-9210785644599443289?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/9210785644599443289/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=9210785644599443289&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/9210785644599443289'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/9210785644599443289'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/11/jessas-maria-wos-hot-jetz-scho-wieda.html' title='jessas maria, wos hot an jetz scho wieda taun?!'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-2398317399500730921</id><published>2007-10-27T11:31:00.000+02:00</published><updated>2007-10-27T12:55:36.140+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ashtanga yoga'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='niyamas'/><title type='text'>niyamas: schaucha</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;strong&gt;Schaucha&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;Reinheit des Körpers, des Geistes und der Seele&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;em&gt;Eines der 5 &lt;a href="http://wolken-los.blogspot.com/2007/08/am-fue-der-acht-stufen.html"&gt;Niyamas&lt;/a&gt;, den allgemein gültigen Qualitäten im Umgang mit uns selbst.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://fc02.deviantart.com/fs11/i/2006/242/f/b/pontoon_by_irgendetwas_is_immer.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;In den Asanas erleben wir über unseren Körper sehr direkt die Auswirkungen eines unharmonischen Lebensstils. Wir spüren unsere An- und Verspannungen und unsere Steifheit, Erschöpfung, Müdigkeit oder Ruhelosigkeit und Überdrehtheit. Wir nehmen wahr, wie negative und destruktive Emotionen und Gedanken uns verunreinigen und hemmen, wie der Neid uns vergiftet oder die Angst uns lähmt. Und es entsteht auf eine natürliche Weise der Wunsch nach "Reinigung", nach Veränderung.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="right"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Aus: Flow Yoga. Meditation in Bewegung, von Beate Cuson&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 163px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px; TEXT-ALIGN: center" height="212" alt="" src="http://fc02.deviantart.com/fs11/i/2006/239/d/0/tristesse_by_irgendetwas_is_immer.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Das Thema Reinigung beschäftigt mich schon sehr lange. Ich merke schnell, wenn mich ein Erlebnis, ein Gedanke oder eine körperliche Empfindung verschmutzen. Das Gleichgewicht geht verloren, die Gedanken zischen kreuz und quer, der Körper wird schwer, alles verstopft.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Manches kriegt der Körper von selbst wieder in die Balance, manches bleibt unerkannt lange in einem und richtet schweren Schaden an. Das eigentlich Mühsehlige an der Reinigung ist selten das "Waschen" selbst, sondern die Überwindung dazu. Wie beim Sport oder beim Arbeiten. Wenn man einmal dabei ist, geht es meist locker von der Hand, aber bis dahin...&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Negative Gefühle, hassvolle Gedanken etc. machen den Menschen nicht schlecht. Sie müssen nicht ausgetrieben werden, weil sonst der Teufel kommt, oder unsere gerechte Strafe. Ich werde im Spiegel des Lebens freilich genau das erblicken, was ich selbst ausstrahle. Aber innerliche Hygiene sollte man nicht aus Angst betreiben, dass einem das Leben sonst eins überbrät. Der Grund, warum Schaucha gut und wichtig ist, ist sehr schlicht: wer einmal vollkommen sauber und klar war, kennt ihn. In diesem Zustand sind die Gedanken geschmeidig und ruhig, auf den Lippen liegt das Lächeln der zufriedenen Vergnügtheit, die Haut ist weich, der Körper ist warm, leicht und biegsam. Man findet die richtigen Worte, sieht klar, hört richtig, denkt mit Liebe und handelt mit Verstand. Der einzige Grund für Reinigung ist das Bedürfnis, sich so oft wie möglich so heil fühlen zu können.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Aber wie putzt man sich eigentlich innerlich? Es gibt viele verschiedene Techniken und alle möglichen Richtungen und Schulen, von bodenständig bis abgehoben. Elemente-Reinigung, Bewegung, Visualisationen, Meditation, Geißelung... Ich fühlte mich lange zum Schmutzig-Sein verurteilt, denn nichts funktionierte. Was mir dabei nicht klar war - und das lag wohl an der Wortwahl "Reinigung" - war die Natur dieses Prozesses. Der ist nämlich grundsätzlich verschieden von der Art und Weise, wie wir unsere Körper, unsere Kleidung und unsere Autos waschen. Die "Reinigung" von Zorn, Angst, Scham etc. funktioniert nämlich &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; so, dass Belastendes aus dem Körper getrieben wird, wie der Fleck aus dem Hemd. Das musste ich schmerzlich erfahren, als bei jedem "Abtreibungsversuch" der Zorn in mir umso stärker in mir aufflammte. "Ich gehe nicht!", brüllte er und trieb mir die Rauchwolken aus den Ohren. Was macht man, wenn ein Fleck mit jedem Waschgang hartnäckiger wird? Nach vielem Hadern kam dann doch noch die Erkenntnis: ein Hemd mit Fleck ist vielleicht kein gutes Hemd, aber ein Mensch mit Zorn muss nicht waschen, sondern &lt;em&gt;ordnen&lt;/em&gt;. Böse Gedanken oder Gefühle gehören nicht raus, sondern einfach an den richtigen Ort. Als ich meiner Wut erstmals nicht die Tür wies, sondern sie in mir an ihren richtigen Ort zu leiten versuchte, wurde sie plötzlich handzahm. Nach einigem Üben wurde sie wieder zu dem was sie ist: Stärke, Mut, Durchsetzungsvermögen. &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Kennt noch jemand den Rubik-Würfel? Das Prinzip ist ähnlich (und die Erfolgschancen höher - zumindest bei mir).&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://fc02.deviantart.com/fs11/i/2006/239/8/d/willow_and_water_by_irgendetwas_is_immer.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ableitende Yogaübungen sind vor allem die Drehungen. Man kann aus beinahe jedem Asana einen Twist machen. Wichtig ist immer, die Drehung mit gut aufgerichtetem Rumpf zu beginnen. Die Einatmung lässt die Wirbelsäule vom Steißbein in die Höhe wachsen. Der Ausatem macht den Körper geschmeidig für die Drehung, die Energie ergießt sich vom Scheitel über den Rücken, die Aufrichtung bleibt dabei erhalten. Mit dem Atem entsteht ein innerkörperlicher Puls. In der Vertikalen wechseln Wachstum und das sich nach unten Ergießen. In der Horizontalen spürt man Erfüllung/Ausdehnung und Entleerung bzw. Entspannung.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;In diesem Tanz, der sich in alle Richtungen ausbreitet, ist das Körperzentrum das Auge des Sturms. Nicht die Arm- und Beinkraft drücken den Rumpf in die Drehung. Es sind die Bauchmuskeln, die für den Twist verantwortlich sind. Im Drehsitz zum Beispiel kann man immer wieder die Arme heben, um festzustellen, ob der Bauch die Stellung hält, oder doch nur die Oberarme. So wirkt die Drehung zwar äußerlich weniger tief und spektakulär, kommt aber aus der Mitte und besitzt damit echte Tiefe und Verwandlungskraft.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-2398317399500730921?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/2398317399500730921/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=2398317399500730921&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/2398317399500730921'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/2398317399500730921'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/10/niyamas-schaucha.html' title='niyamas: schaucha'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-4620719159026703219</id><published>2007-10-08T10:35:00.000+02:00</published><updated>2007-10-08T10:55:45.537+02:00</updated><title type='text'>nebenher gedacht</title><content type='html'>&lt;em&gt;Bevor ich wieder in der Versenkung (aka Bücherturm auf Schreibtisch) verschwinde, ein paar Zeilen aus dem Notizbuch:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.griseldaonline.it/foto/delia/Dix_Invalides.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.griseldaonline.it/foto/delia/Dix_Invalides.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Samstag, 06.10.2007&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Lese gerade für meine Arbeit über Otto Dix. Ich bin ganz fasziniert, kann aber noch nicht ganz in Worte fassen, weshalb und worüber... Am meisten rätsle ich noch über meine Herangehensweise im Bezug auf Politische Ikonografie. V.a., weil Dix die politische Politik verabscheut (er ist ja trotzdem ein politisches Wesen). Er ist vielleicht der neutralste Künstler, mit dem ich mich je eingehender beschäftigt habe. Ein unverwickelter, zynischer Menschen- und Lebensfreund. Erinnert mich an Heraklits Vorstellung von einer Welt und einem Fluss der Polaritäten. Nur dazwischen liegt die Wahrheit; die Welt ist nicht nur häßlich oder schön, aber sie besitzt immer Schönheit... Ich lerne viel von seinem Blick.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Sonntag, 07.10.2007&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Denke mir heute, dass ich wohl doch eigtl. keine Kunsthistorikerin, auch keine gute Kunstbetrachterin im Sinne Dix' bin. Mir fehlt das Auge. Dix, das mag ich ja so, liegt das Herumgedenke &amp;amp; -philosophieren nicht. Er findet alles in der Betrachtung, obwohl seine Bilder viell. nicht völlig selbsterklärend sind. Jedenfalls denke ich mir heute, dass ich vielleicht irgendwie 'blind' bin. In der Kunst sehe ich so schwer etwas. Es kostet mich enorm viel Aufwand, da meine Lider aufzukriegen. Das ist komisch, weil ich sonst ein sehr fein-sinniger Mensch bin. Ich sehe viel, nur viell. eher i.d. Bereichen, wo man nichts sehen kann (lustig).&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nicht in der Kunst, vielleicht ganz besonders schwer in Dix' Kunst, wo soviel auf der Hand liegt. Trotzdem fesselt er mich, es ist so, als könnte ich mit den Wimpern etwas berühren, aber der Blick ist noch nicht kräftig genug, die Vorhänge zu heben. Wirklich zu verstehen, zu begreifen...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Jedenfalls packt mich so eine Lust, sehen zu lernen. Ich denke mir heute sogar, dass mein Blick verbraucht, müde sein könnte. Es gelingt mir nicht, den Dix anzuschauen, als wäre er das Allererste, was ich jemals betrachtet hätte. Genau das braucht der aber, glaube ich. Ich ahne, dass nämlich der Schleier, der vor meinen Augen hängt, aus allen Kategorien, Analysen und Schubladen besteht, die ich mir mit den Jahren zusammengelernt habe. Ich ahne, der Dix malt die Wirklichkeit; roh, schön, hart - so wie ich sie vielleicht bei der Geburt noch gesehen habe. Ich kann das nicht beschreiben. Weil ich da ja auch noch nur geschaut habe.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich stelle fest, dass ich anscheinend in all dieser Auseinandersetzung mit der Kunst zu erblinden begonnen habe. Ich weiß nicht, was sie will, wohin sie will, was ich mit ihr machen soll. Ich weiß nur, ich gehe z.B. vor so einer lasiert gemalten Obstschale in die Knie. Und - ohne zu wissen, dass auch er lasierend malt - jetzt klebe ich plötzlich an Otto Dix.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich denke mir, es wäre doch toll, wenn man so einen Maler jenseits aller Genius-Mythen einfach neben sich haben könnte. Als Lehrer im Betrachten. Ich denke - wer ein Kunstwerk richtig anzuschauen weiß, muss irgendwie ein - naja - 'besserer' Mensch sein. Nein, ehrlich... Wie die Nazis den Friedrich + die Donaustil-Maler in einen Topf gehauen haben... Scheißvergleich, aber... Schauen konnten sie nicht... Nicht so wie ich das möchte. Ich will mich einmal 2 oder 3 Stunden vor so einen Dix hocken und Sehen lernen. Das ärgert mich so furchtbar, dass ich es nicht kann! Und ich hab das Gefühl, da muss ich durch, da geht es weiter.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-4620719159026703219?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/4620719159026703219/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=4620719159026703219&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/4620719159026703219'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/4620719159026703219'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/10/nebenher-gedacht.html' title='nebenher gedacht'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-4052772544296017927</id><published>2007-09-30T15:51:00.000+02:00</published><updated>2007-09-30T16:41:01.455+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ashtanga yoga'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='yamas'/><title type='text'>yamas: asteya</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;strong&gt;Asteya&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;Nicht-Stehlen, das Recht anderer nicht verletzen, Großzügigkeit&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ich gehe durch eine Phase der ständigen Sorge. Zum ersten Mal in meinem Leben begegne ich existentiellen Ängsten, die nichts mit der Todesangst zu tun haben, die mich jährlich in Schüben bei Winterbeginn und im Frühjahr besucht. Ich fürchte mich auf einmal nicht mehr vor meiner persönlichen Endlichkeit, sondern vor der schrecklich kurzlangen Spanne, die es "bis dahin" noch sinn-voll zu machen gilt. Ganz nach dem Motto:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;„Wie kriege ich die Zeit vor meiner Beerdigung noch rum?“&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich bin überrascht von dieser mich ständig überrumpelnden Lebensfurcht und von der Heftigkeit der Sorgen-Schleife, die mich von einem „Problem“ zum nächsten schleudert, während ich bei Sonnenschein mit Tee auf dem Sofa sitze (und nicht hungrig unter der Brücke). Da sehe ich mich aber schon enden und fühl ich mich, als würde ich im freien Fall durch das Netz der Schöpfung stürzen, zu klein für jede Masche – ein zu unbedeutender Fisch, und zugleich ein ganz armer.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nebenher beschäftige ich mich halbherzig mit Asteya und irgendwann geht mir der Knopf auf. Das eigentliche Problem sind ja nicht die Probleme, sondern die Natur der Sorge: zwar ist sie völlig zwecklos, hat dabei aber einen hohen Suchtfaktor. Bequem ist sie auch; eine scheinbar natürliche Reaktion auf alle Hindernisse und Unergründlichkeiten. Und wie kraftlos das Sorgen macht! – da hält nicht einmal der anstrengendste Versuch, ein Hindernis zu überwinden, mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da liegt sie plötzlich sonnenklar vor mir, meine Aufgabe des Augenblicks: das Sorgen nicht nur als zwecklosen Zeitvertreib zu erkennen, sondern als gemeinen Diebstahl. Es geht dabei nicht nur um den Raub des Antriebs, sondern auch darum, dass durch das Suhlen in Zweifeln und Sorge der Mensch seine grundsätzliche Fähigkeit, Verantwortung und Da-Seinsberechtigung zu vergessen beginnt. Ganz davon abgesehen, dass er sich um die Entwicklung von Vertrauen, Hingabe und Gelassenheit bringt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;*~*~*&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Und nebenbei: schon komisch, dass wir so ganz natürlich und selbstverständlich mit diesem Hirngefängnis „Sorge“ aufwachsen, Stichwort: Vor-Sorge (sich schon im Voraus sorgen), Sorg-Samkeit (manche meinen damit Gründlichkeit, die hat aber nix mit Angst zu tun), Für-Sorge (mich für den anderen gleich mitsorgen, vielleicht hilft es ja…). Vielleicht nur Wortspiele, aber sie deuten dennoch an, für wie berechtigt die Sorge gemeinhin gehalten wird. Ein "sorgloser Umgang" wird ja üblicherweise nicht so gerne gesehen...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div align="center"&gt;"Warum vorsorgen?" fragt diese Bank und gibt die&lt;br /&gt;Antwort:&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.bestattung-ammann.at/bilder/c_vorsorge_02.gif" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="center"&gt;"Ihre Sorgen möchten wir haben"&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.vita-life.com/uploads/pics/Vorsorge_gr.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;... und die Verantwortung übernimmt die richtige&lt;br /&gt;Bank/Versicherung...&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="https://www.sparkasse.at/sPortal/sparkasseat_de_0270_ACTIVE/Bilder/cm/cm_pk_vorsorge_familie.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;Juhu, Sorgen machen - aber richtig!&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;(Für Nicht-Österreicher: der nette Herr links ist von der Bank, der Papa rechts hat gegen diesen Babysitter anscheinend nichts einzuwenden.)&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-4052772544296017927?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/4052772544296017927/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=4052772544296017927&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/4052772544296017927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/4052772544296017927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/09/yamas-asteya.html' title='yamas: asteya'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-904828237398559110</id><published>2007-09-04T13:21:00.000+02:00</published><updated>2007-09-07T12:54:29.643+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ashtanga yoga'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='yamas'/><title type='text'>yamas: satya</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:130%;"&gt;satya&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;sanskrit für: Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Wahrheit&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/august%202007/DSCN1845.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Bedeutungen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wahrhaftigkeit als &lt;em&gt;Unwandelbarkeit&lt;/em&gt;. Satya ist das, was immer ist und keinerlei Veränderung unterliegt. Der menschliche Geist im Zustand der Zerstreuung, der menschliche Körper, der Wandel des Lebens im Allgemeinen sind damit nicht Satya. Wahrhaftigkeit beschreibt den unveränderlichen Kern, das Ewige hinter dem Fluss der Ereignisse.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Satya als &lt;em&gt;Höchstes Bewusstsein &lt;/em&gt;(&lt;em&gt;purus'a&lt;/em&gt;). Es vereint Ehrlichkeit mit Gewaltlosigkeit (&lt;a href="http://wolken-los.blogspot.com/2007/08/yamas-ahimsa.html"&gt;ahimsa&lt;/a&gt;):&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="center"&gt;"Bevor du sprichst, frage dich: ist es ehrlich, ist es sanft, ist es besser als das Schweigen?"&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/august%202007/DSCN1843.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/august%202007/DSCN1843.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ein Fürst aß mit Vorliebe gedünstete Tomaten. Er konnte sich nicht satt davon essen. Er hatte sogar einen besonderen Diener, dessen einzige Aufgabe darin bestand, die Tomaten so schmackhaft, wie nur möglich zuzubereiten. Der Herrscher schwärmte: „Wie herrlich ist doch dieses Gemüse. Wie göttlich ist ihr Geschmack. Wie prächtig sie aussehen! Gedünstete Tomaten sind das Beste, was es auf derErde gibt.“ „Jawohl, mein Herr,“ antwortete der Diener.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Am gleichen Tag noch aß der Herrscher in seiner Gier so viele Tomaten, dass es ihm schlecht wurde. Der Magen drehte sich ihm um und dieTomaten erblickten auf umgekehrtem Wege wieder das Tageslicht. Er stöhnte: „Nie wieder gedünstete Tomaten. Dieses hinterhältige Gemüse will ich nicht mehr sehen. Allein ihr Anblick und der Gedanke an sie erzeugen mir Übelkeit. Tomaten sind das scheußlichste Gemüse, das ich kenne.“ „Jawohl, mein Herr,“ antwortete der Diener. Da wurde der Herrscher stutzig. „Heute Mittag, als ich noch von der Herrlichkeit der Tomaten sprach, stimmtest du mir zu. Jetzt, da ich über ihre Gräßlichkeit spreche, stimmst du mir wieder zu. Wie läßt sich das vereinbaren?“&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;„Herr,“ sagte der Diener, „ich bin dein Diener und nicht der Diener der Tomaten.“&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/august%202007/DSCN1846.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/august%202007/DSCN1846.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ehrlichkeit... wenn ich von mir spreche: den Punkt finden, wo ich meine Gedanken wahrhaftig ausdrücke, ohne zu viel zu sagen. Selbst wenn mein Gegenüber das nicht merkt - ich muss mich gelegentlich fragen, wo Ehrlichkeit in Striptease umschlägt.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ehrlichkeit - zunächst einmal die Unehrlichkeit eingestehen. Da ein bisschen an der Wahrheit geschraubt, dort zu schnell geschlussfolgert, woanders unangenehme Details zugunsten einer geschönten Version erfolgreich vergessen...&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Mut. Erkennen, eingestehen: Ich bin nicht da, wo ich sein sollte. Oder besser: ich bin nicht &lt;em&gt;vollkommen &lt;/em&gt;da, wo ich eigentlich bin. Meine Worte entsprechen nicht meinem Wünschen, meine Ernährung nicht meinem Hunger, meine Gedanken nicht meinem Ziel, meine Asanas nicht dem, was ich tatsächlich vermag und brauche.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wo liegt Satya? Ich finde sie zum Beispiel in Balance-Haltungen - hier zeigt sich am Besten, wo der Mensch gerade wirklich steht, wo die Gewichtung tatsächlich liegt. Je weiter Gedanken, Atem und Körper von Satya entfernt sind, desto unbeständiger und wackeliger ist auch die Pose. Schummeln hilft hier kaum weiter, sondern nur Rückbesinnung in das, was Satya neben Ehrlichkeit noch bedeutet, nämlich "höchstes Bewusstsein". Das Gleichgewicht zu schulen bedeutet auch, das Unveränderliche, Ewige und Wahre inmitten des Wandels zu suchen, zu entfalten und auszudrücken. (Gleichgewicht finden lässt sich wunderbar in sämtlichen Variationen von Baum, Krähe, Tänzer, Adler)&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-904828237398559110?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/904828237398559110/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=904828237398559110&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/904828237398559110'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/904828237398559110'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/09/yamas-satya.html' title='yamas: satya'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/august%202007/th_DSCN1845.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-1667360387410030737</id><published>2007-08-19T12:14:00.000+02:00</published><updated>2007-08-19T20:13:02.666+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ashtanga yoga'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='yamas'/><title type='text'>yamas: ahimsa</title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;ahimsā&lt;?xml:namespace prefix = o /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: center"&gt;Nicht-Verletzen, Gewaltlosigkeit, Vermeidung von Gewalttätigkeit&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/august%202007/DSCN1807.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/august%202007/DSCN1807.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: center"&gt;Aus ist es mit dem Weitausholen wie früher,&lt;br /&gt;vor und zurück durch die Jahrhunderte.&lt;br /&gt;Kann nur noch von einem Tag zum andern denken.&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: center"&gt;Meine Helden sind nicht mehr die Krieger und Könige,&lt;br /&gt;sondern die Dinge des Friedens –&lt;br /&gt;eins so gut wie das andere.&lt;br /&gt;Die trocknenden Zwiebeln&lt;br /&gt;so gut wie der Holzstamm, der durch den Morast führt.&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: center"&gt;Aber noch niemandem ist es gelungen,&lt;br /&gt;ein Epos des Friedens anzustimmen.&lt;br /&gt;Was &lt;i&gt;ist&lt;/i&gt; denn am Frieden,&lt;br /&gt;dass er nicht auf die Dauer begeistert und&lt;br /&gt;sich von ihm kaum erzählen lässt?&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="FONT-STYLE: italic; TEXT-ALIGN: right"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der greise Erzähler der Menschheit,&lt;br /&gt;im Film „Der Himmel über Berlin“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: center"&gt;~*~*~*~&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: center"&gt;Der Weg wahrer Gewaltlosigkeit verlangt weit mehr Mut als die Anwendung von Gewalt.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="FONT-STYLE: italic; TEXT-ALIGN: right"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;M. Ghandi&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: center"&gt;~*~*~*~&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Ein wandernder Mönch kam einmal zu einem Dorf, das von einer riesigen Schlange in Angst und Schrecken versetzt wurde. Der Mönch suchte die Schlange auf. Sie war ein prächtiges Tier: der Leib stark und anmutig, die Schuppen glänzten darauf, und der Schlangenkopf hob sich majestätisch auf und ab. Der Mönch setzte sich zur Schlange auf den Boden und lehrte sie Ahimsa.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Ein Jahr darauf kam der Mönch wieder in das Dorf. Die Leute waren glücklich und lebten ohne Angst. Da suchte der Mönch jene Schlange auf, die einst die Menschen das Fürchten gelehrt hatte. Was für eine Verwandlung! Das einst so anmutige, starke Tier war nun mager und zerbrechlich, sein Körper von Wunden übersät. Da fragte der Mönch die Schlange, was geschehen wäre. "Du hast mich Gewaltlosigkeit gelehrt und ich habe mich an deine weisen Worte gehalten", antwortete die Schlange. "Aber jetzt haben die Menschen keine Angst mehr vor mir; sie spucken mich an, treten auf mich und werfen mit spitzen Steinen nach mir! Und nun sieh an, was aus mir geworden ist!" "Du hast Recht", sagte der Mönch, "ich habe dich Gewaltlosigkeit gelehrt, aber ich habe nie gesagt, dass du nicht zischen sollst."&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;?xml:namespace prefix = v /&gt;&lt;v:imagedata title="13072006_6" src="file:///C:\DOKUME~1\HEIDIK~1\LOKALE~1\Temp\msohtml1\01\clip_image003.jpg"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.writedesignonline.com/history-culture/AndyGoldsworthy/yellowlinedandelion.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.writedesignonline.com/history-culture/AndyGoldsworthy/yellowlinedandelion.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: right"&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic;font-size:85%;" &gt;Andy Goldsworthy, Dandelion Line&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Mir fällt schon länger auf, wie schwer es ist, mit manchen Menschen ins Gespräch zu kommen, solange es nicht um die Heraburteilung (abwesender) Dritter geht; oder die Herabsetzung der eigenen Person. Erschreckend finde ich aber erst, wenn ich selbst halbautomatisch auf den altbewährten Eisbrecher "Raunzen" zurückgreifen möchte, um der Stille ein Ende zu bereiten.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Warum soll ich nicht verurteilen, verletzen, schlecht reden, denken oder handeln? Ich kann die Frage für mich beantworten, aber ich kann die Antwort (noch) niemandem erklärlich machen, der ihr nicht von selbst zustimmt. Ich weiß nur für mich: jeder verletzende Akt raubt mir Saft und Kraft.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Selbstbehauptung, gesunde Aggression, Abgrenzung und Durchsetzung verleihen mir hingegen Stärke, und zwar auf Dauer.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Wenn in mir Wut, Ärger, Zorn und Hass aufwallen, wohin lenke ich dann die Kraft, die hinter diesem Schwall liegt? Was tun mit Gewalt, wenn sie erst einmal da ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beste Vorbeugung scheint mir beständige Achtsamkeit in Gedanken, Worten und Taten.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Würde ich mich laut zu anderen Menschen so reden hören, wie ich manchmal mit mir selbst spreche, wäre ich über meine Bosheit, Gewalttätigkeit und Unnachsichtigkeit schockiert.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Je mehr ich Menschen (mich eingeschlossen) für Dummheit, Arroganz, Faulheit, Verbocktheit (etc. pp.) verachte und verurteile, desto mehr nehme ich mir am Ende selbst die Möglichkeit, Geduld und Nachsichtigkeit im Umgang mit meinen eigenen Fehlern zu erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal habe ich mir gedacht, dass ich die Geschichte hinter jedem einzelnen ärgerlichen Verhalten meiner Mitmenschen erfahren sollte und keinerlei Wut oder Verurteilung wären mehr nötig. Ich selbst wäre dann um einiges leichter. Dann allerdings würde ich vielleicht dem Irrglauben aufsitzen, es gäbe tatsächlich Geschichten, die meine Gewalt verdient hätten. Nach näherer Betrachtung denke ich, wahre Gewaltlosigkeit zeigt sich, wenn sie sogar dann angewendet wird, wenn die Beweggründe der Mitmenschen &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; erkannt oder verstanden werden. Ahimsa "grundlos" und "unwissend", für jeden und in allem zu praktizieren, bedeutet, vollkommen von ihr durchwirkt zu sein. Man tut dann nicht Ahimsa, sondern &lt;i&gt;verkörpert&lt;/i&gt; sie.´&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;v:imagedata title="relang" src="file:///C:\DOKUME~1\HEIDIK~1\LOKALE~1\Temp\msohtml1\01\clip_image005.jpg"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.writedesignonline.com/history-culture/AndyGoldsworthy/goldsworthy.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.writedesignonline.com/history-culture/AndyGoldsworthy/goldsworthy.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: right"&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic;font-size:85%;" &gt;Andy Goldsworthy&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/p&gt;Dem Körper keine Gewalt antun – klingt ganz einfach, ist aber für mich und wahrscheinlich noch viele andere Westler, die Yoga vor allem als Körperarbeit kennen und betreiben, besonders schwierig. Bei Yoga im Allgemeinen geht’s nicht um „wie weit?“, „wie hoch?“, „wie viel?“ oder „wie schnell?“. Sondern um: „Wie ganz gelingt es mir da zu sein, wo ich bin?“ &lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Das &lt;i&gt;weiß&lt;/i&gt; ich zwar schon lange, trotzdem erwische ich mich gern dabei, ein Stückchen zu weit in die Dehnung zu gehen, oder eine Übung zu viel zu machen – um mir etwas zu beweisen, meinem Körper etwas abzuringen, o. Ä. Mein Körper mag noch so sehr nach Entspannung schreien – mich ganz ohne ein bisschen Schwitzen einfach in die regenerativen Asanas zu begeben, braucht nach wie vor viel Überwindung.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Wirklich achtsam und gewaltlos vorzugehen, bedeutet einige Minuten Innenschau vor jeder einzelnen Yogastunde. Nur so kann ich Bedürfnisse erkennen, Abläufe fein abstimmen, Schwerpunkte legen und die Posen danach auswählen. Nur so lassen sich das richtige Maß an Muskelan- bzw. Entspannung, die richtige Mischung zwischen herausfordernden und entspannenden Posen, und der passende Rhythmus ermitteln. Das zeigt, dass Gewaltlosigkeit mit anderen Yamas und Niyamas Hand in Hand geht. Ahimsa erfordert Ehrlichkeit mit mir, Selbstkenntnis, Mäßigung – zugleich aber auch Disziplin, Mut, Hingabe.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/v:imagedata&gt;&lt;/v:imagedata&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-1667360387410030737?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/1667360387410030737/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=1667360387410030737&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1667360387410030737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1667360387410030737'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/08/yamas-ahimsa.html' title='yamas: ahimsa'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/august%202007/th_DSCN1807.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-4650361808655235748</id><published>2007-08-18T14:47:00.000+02:00</published><updated>2007-08-18T15:18:13.707+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ashtanga yoga'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='yamas'/><title type='text'>Die Yamas - allgemein</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Yamas sind fünf moralisch-ethische Prinzipien, die Patañjali in den 8 Gliedern (&lt;a href="http://wolken-los.blogspot.com/2007/08/am-fue-der-acht-stufen.html"&gt;Ashtanga Yoga&lt;/a&gt;) als erstes nennt. Diese acht Glieder sind allerdings nicht als Stufen zu sehen, die man nur eine nach der anderen erklimmen kann oder darf, sondern sie durchwirken einander vollkommen. Sie sind nicht voneinander getrennt und können im strengen Sinne auch nicht getrennt voneinander geübt werden. Ziel dieses Weges ist es zunächst, Unreinheiten in Körper, Geist und Seele zu beseitigen, dann folgen das "Licht des Wissens" und Wahrnehmung/Erkenntnis der Wirklichkeit.&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://graememitchell.com/blog/wp-content/uploads/2006/12/galerie-lelong-andy-goldsworthy.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Bild und Skulptur: Andy Goldsworthy&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Yamas nennt Patañjali vielleicht zuerst, weil sie seiner Meinung nach wirklich für jeden Menschen Gültigkeit besitzen, ob Bauer oder Beamter; Yogi oder Politiker. Die fünf Yamas sind Gewaltlosigkeit, Ehrlichkeit, Nicht-Stehlen, Mäßigung und Nicht-Anhäufen. Im 31. Sutra schreibt Patañjali, dass diese Grundsätze weder an den sozialen Stand, noch an spezielle Umstände, Örtlichkeiten oder eine bestimmte Zeit gebunden sind. Er bezeichnet sie als &lt;em&gt;mahâ–vratam&lt;/em&gt;, das große, universelle Gelübde.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-4650361808655235748?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/4650361808655235748/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=4650361808655235748&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/4650361808655235748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/4650361808655235748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/08/die-yamas-allgemein.html' title='Die Yamas - allgemein'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-7271097158842468724</id><published>2007-08-15T15:22:00.000+02:00</published><updated>2007-08-15T15:54:32.230+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ashtanga yoga'/><title type='text'>Am Fuße der Acht Stufen</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;em&gt;Man soll sich vor einem Talente hüten,&lt;br /&gt;das man in Vollkommenheit&lt;br /&gt;auszuüben nicht Hoffnung hat.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="right"&gt;&lt;em&gt;Goethe&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 255px; CURSOR: hand; HEIGHT: 327px; TEXT-ALIGN: center" height="372" alt="" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202007/DSCN1411.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ich übe seit ca. 7 Jahren Yoga. Ich habe also zu einer Zeit begonnen, wo Yoga zwar verbreitet, ihm aber noch ein leicht verweihräucherter, in ökologische Wallekleidung gehüllter Ruf anhaftete. Das ist jetzt nicht mehr so, Yogastunden gehören für jeden In-Menschen dazu; Öko ist jetzt auch super: ökologisch abbaubare Yogamatten, Yogahemden, Yogahosen, bzw. ökologisch angebaute Yogatees, Yogakekse oder Yogaöle. Überhaupt kriegt man so ziemlich alle Hilfsmittel, die man braucht oder nicht: Yogaschuhe (wahrscheinlich zum stilgerechten Hinein- und Hinausspazieren aus dem Übungsraum, denn Yoga geht an und für sich barfuss); Zehenstrecker (?); Augenkissen aus allerallerfeinster Seide; Gurte aus ebendieser, Kannen, Pölster, Kerzen, Blöcke, Kisten, Decken, Seile, Matten, Untermatten, Schmuck und Düfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das finde ich weder gut noch schlecht – das Dickicht an Behelfsmitteln und Zubehör lenkt allerdings den Blick immer mehr auf einen Teilbereich des Yoga, nämlich die Körperübungen; ein Teil, auf den auch ich vor kurzem noch am meisten Wert gelegt habe. Mit dem neuen Lebensjahr aber kommen frische Neugier und neue Bedürfnisse; unbekannte Ufer sehe ich am Horizont auftauchen, die ich erkunden und erforschen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Yogastudio hat die Preise erhöht und ist nun endgültig so unleistbar für mich wie alle anderen Yogaschulen in der Stadt. Ich investiere also in gute Literatur und das sorgfältige Ausbauen und Weiterentwickeln meiner Heimpraxis. Ich habe beschlossen, mich nun verstärkt der Yogaphilosophie des weisen Patañjali (zw. 2. Jh. v. Chr. und 2. Jh. n. Chr.) zu widmen. In seinem Yogasutra - dem Haupttext des klassischen Yoga – beschäftigt er sich mit der Natur des menschlichen Geistes. Dessen „negative“ Zustände (Unruhe, Verwirrung, etc.) sieht Patañjali als Hauptgrund für menschliches Leiden. Er filtert fünf Haupthindernisse (Kleshas) für die Entwicklung des Geistes (und damit des Menschen) heraus.&lt;br /&gt;Der Weg aus der Verknotung in die Befreiung geht für Yogis also über den Geist. Das Ziel:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;Wenn das Denken im Selbst ruht,&lt;br /&gt;die Begierden bewältigt sind und auch Wünsche&lt;br /&gt;nicht mehr stören,&lt;br /&gt;dann ist das Yoga-Ziel erreicht.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="right"&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Bhagavadgita, 6, 18 &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202007/DSCN1415.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Patañjali schlägt einen achtstufigen Weg vor (Ashtanga Yoga), der das gesamte Wesen des Menschen umfasst. Die acht Glieder des Ashtanga bilden einen Leitfaden, kein Muss, und sie greifen ineinander. So sehen sie aus:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1.) Die Yamas. Das sind fünf universelle ethische Prinzipien zum Umgang mit der Außenwelt:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Gewaltlosigkeit&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wahrhaftigkeit&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nicht-Stehlen&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Mäßigung&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nicht-Anhäufen&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;2.) Die Niyamas. Das sind fünf Qualitäten im Umgang mit uns selbst. Wie wir mit uns selbst umgehen, zeigt sich am Besten, wenn wir alleine und unbeobachtet sind, meinen die Yogis.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Reinheit&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Zufriedenheit&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Disziplin&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Selbsterkenntnis&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Hingabe und Vertrauen&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p align="justify"&gt;3.) Asanas. Das sind sie, die Körperhaltungen. Was wir also heute als Yoga verstehen, ist die dritte Stufe in Patañjalis achtgliedrigem Gebäude. Patañjali spricht überhaupt nur von einer Haltung, nämlich dem Lotussitz. Seine Anweisung wie ein Asana zu sein habe, ist frustrierend kurz und genial präzise: stabil und leicht. &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;4.) Pranayama, die Atemlenkung, Atemführung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.) Pratayahara, das Zurückziehen der Sinne; Einfahren der Antennen.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;6.) Dharana, die Konzentration. &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;7.) Dhyana, die Meditation. &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;8.) Samadhi, die Verschmelzung, Hingabe und Glückseligkeit.&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;br /&gt;~*~*~*~&lt;/p&gt;Am Anfang eines solchen Weges steht die Frage nach dem Beweggrund und dem Ziel:&lt;br /&gt;Ich mag es, meinem Leben einen Rahmen zu geben; ich genieße Rhythmen (beim Atmen; Arbeiten und Ruhen; Hinaus- und Hineingehen).&lt;br /&gt;Ich habe gerade ein Bedürfnis nach Vervollständigung und einem Tiefersinken in meine Praxis.&lt;br /&gt;Da ich besonders mit Asanas, aber auch mit Atemübungen und Meditation vertraut bin, finde ich es angebracht, mich auch den übrigen Disziplinen des Yoga zu widmen. Wenn ich schon dabei bin.&lt;br /&gt;Ich strebe nichts an, außer einer Vertiefung. Mein Ziel ist nicht das oben beschriebene, sondern ehrlich gesagt nur eines: lernen und tanzen.&lt;br /&gt;Daher möchte ich mich jetzt jede Woche mit einem oder mehreren der Teile auseinandersetzen; auf und jenseits der Matte. Was ich hier schreiben werde sind Auszüge aus meinem Notizbuch, Gedanken und Fragen, die sich zu den einzelnen Schritten in der persönlichen Anwendung auftun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche mir (und Euch…) viel Spaß auf der Reise…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-7271097158842468724?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/7271097158842468724/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=7271097158842468724&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/7271097158842468724'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/7271097158842468724'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/08/am-fue-der-acht-stufen.html' title='Am Fuße der Acht Stufen'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202007/th_DSCN1411.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-8217128281934778377</id><published>2007-08-01T23:25:00.000+02:00</published><updated>2007-08-02T12:58:04.163+02:00</updated><title type='text'>auferstanden</title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/June%202007/DSCN1448.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/June%202007/DSCN1448.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Also, ich bin ein ungemein glücklicher Mensch. Nämlich: direkt mit einer Shiatsu-fachkundigen Person verwandt. Das bedeutet, dass ich mich auf die Matte legen kann, wann immer es uns gerade gut passt. Und ich zahle nix dafür. Das ist vermutlich der größte Luxus in meinem Leben (dessen Luxuriösität ich mir zusätzlich auch bewusst bin).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade ist mir der Psoas massiert worden, und eine Sehne an der Hüftbeuge. Der Psoas ist ein riesiger Muskel der von der Nierengegend in die Oberschenkel hinunterreicht, und damit Ober- und Unterkörper verbindet. Er liegt sehr tief und ist gerne verspannt - das kann zu Fehlstellungen im unteren Rücken führen (nach vorn geknicktes Becken, usw.). Mein Psoas, das hab ich bei der Behandlung gespürt, ist also derjenige, der anatomisch hinter diesem so lange anhaltenden, leicht verkrampften und gestauten Gefühl im Unterbauch steckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich arbeite immer noch ausgiebig am &lt;a href="http://wolken-los.blogspot.com/2007/04/nachtrag-zum-bauch.html"&gt;Thema Bauch&lt;/a&gt;, es hat sich viel bewegt seit den letzten Einträgen dazu. Ich bin den Hintergründen meiner Scham-, Hass- und Wutausbrüche auf die Schliche gekommen, die immer dann in mir hochgebrandet sind, wenn ich mir meines Bauches bewusst wurde. Verbunden damit ist auch der leichte, aber chronische Energiestau im Unterleib.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Bauch, der ist eigentlich völlig normal (was ich im Hirn auch weiß), und mir hat auch nie jemand gesagt, dass ich mich für mein Aussehen schämen sollte. So hab ich mich aber immer gefühlt. &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Du bist hassenswert, mit so einem Bauch. Und du bist verachtenswert, weil du ihn nicht unter Kontrolle hast. So &lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;kann&lt;/span&gt; dich ja kein Mensch schön und liebenswert finden!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war mir immer ein Rätsel, woher diese so fest verankerten Absurditäten kamen, die mit meinem Spiegelbild nicht vereinbar sind. Aber die Scham, der Hass, die Wut und der Ekel auf/über mich selbst "passierten mir" immer wieder in einem beängstigenden, und absolut ernstzunehmenden Maße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Knoten ist aufgegangen - es war einfach, aber eben nicht einfach zu erkennen:&lt;br /&gt;Mein Bauch hat die Gefühle der Mutter für den Vater geschluckt. Und die Gefühle des Vaters für seinen eigenen Körper genauso. Abneigung und Schuld, Ekel und Scham.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da trifft eigentlich niemanden die Schuld - trotzdem tut es gut, den ganzen Krampf beim Schopf zu packen und zurück zu den "Besitzern" zu schicken. Ganz neutral und klar. Und anscheinend tut meine Loslösung auch allen anderen Beteiligten sehr gut.&lt;br /&gt;Ich bin aufgrund dieser Erkenntnisse noch nicht dem Aktionismus verfallen. Ich genieße. Zum Beispiel mir auf den Bauch zu greifen und das Zusammenzucken zu verstehen. Dann drüber hinaus zu gehen, und mich zu trauen, diese Wölbung wirklich zu spüren, mit dem Verständnis der ganzen Situation im Hinterkopf. Jenseits vom Verachtenswerten, vom Mal meiner Unfähigkeit, entdecke ich diese Region. Nichts, was ich verbergen müsste, damit keinem auffällt, was für ein hässlicher Mensch ich in Wirklichkeit bin. Da ist eben ein Bauch, so wie da weiter oben auch ein Hals ist, oder unten ein Paar Knie. Das ist eine ganz neue Entdeckungsreise für mich. Meinen Bauch als eine ebenso spannungs-freie Zone zu erleben, wie meinen Hals, oder meine Knie, oder den Hinterkopf...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also - es fühlt sich aufgelöst an, und ich mich auferstehend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: center"&gt;~°~°~°~&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das schreibe ich übrigens in Anlehnung an die Kommentare zu &lt;a href="http://www.moonpower.de/2007/07/wahrheit-und-zorn.html"&gt;Ingrids Eintrag&lt;/a&gt; &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;wahrheit und zorn&lt;/span&gt;. Da kam die Diskussion/der Vorschlag auf, Gefühle &amp;amp; Gedanken die in einem aufsteigen, nicht immer sofort mit vergangenen Geschichten in Verbindung zu bringen. Kurzum, die Geschichte nicht immer wieder wiederzubeleben durch frisches Futter, und auch die Gegenwart nicht als "Reaktion" auf Vergangenes zu sehen, sie nicht immer auf das Geschehene zu beziehen. Völliges Jetzt also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fühle mich der Jetzt-Sicht des Lebens sehr verbunden. Ein glücklicher Tag ist für mich einer, der von lauter Jetzt erfüllt ist, und ich sehe auch, dass ich mich, je mehr ich mich weiterentwickle und Ballast abschüttle, immer mehr im Moment verankere und dort auszuharren vermag. Im Fall meiner Bauch-Geschichte allerdings war der Abstecher in die Verangenheit nötig. Es hat mich immer wieder gewurmt, dass ich einfach nicht begreifen konnte, woher diese Urteile über mich kamen, mit denen ich mich immer so vernichtet habe. Ich war ratlos und wusste daher auch nicht, wo anpacken an meinem Problem. Letztendlich hab ich in der Rückschau und Erinnerung gefunden was ich gebraucht habe, nämlich das grundlegende und not-wendende Verständnis für die Natur meines Bauch-Kampfes.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-8217128281934778377?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/8217128281934778377/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=8217128281934778377&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/8217128281934778377'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/8217128281934778377'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/08/auferstanden.html' title='auferstanden'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/June%202007/th_DSCN1448.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-1287122797496396077</id><published>2007-07-26T11:10:00.000+02:00</published><updated>2007-07-26T11:55:33.895+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='grün gelebt im Selbstversuch'/><title type='text'>gebaut, gekocht, gegessen</title><content type='html'>&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/July%202007/DSCN1747.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;Das ist er also, der ominöse Solarherd in Trichterform.&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;Hier (nach 30 min. Bauzeit) das erste Mal in Betrieb.&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/July%202007/DSCN1746.jpg" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Den hab ich deswegen gebastelt, weil ich neugierig war.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ob die Sonne wirklich meine Erdäpfel weich kriegt, mir ein Brot bäckt und das Teewasser aufkocht?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ob das wirklich so einfach geht?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ob das eine Alternative ist zum normalen Kochen?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wie kochen eigtl. Menschen in Gebieten, wo Strom nicht ist, und Brennholz zum Kochen Mangelware geworden ist? Ursprünglich wurden ja viele Solarherde für eben solche Problemfelder entwickelt.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Unsereins kanns ja auch nicht schaden, sich im Hochsommer einmal von der Sonne bekochen zu lassen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Also: geht das?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Das Ergebnis:&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es geht!&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Diverse Bauanleitungen gibt es hier: &lt;a href="http://www.solarcooking.org/" target="_blank"&gt;http://www.solarcooking.org/&lt;/a&gt; Für jedes handwerkliche Geschick und Geldbörsel. Ich hab für meinen Solarherd alles im Haus gehabt, bzw. den großen Karton einfach aus dem Altpapier gefischt. Nur Einmachglas und schwarzen Lack musste ich kaufen. (Das sind - öh... 6 €)&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Bauzeit: 30 min., Schwierigkeitsgrad: sehr einfach.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p align="justify"&gt;Werden Dinge wirklich gar?&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;JA! Vor allem: der Behälter wird heiß, SEHR HEISS! Also, nicht wie ich die Sonnenkraft unterschätzen und ohne Handschuhe hantieren. Sonnenbrille ist auch ein Muss.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Allerdings: es braucht eben seine Zeit. Je weiter weg vom Äquator desto mehr, klarerweise. Mit Sonne direkt überkopf geht's natürlich am Schnellsten. D.h.: die Konstruktion gegen 11 in die Sonne stellen, und gegen 14 Uhr wiederkommen, dann isses meist geschafft. Wer das Glück hat, eine große, freie Fläche zu haben auf die kein Schatten fällt, muss den Solarherd noch nicht einmal weiterdrehen (sonst ca. alle 1 1/2 Stunden). Umrühren oder Kontrollieren ist auch nicht nötig. Dinge können nicht anbrennen. Reis o.Ä. sollte man vielleicht aber einmal schütteln, damit er schön gleichmäßig gekocht wird.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Und so schaut's dann aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/July%202007/DSCN1751.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/July%202007/DSCN1751.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;Klein geschnippeltes Allerlei, eine Geschmacksbombe sondergleichen!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;das spricht dafür:&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Demjenigen, dem so wie mir (rein zufällig übrigens) der Strom abgedreht wird, erklären sich die Vorteile von selbst, denke ich.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wer Hitze und Sonne hat, und vielleicht Stromkosten sparen möchte, kann's ja auch einmal probieren. Ich erinnere daran: ich habe Essen gekocht in Österreich, in einem etwas überschatteten Garten. Also: wer will, der kann.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der Geschmack! Ich bin ein Gourmet, ja wirklich. Und ich bin völlig von den Socken. Ich würde ja jedem so einen Herd empfehlen, einfach um einmal zu erleben, was &lt;em&gt;sonnengeküsst&lt;/em&gt; wirklich bedeutet. Gemüse z.B. kann ja ganz und gar in seinem eigenen Saft garen, der dabei aber nicht verloren geht. Es wird weich, aber nicht lasch. Ich selbst wusste gar nicht, wie viele subtile Noten so ein bisschen Zwiebel und Tomate eigentlich haben kann.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Das Essen wird schnell zusammengeschnippelt, eingefüllt und durchgeschüttelt. Dann kann man es sich selbst überlassen. Sehr praktisch.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Im Campingurlaub ist ein Sonnenherd als zusätzliche Kochhilfe sicherlich auch nicht zu verachten.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Aus Gründen reiner Neugier, puren Forscherdranges und zur Weiterbildung macht mir der Solarherd großen Spaß. Die Energie der Sonne so angewandt zu erleben, zum Beispiel, ist schon interessant. Ich kann mir vorstellen, dass Kinder an sowas ihre Gaudi haben könnten.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;und das spricht dagegen:&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Das Kochen mit Solarherd ist stark an Höhen- und Wetterlage gebunden. Bei obiger Konstruktion ist Wind allerdings kein Problem.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es braucht zu Beginn ein bisschen Experimentierwillen und Geduld.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Fastfood geht klarerweise net. Je nach Gericht (vom einfachen Wasseraufkochen bis zum Fleischgaren) braucht's zwischen 1-3 Stunden.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Mit Solarherd wird dann gekocht, wann im Sommer normalerweise niemand essen will; nämlich zu Mittag. Die Konstruktion einfach stehen zu lassen hält das Essen allerdings für einige Stunden warm und verkocht es auch nicht. Für total Motivierte gibt es die Möglichkeit, sich einen sogenannten Heuofen zu bauen, ebenso einfach und billig wie der Solarherd selbst (Anleitungen auch auf solarcooker.org), der das Essen ganz ohne Strom ewig heiß [!] hält.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wer für mehr kocht als für 2-4, muss sich einen größeren Herd bauen (oder einen zweiten).&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p align="justify"&gt;So, ich geh jetzt essen.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-1287122797496396077?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/1287122797496396077/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=1287122797496396077&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1287122797496396077'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1287122797496396077'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/07/gebaut-gekocht-gegessen.html' title='gebaut, gekocht, gegessen'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/July%202007/th_DSCN1747.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-2626047689957186500</id><published>2007-07-20T12:23:00.000+02:00</published><updated>2007-07-20T12:27:10.521+02:00</updated><title type='text'>darots es?</title><content type='html'>Um Sam vom Rätselerfinden (&lt;a href="http://oisamdaron.blogspot.com/"&gt;Oisamdaron&lt;/a&gt;) zu entlasten, springe ich ein. Also:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Was ist das?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/RqCNPpW95mI/AAAAAAAAAC4/MlQ-FjYoC_4/s1600-h/image004.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/RqCNPpW95mI/AAAAAAAAAC4/MlQ-FjYoC_4/s200/image004.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5089222878868399714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Hinweis: es ist praktisch, schlau, und heiß.)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-2626047689957186500?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/2626047689957186500/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=2626047689957186500&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/2626047689957186500'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/2626047689957186500'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/07/darots-es.html' title='darots es?'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/RqCNPpW95mI/AAAAAAAAAC4/MlQ-FjYoC_4/s72-c/image004.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-6065268678031703210</id><published>2007-07-14T00:02:00.000+02:00</published><updated>2007-07-14T01:08:50.652+02:00</updated><title type='text'>tauchen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1434.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1434.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da wach ich auf und alles riecht so wie schon immer, und die Tanne weht vorm Fenster, und die Geräusche sind die selben, wie lang hab ich geträumt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war in dieser Stadt, und meine Füße waren leicht auf dem Kopfsteinpflaster, und da war immer Wind. Frischer Wind, und Wolken. Und an der Ecke ein altes Haus wie absichtlich verlaufen, hat eine winzige Küche, es riecht so gut und ich schneide eine riesige Zwiebel. Daneben steht ein Mann der sein Herz in den Augen trägt, er hält eine unsichtbare Hand in meinen Nacken. Es wird warm, und ich platze und fließe ganz still in die Welt.&lt;br /&gt;Ich setze die Weltkugel in mein Herz, höre sie in mir klopfen. Der Rhythmus wird zu einem Gebet, zu den Wellen am Strand von Platamon, und Gott räkelt sich und lacht und sitzt im Schneidersitz in meiner Brust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam erscheint am Meeresspiegel Iris, ich falle in die Pupillen freundlicher Augen. Durch ihr rundes Fenster schwimm ich, dahinter alle anderen Menschen. Ein Wirbel aus Sehnen und Streben, darüber Ordnung. Wie eine Mutter fühl ich mich, ganz eins mit jedem Wesen als läge es an meiner Brust. Von überall her Nebel, warme Schwaden, legen sich um unsere Schultern, strecken sich durch uns durch zum Nächsten. Alle verknüpft, und Atem von allen Seiten, der Himmel dreht sich, die Sonne wird mild, ich blicke zu Boden, eine Blume im Beton.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/DSCN1451.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/DSCN1451.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich schiebe die Decke weg, kühle Luft um meine Zehen. Der Mann an dem alles Offenheit und Liebe ist, liegt neben mir, eingerahmt. Doch kein Traum. Ein Kater in meiner Stirn, Trägheit, ein Blick durch die vertraute Zimmerschachtel. Doch ein Traum. Ein altes Ich klebt hier in den Ritzen, das mich ganz unrund macht. Gerade keine Kraft um es rauszuschmeißen. Gerade genug Kraft, um mir Ausreden zu basteln. Ein Tag dehnt sich vorüber, Stille, Stille, Stille aushalten. Der Tee rollt warm über die Zunge. Das Hirn geht plappernd nebenher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stille, Stille aushalten. Tauchen. Noch ein Zug, und noch einer. Hier, irgendwo in den Wellen, irgendwo im Atem, irgendwo im Dunklen müssen sie doch sein, die Pupillen. Finden. Finden und durchtauchen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-6065268678031703210?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/6065268678031703210/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=6065268678031703210&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6065268678031703210'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6065268678031703210'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/07/alles-getrumt.html' title='tauchen'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/th_DSCN1451.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-637097609512485890</id><published>2007-06-26T11:57:00.000+02:00</published><updated>2007-07-26T12:09:40.479+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='grün gelebt im Selbstversuch'/><title type='text'>gekauft, getragen, geliebt!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;So, Achtung, hier geht's um Hygieneartikel für die Menstruation. Wer das grauslich findet, liest bitte woanders weiter.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Also, gekauft und getestet habe ich die Mondtasse (oder auch Mooncup), eine kleine, glockenförmige Tasse aus Silikon, die wie ein Tampon getragen wird. Warum hab ich das getan?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wegen der Aussicht, nicht in jeder Tasche ganze Tampon-Herden horten zu müssen.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Weil man ihn laut Werbung einmal kauft und 10 Jahre lang benützt (natürlich nur bei entsprechender Pflege).&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Weil er die Schleimhäute nicht austrocknet, und dabei so toll wie in Tampon ist (unspürbar und unsichtbar).&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Weil er keinen Müll erzeugt.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Weil er keine Baumwolle braucht, die wiederum Wasser braucht, usw. usf...&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Weil er angeblich so praktisch und unproblematisch und sauber ist.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p align="justify"&gt;Und?&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ja. Zu allem. Er hält wirklich was er verspricht. Nur das mit den 10 Jahren weiß ich noch nicht.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p align="justify"&gt;Bestellmöglichkeiten z.B. in &lt;a href="http://www.mondtasse.at/"&gt;Österreich &lt;/a&gt;oder &lt;a href="http://www.mondtasse.de/"&gt;Deutschland&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-637097609512485890?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/637097609512485890/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=637097609512485890&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/637097609512485890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/637097609512485890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/06/gekauft-getragen-geliebt.html' title='gekauft, getragen, geliebt!'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-6833988605232159513</id><published>2007-06-10T14:26:00.000+02:00</published><updated>2007-06-10T14:31:35.833+02:00</updated><title type='text'>umleitung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Geehrte Leserschaft,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich habe beschlossen, meine Reiseberichte aus Gründen der Einfachheit nur auf meinem englischsprachigen Blog zu veröffentlichen. Zur Seite &lt;a href="http://susainschweden.blogspot.com/"&gt;hier lang&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke übrigens für die guten Wünsche zum Aufbruch - ich freue mich sehr darüber! Kann sie auch gut gebrauchen: wär schon ein paar mal fast überfahren worden... :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Blog wird aber nach wie vor für Tiefergehendes, Möchtegern-Philosophisches und andere Gedanken genützt werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;die Bloggende&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-6833988605232159513?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/6833988605232159513/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=6833988605232159513&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6833988605232159513'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6833988605232159513'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/06/umleitung.html' title='umleitung'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-7914859294881734954</id><published>2007-06-04T15:51:00.000+02:00</published><updated>2007-06-04T16:13:54.529+02:00</updated><title type='text'>so.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mein letzter Kaffee in diesem Zimmer hier. Die Wände sind leer, die Regale auch - der Inhalt eines ganzen Zimmers in einen Koffer gequetscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sitze dort, wo ich sonst nie sitze, nämlich in der Ecke, keine Ahnung weshalb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muss noch staubsaugen. Und mir den Busplan ansehen. Schon komisch, wieder mit einem ÖVi zu fahren - mein treues Rad hab ich für 600 SEK verhökert. Keine blauen Flecken mehr am Hintern (Federung gibt's nicht). Nächstes Jahr fährt ein anderer Mensch auf dem blauen Monark-Rad ins Abenteuer. Hoffentlich.&lt;br /&gt;&lt;span class="on" style="display: block;" id="formatbar_JustifyFull" title="Justify Full" onmouseover="ButtonHoverOn(this);" onmouseout="ButtonHoverOff(this);" onmouseup="" onmousedown="CheckFormatting(event);FormatbarButton('richeditorframe', this, 13);ButtonMouseDown(this);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Ich mag das Gefühl - wenn das Leben in einen Koffer passt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Seh vor meinem Fenster noch einmal das geziegelte Reihenhaus mit der kriminell türkisen Fensterumrahmung. Am Anfang kam mir all der Ziegel so trostlos vor. Das passt schon, denk ich mir, und hör die Waschmaschine hysterisch piepsen. Ah, was hab ich diesen Piep gehasst...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich mag das - Nomadin sein. Ein Tuch um die Schulter, ein Buch in der Hand. Tasche, Pass, Notizbuch, vielleicht eine Kamera? Die Lungen zum Atmen, die Füße zum Gehen, die Augen zum Sehen. Nichts weiter, nichts mehr. Sogar die Trauer genieße ich, denn schießlich ist es die Trauer der Nomadin...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ah, Leben, trag mich weiter!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-7914859294881734954?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/7914859294881734954/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=7914859294881734954&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/7914859294881734954'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/7914859294881734954'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/06/so.html' title='so.'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-308850935078952784</id><published>2007-05-28T22:20:00.000+02:00</published><updated>2007-05-28T22:47:25.049+02:00</updated><title type='text'>rückblick</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202007/DSCN1404.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202007/DSCN1404.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute hat meine letzte Woche hier in Schweden begonnen. Im Frühjahr hab ich mit der Rückkehr noch gehadert, jetzt fühlt es sich richtig an. Ich bin neugierig, was als nächstes kommt.&lt;br /&gt;Zeit für Rekapitulation. Weil's Spaß macht. Aber auch um mich auf die "Na, wie war's?"-Frager vorzubereiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie war's eigentlich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön war's/ist es noch!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bewegend&lt;/span&gt;, in vielerlei Hinsicht. Sich an einen Rand bewegen, im Inneren und im Äußeren, bringt neue Ideen, neue Einflüsse, neue Ängste, neue Herausforderungen.&lt;br /&gt;Bewegung war immer da - entweder zu Fuß oder mit meinem hellblauen Rad über die Kopfsteinpflaster, mit dem Zug durch Schweden und Dänemark, mit dem Bus an ein paar andere schöne Ecken. Achja, und Yoga. Soll ich das schon wieder erwähnen? Ich bin einfach überrascht, dass ich mich einer Aktivität derart ausdauernd und beständig widmen kann (obwohl, naja, stur war ich immer schon)...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Aufrüttelnd&lt;/span&gt;. Was den derzeitigen Zustand der Welt anbelangt, habe ich hier so viel gelernt, dass ich manchmal ganz gerne wieder vergessen würde. Jeden Tag kommt praktisch etwas neues dazu. Gestern habe ich zum Beispiel Vergleichsbilder der alpinen Gletscher gesehen: 1900 (vorher), 2005 (nachher). Was soll ich sagen: das Eis is futsch. Den Touris fällt das halt nicht auf. Ich hätt auch nicht gemerkt, dass da einmal viel mehr Weiß war. Wenn ich solche Dinge sehe, werden meine Augen dann doch nass - weil's meine Heimat ist. Und weil mich die "Mir wurscht!"-Haltung, die mir immer wieder begegnet, manchmal einfach aus den Schuhen schmeißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202007/DSCN1364.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202007/DSCN1364.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jeden Tag ist hier ein bisschen mehr Wissen dazu gekommen: aha, meinen alten Fernseher schmeißen sie auf die Müllhalde Nigeria, ... , aha, ein Kilo Erdapfel benötigt 5% des Wassers, das ein Kilo Rind verbraucht, oh - es gibt sowas wie Permakultur?, aha, so funktioniert Politik; achso, wenn der Himalaya schmilzt, gibt's für die großen Flüssel in Asien kein Wasser mehr, und damit keinen Reis?; mhm, in Malmö gibt's einen ganzen ökologischen Stadtbezirk!; stimmt, "nachhaltig" und "Entwicklung" schließen sich aus, weil man nicht nachhaltig immer mehr produzieren kann; mal nachrechnen: wieviel Baum braucht eine 100km Autofahrt? - aha, 6 Stück; schau mal, in Schweden sind die Tomaten aus Holland billiger als die aus Schweden!; und wo kann ich in meiner Stadt eigentlich mithelfen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Herausfordernd. &lt;/span&gt;Und dann noch die allerhärteste Lektion von allen: es gibt Menschen, die sich das vollkommen am Arsch vorbeigehen lassen. Denen Veränderung furchtbar Angst macht (ich meine, mehr als dem durchschnittlichen Erdenbürger). Die das Lernen offiziell mit dem Schulabschluss an die Wand genagelt haben. Die nicht einsehen, warum sie nicht jeden Tag shoppen und verschlingen sollten. Oder die einfach nicht erkennen können, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dass &lt;/span&gt;etwas falsch läuft. Damit zumindest könnte ich leben.&lt;br /&gt;Aber oft sind das eben auch jene Menschen, die den Einsatz anderer schlecht und lächerlich machen, die Zucker in den Motor schütten und sich querlegen. Mich davon nicht totschlagen zu lassen, daran arbeite ich noch. Und beruhigenderweise hab ich auch massenhaft Menschen kennengelernt, die mir allen Grund zur Hoffnung geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202007/DSCN1415.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202007/DSCN1415.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Klärend&lt;/span&gt;. Wovon ich erfahre, dass es mir und anderen schadet, nehme ich Abschied. Je mehr Dinge ich aus meinem Leben befördere, desto zentrierter fühle ich mich. Meine Selbstsicherheit ist gewachsen, weil ich sehe, ohne wieviel Dinge ich trotzdem noch immer bin! Das hab ich zum Beispiel beim Yoga gelernt: je mehr ich mich in einer Pose von der Peripherie (Füße, Hände) in die Mitte hinein bewege, je mehr ich alles in das Zentrum hole, desto mehr kann ich mich aus diesem starken Zentrum in die Pose entfalten, ohne meine Standfestigkeit zu verlieren. Dann ziehe ich mich nicht aus den Ecken meines Körpers in die Länge und ignoriere meine Anatomie, sondern dehne mich aus der Mitte heraus. Das lässt sich aufs ganze Leben übertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hingabe&lt;/span&gt;. Es steht fest: mein Leben, meine Talente, meine Entfaltung, möchte ich in den Dienst stellen. Wenn ich Dinge lerne, können sich andere dieses Wissen leichter aneignen. Gleichzeitig motiviert mich diese Aussicht ungemein, und gibt selbst den kleinsten Dingen die ich tue, Bedeutung. Achtsamkeit, Liebe, Neutralität, ... - je mehr ich mich darin übe und meine Erkenntnisse allen zur Verfügung stelle, desto mehr bekomme ich zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bezaubernd.&lt;/span&gt; Ein bedeutender Motor hinter all dem ist ein ganz besonderer Mensch. Ja, auf diese Art Beziehung, wie ich sie in den vergangenen Monaten gelebt habe und jetzt lebe, hab ich schon lange hingearbeitet. Das scheint vielleicht der kleinste Abschnitt in diesem Eintrag, aber in Wirklichkeit war das der größte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Inspirierend.&lt;/span&gt; Ich habe einen Haufen neuer Ideen, aufgepasst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst geht's aber noch für einen Monat auf Insel-Hoppen in Griechenland. Um die Landung nach Österreich abzufedern...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-308850935078952784?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/308850935078952784/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=308850935078952784&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/308850935078952784'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/308850935078952784'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/05/rckblick.html' title='rückblick'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202007/th_DSCN1404.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-1189727745344117552</id><published>2007-05-25T20:05:00.000+02:00</published><updated>2007-05-25T20:09:38.546+02:00</updated><title type='text'>anschauen!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202007/DSCN1416.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202007/DSCN1416.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Hier kommen die Links zu einer preisgekroenten Schwedischen Doku-Serie namens "Der Planet". Wer Zeit und Lust hat, klickt sie an, ignoriert das Schwedische Geschwafel am Anfang und die Schwedischen Untertitel dazwischen - der Rest ist auf Englisch. Ausserdem gratis. Und richtig gut. Viel Vergnuegen!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://svt.se/svt/road/Classic/shared/mediacenter/index.jsp?&amp;d=55450&amp;amp;amp;amp;a=696730&amp;lid=puff_712520&amp;amp;lpos=extra_0"&gt;The Planet - Teil 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://svt.se/svt/road/Classic/shared/mediacenter/index.jsp?&amp;d=55450&amp;amp;amp;amp;a=696730&amp;lid=puff_712520&amp;amp;lpos=extra_0"&gt;The Planet - Teil 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://svt.se/svt/road/Classic/shared/mediacenter/index.jsp?&amp;d=55450&amp;amp;amp;amp;a=696730&amp;lid=puff_712520&amp;amp;lpos=extra_0"&gt;The Planet - Teil 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://svt.se/svt/road/Classic/shared/mediacenter/index.jsp?&amp;d=55450&amp;amp;amp;amp;a=696730&amp;lid=puff_712520&amp;amp;lpos=extra_0"&gt;The Planet - Teil 4&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-1189727745344117552?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/1189727745344117552/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=1189727745344117552&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1189727745344117552'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1189727745344117552'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/05/anschauen.html' title='anschauen!'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/May%202007/th_DSCN1416.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-708686879204828486</id><published>2007-04-29T14:23:00.000+02:00</published><updated>2007-04-29T15:13:12.603+02:00</updated><title type='text'>nachtrag zum bauch</title><content type='html'>Nachtrag zum &lt;a href="http://wolken-los.blogspot.com/2007/04/die-untoten-teil-2.html"&gt;vorigen&lt;/a&gt; Post:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Ich hab mir vor kurzem die Doku "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;thin&lt;/span&gt;" angesehen (gibt's auf YouTube in mehreren Teilen). Das Ganze spielt sich in einer Klinik für essgestörte Frauen ab, in diesem Fall ess-brech-süchtig, hungernd usw. Hab mir das angesehen, weil ich wissen wollte, wie Profis an Essstörungen und das damit verbundene Körperbild herangehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe den gesamten Aufbau dieser "Therapie" aber als so verkehrt und falsch empfunden, so am Problem vorbei, dass ich fast schon lachen musste. Für mich war relativ schnell klar, dass keines der Mädels da "geheilt" wieder rauskommt, und tatsächlich hingen diejenigen, die nach der Entlassung dokumentarisch begleitet wurden, kurz danach wieder über der Muschel, nahmen rapide ab usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schafe essen sich rund&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/earth%20day/DSCN1261.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/earth%20day/DSCN1261.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Grundsätzlich sind Essstörungen eine vollkommen selbstbezogene, egozentrische Krankheit, gekoppelt mit wenig bis gar keinem Selbstgefühl. Die Welt besteht nur aus dem eigenen Bauchnabel, den Schenkeln oder sonstigen Problemzonen; bzw. dehnt sich die Bedeutung dieser Zonen so weit aus, bis sie die ganze Welt auszufüllen scheinen. Nichts anderes kann dann noch wichtig sein, und gleichzeitig hängt das ganze Lebensglück eines Menschen dann von diesen Teilen ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Klinik die in der Doku gezeigt wurde, bot (so schien's mir) vorwiegend Gesprächstherapie an, in Gruppen oder allein; es gab klarerweise strikte Verbote (kein Sport, kein Kotzen, kein Rauchen, kein Essenverstecken, keine Abnehmmittel usw. usf.), Zimmerdurchsuchungen, und dergleichen.&lt;br /&gt;Es schien mir so, als würde sich alles nur noch stärker um die Probleme jeder einzelnen drehen. Die Aufmerksamkeit zog sich also immer weiter in konzentrischen Kreisen auf den Bauchnabel der Frauen zusammen - an einer Stelle,  an der meiner Ansicht nach die Öffnung und Erfahrung der Welt außerhalb und um diesen Bauchnabel so viel heilsamer sein könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gockel aalen sich in der Sonne&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/earth%20day/DSCN1257.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/earth%20day/DSCN1257.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich wäre wirklich interessiert an der Meinung einer, die sich vielleicht selbst schon in so einer Therapie befunden hat, oder noch befindet. Das Unaussprechliche aussprechen zu lernen, ist bestimmt ein wichtiger Teil der Heilung. Aber Worte ersetzen nicht die leibliche Erfahung. Ich hätte diese Frauen liebend gerne hinaus geschickt, zum Gärtnern, in Kindergärten, in gemeinnützige Einrichtungen, was weiß ich! Um ihr Weltbild zu öffnen, Geben und Nehmen zu erfahren, natürlichen Lebenszyklen wieder folgen zu lernen, und um ihnen Schönheit vor Augen zu führen, die vom Umfang des Bauchs völlig unabhängig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und um Himmels Willen - warum haben sie den Sport gestrichen? Wenn eine ihren Körper beständig aushungert, taubfrisst oder sonstwie totstellt (sogar mit übermässigem Sport), ist doch nichts wichtiger, als die eigene Haut wieder ausfüllen zu lernen, in wohliger, sanfter Bewegung, die kein anderes Ziel kennt als genau dieses Spüren?&lt;br /&gt;Dieses stundenlange Reden hat mich so wahnsinnig gemacht - Sprache ist der tiefen Erfahrung und dem echten Lernen so hinderlich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kinder zeigen ihr wahres Ich&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/earth%20day/DSCN1253.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/earth%20day/DSCN1253.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Befinde mich gerade selbst im ca. 4231sten Anlauf, mein Blickfeld endlich von diesem übermächtigen Bauch zu befreien. Ohne Zwang und Reißen, aber doch mit einer gewissen Bestimmtheit. &lt;a href="http://samstage.blogspot.com"&gt;Sam&lt;/a&gt; schreibt, dass es keinen Grund gibt, Dinge hinzunehmen, die wir nicht mögen - das stimmt. Aus diesem Grund habe ich vor ca. einem halben Jahr meine bis dahin unregelmäßige Yogapraxis radikal ins Zentrum gerückt, und bin seither beinah jeden Tag auf der Matte. Ich schwitze und atme mit größtem Genuss, könnte mittlerweile eine ganze Sau essen jeden Tag, fülle meinen Körper aus, kann im Augenblick bleiben, besitze so viel Disziplin, Körperweisheit, Standvermögen und Kraft, dass ich vor Freude platzen möchte. Das allerschönste ist, dass ich mir das alles selbst erarbeitet hab.&lt;br /&gt;Und das ist der beste Beweis dafür, dass Minderwertigkeitsgefühle nichts mit der Realität zu tun haben - meinen Bauch find ich nämlich des öfteren noch beschämend formlos, madig und ekelerregend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schöne ist, dass ich beim Yoga den wahren Kern meiner Mitte erfahren durfte; wie sie meinen Körper zentriert, stabilisiert, wärmt und verwandelt. Sogar ohne all dies ist mein Bauch eine wunderbare Einrichtung, in der es sich gut zurücklehnen lässt. Das war wichtig für mich: den tieferen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sinn&lt;/span&gt; dieser Mitte zu erleben, wozu sie wirklich da ist (nicht zum Trimmen, Beschneiden, Verkleinern).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reise geht weiter...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;*°*°*°&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Bilder stammen aus St. Hansgården in Lund. Ein Ort, an dem Tiere umweltfreundlich gehalten werden - alle Gebäude sind aus recycelten, abgerissenen Häusern, Strom kommt aus eigener Windturbine und Solarzellen und der Gemüseanbau erfolgt in Permakultur ("dauerhafte/nachhaltige Landwirtschaft"). Der große Garten befindet sich in einem Einwandererviertel mit relativ hoher Arbeitslosigkeit. Nach der Schule kommen die Kinder um zu spielen, zu helfen, und die Basis nachhaltiger Landwirtschaft zu erlernen. Schulen organisieren Lehrausflüge. Studenten und Freiwillige arbeiten ebenfalls dort. Die Auswirkungen sind überraschend: Kinder wollen kein Fleisch mehr essen, oder die Familie steigt auf hochwertigere Lebensmittel um, weil die anderen den Kindern "nicht so gut schmecken wie in Hansgården!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-708686879204828486?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/708686879204828486/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=708686879204828486&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/708686879204828486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/708686879204828486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/04/nachtrag-zum-bauch.html' title='nachtrag zum bauch'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-3319418051078791124</id><published>2007-04-23T15:43:00.000+02:00</published><updated>2007-04-23T17:56:26.020+02:00</updated><title type='text'>Die Untoten - Teil 2</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1274.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1274.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In der Mitte meines Körpers trage ich ein Schlachtfeld mit mir herum; es ist weich, weiß, hat Rundungen und zeigt nach außen keine Spuren der Verwüstung. Der Kampf muss in einer Zeit eröffnet worden sein, an die ich mich nicht erinnern kann, und aus diesem Alter bezieht er seine Daseinsberechtigung.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der Konflikt hatte mehrere Phasen,&lt;br /&gt;eine, in der ich ihm devot ergeben war,&lt;br /&gt;eine, in der ich ihn zu hinterfragen begann,&lt;br /&gt;eine, in der ich mittendrin stand und nicht wusste, was tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aus Phase Eins bleiben Erinnerungen an wilde Scham vor der teigigen, breiigen Masse in meiner Mitte, Abscheu, Ekel, kochende Wut auf diese Entstellung. Der Spiegel, der eiskalt und nüchtern die 'Wirklichkeit' abbildet: eine Made, ähnlich denen, die sich ganz unten im Komposthaufen verkriechen - der Fuß möchte schnell zutreten, im Hals steckt ein Würgen. Manchmal bringt ein unbedachter Blick in spiegelnde Flächen die Made zum Vorschein - wie ein sorgloser Griff in den Dünger - Tränen steigen auf, es gibt nur mehr ein Ziel: schnell, schnell, ins sichere Versteck. Fruchtlose Versuche, die Schande abzukratzen, abzuschneiden, abzuschwitzen. Oder sie zumindest für ihre Schändlichkeit zu bestrafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zeugen dieses Deliriums begegnen ihm mit Kopfschütteln oder mit Wut, weil anscheinend nur wirklich dicke und hässliche Mädchen Anrecht auf derartig ausgeprägten Selbsthass haben. Andere versuchen der Angel auszuweichen, von der sie denken, dass ich sie komplimenteheischenderweise ins Wasser halte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1272.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1272.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Phase Zwei bringt die leise Ahnung, dass vielleicht in meinem Kopf was falsch ist, nicht mit meinem Bauch. Trotzdem, die Serie der mießlichen Lagen, in die er mich bringt, reißt nicht ab. Irgendwann beginnt sich das Bewusstsein für diese irdische Hölle in mir zu entwickeln, ich sehe meine Verstümmelung und Abstumpfung mit an - Bestrafungen, die ich als vollkommen gerechtfertigt empfand, haben jetzt einen bitteren, traurigen Nachgeschmack.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1122.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1122.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Phase Drei - mitten im Schlachtfeld und keine Ahnung, wo ich beginnen soll.&lt;br /&gt;Ich sehe, dass ich selbst in völliger Abgeschiedenheit Schwierigkeiten habe, meinen Bauch freizugeben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Meine Mitte ist abgeschaltet; wenn ich mich einfühle und sie einschalte, schwappen zuallererst Hass, Scham und Ekel über mich, dann Schmerz, dann Trauer. Ich übe, übe, gehe immer wieder hinein - es wird nicht weniger.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Meine Energieversorgung vom Unterbauch abwärts ist gekappt, besonders durch die linke Hüfte lasse ich nichts in die Beine. An schlechten Tagen bringt mich der Spiegel nach wie vor zum Weinen. Eine Berührung am Bauch kann sich anfühlen, als hätte ein Mensch meine beschämendsten Geheimnisse ins grelle Tageslicht gezerrt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn ich genau hinsehe entdecke ich unter all dem meinen wahren Bauch, ein zertrampeltes Etwas, seit meiner Kindheit von mir eigenhändig weggesperrt, abgeschnürt, abgeschoben. Es führt sein Leben im Dunkeln, ganz unbemerkt, holt sich was es braucht über Umwege, kriegt dafür zwar wieder eine drüber, ist aber zäh. Selbstmitleid kenne ich, aber Selbstmitgefühl für meinen Körper zu entwickeln, ist eine überraschend schwierige Aufgabe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1271.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1271.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich bin zuversichtlich - das Bewusstsein öffnet sich nicht für Dinge, die es zu verdauen noch nicht bereit wäre. Ich würde meinen Bauch nicht hören, hätte ich nicht zur gleichen Zeit auch die Mittel, mir selbst zu helfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber ein paar Worte an die, die vielleicht schon einmal mit Ähnlichem konfrontiert wurden (ich denke, die Wahrscheinlichkeit dafür ist stetig steigend...):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder bin ich der Aussage begegnet, dass gerade die Frauen "die es nicht nötig haben" unter ihrem ramponierten Selbstbild leiden. Darin schwingt die Annahme mit, dass es sehr wohl Menschen gibt, die allen Grund zu Selbsthass und Selbstbestrafung haben, und &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;darin &lt;/span&gt;(und in nichts anderem) liegt das wahre Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zahllos waren die Versuche, mich mit Auflistungen meiner Schönheiten und Tugenden wieder aufzurichten. Es ist natürlich äußerst verwunderlich, wie sich ein zweifelsohne intelligenter Mensch manchmal für hoffnungslos blödsinnig halten kann, wie sich ein offensichtlich grünes Ding für rot hält, oder ein Normalgesichtiger für entstellt. Wir hoffen, dass wir durch ein blosses Auflisten der Intelligenz/Grünheit/Normalheit die Dinge wieder einrenken können, und übersehen, dass es sich für den jeweiligen Menschen um eine Wahrheit handelt, die schwer wegzuargumentieren ist. Im Gegenteil lernt das Hirn sogar, mit beiden Seiten zu leben, es richtet Parallelwelten ein, eine, in der es tatsächlich seinen liebenswerten, "normalen" Charakter erkennt, und eine, in der nichts anderes als Abscheu verdient. Das ist für Betroffene und Freunde gleichermaßen frustrierend, denn beide (!) Seiten wissen, dass der Kampf "nur" im Kopf entsteht und nicht echt ist. Oft tut es aber schon gut, den Hass auszusprechen und auszuspucken, ohne gleich ein kopfschüttelndes: "Ja, aber, du bist doch so..." zu hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte es außerdem für hilfreich, die Natur des Leidens erkunden zu helfen, und beobachten zu lernen, WAS es in einem Menschen verursacht, anstatt es blindlings als Hirngespinst zu erklären. Die meisten Probleme entstehen im Kopf und sind Folgen einer Wahrnehmung die nicht aus den Wahrheiten der Einheit und der Liebe entspringt. Aber nur weil sie in diesem Sinne falsch sind, sind sie nicht minder ernst zu nehmend, gefährlich und schmerzvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-3319418051078791124?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/3319418051078791124/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=3319418051078791124&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/3319418051078791124'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/3319418051078791124'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/04/die-untoten-teil-2.html' title='Die Untoten - Teil 2'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/th_DSCN1274.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-6539675687828505939</id><published>2007-04-13T20:34:00.000+02:00</published><updated>2007-04-13T21:59:16.967+02:00</updated><title type='text'>atmosphäre</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1140.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1140.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aus Geldmangel ging es zu Ostern "nur" für ein paar Tage über den Öresund - und obwohl Nordost-Dänemark und Südschweden eigentlich fast aneinander liegen, war es wie in einer anderen Welt...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1137.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1137.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Schloss Fredensborg (im Frühling und Herbst Residenz der Königlichen) und der Park lagen am Ostersonntag ganz un-auferstehlich wie eine lebendige Kontemplation zur Vergänglichkeit da. Alles ganz still - trotz dem Regen - , bröselnde Farben, Pfützen unter den Statuen...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1139.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1139.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hat mich an den letzten Post erinnert, zur Schriftstellerei, und die Kommentare dazu. Donna Leon, die ist doch so berühmt für ihre Venedig-Atmosphäre - warum eigentlich?, fragte ich mich nach dem Lesen. Nachdem sie selbst dort lebt, drängte sich die Frage auf, ob vielleicht die Mehrzahl ihrer Leser Venedig nur von der Landkarte kennt? Vielleicht findet Donna ihre Zeilen nicht einmal besonders "venezianisch"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Atmosphäre", das ist wieder so ein amüsanter Kopf-Zerzwirbler. Ich fand &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Liebe in Zeiten der Cholera&lt;/span&gt; atmosphärisch, oder die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Virgin Suicides&lt;/span&gt;, oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Toten Seelen...&lt;/span&gt; Trotzdem fragt sich, wessen&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;Atmosphäre da aus den Buchseiten in mein Hirn aufgestiegen ist - die des Autors? Meine? Unsere?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würde ich einem Autor ein Bild meiner Vorstellung malen, wie überrascht wäre er von dieser Welt, die durch seine Worte ins Leben gerufen wurde? Würde er nicht vielleicht gerne Hand anlegen, zur Korrektur? Ist das nicht überhaupt eine uralte Furcht der Schreiber, dass die Leserhirne mit ihren Ideen machen was sie wollen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meine diesen Einwurf überhaupt nicht so hochtrabend wie er vielleicht daherkommt - wir haben ja eine heilige Ehrfurcht davor, z.B. im Museum etwas anzugrapschen (würden aber gern), und wir sind froh darum, dass unsere Kunstwerke so gut vor feuchten Händen und schwingenden Rucksäcken beschützt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was ist mit den Büchern? Wie sorgfältig lernen wir da, den Absichten des Schaffenden zu folgen? Ist das überhaupt wünschenswert? So ein bisschen Freiraum tut doch auch wieder gut, manchmal. Wer kann denn überhaupt behaupten, er hätte die 500 Seiten verstanden, durch die er sich grade gelesen hat?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1141.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1141.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hab mich mit meinem Museums-Beispiel grade selbst ins Aus geschossen, stelle ich fest - denn natürlich sind Kunstwerke generell genauso unsicher vor den Betrachterhirnen wie Bücher. Es braucht nicht einmal Kunstwerke oder fremde Betrachter: wenn ich mir zum Beispiel meine Fotos hier ansehe, scheint mir plötzlich alles viel trauriger, als ich es an diesem Tag tatsächlich erlebt habe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Anderer Einwurf: hat vielleicht jemand die (ich muss gestehen irgendwie lustige) Diskussion zu den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;erloschenen Augen&lt;/span&gt; von Ingrids Sohn auf ihrem &lt;a href="http://www.moonpower.de/2007/03/ohne.html"&gt;Blog&lt;/a&gt; mitverfolgt? Sie postete da ein Bild von ihrem Sohn, die Tochter auf den Schultern, mit etwas entleertem Blick. Dieser wäre mir, ich gestehe schon wieder, nicht weiter aufgefallen, hätte nicht eine Kommentatorin ihn als erloschen bezeichnet (der Zusammenhang ist mir entfallen, aber es war kritisierend/aufrüttelnd gemeint).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Daraufhin entbrannte eine heftige Diskussion, Ingrid erklärte, sie hätte ihren Sohn gebeten, "normal" zu schauen, was er prompt übertreiben musste. Erstaunlich fand ich die  Spannweite der Interpretationen zu diesem Foto: müde, erloschen, tot, nicht weiter erwähnenswert...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1141.jpg"&gt; &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1172.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/DSCN1172.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und noch etwas Überraschendes: stand an diesem Osterwochen-Ende an einem Ort, an dem ich nie zuvor gewesen bin, von dem ich aber &lt;span style="font-style: italic;"&gt;genau so&lt;/span&gt; geträumt hatte (inklusive der Gebäude, der Geräuschkulisse und allem drum und dran).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieser Traum, nach wie vor einer der schönsten und bedeutungsvollsten meines geschlafenen Lebens, hat mich endgültig davon überzeugt, nach Schweden zu gehen. Er war stimmungsvoll (atmosphärisch, eben), voll Licht und Luft, befreiend - so ähnlich wie ein tiefer Atemzug neben Gipfelkreuz mit Blick ins Tal, obwohl alles nicht im Traum enthalten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich war dann eigentlich nur überrascht von meiner Nicht-Überraschung. Aha, achso, ja, das ist ganz genau wie in meinem Traum... Sehr schön! Gut! Und jetzt bitte weiter, ich bin hungrig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-6539675687828505939?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/6539675687828505939/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=6539675687828505939&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6539675687828505939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/6539675687828505939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/04/atmosphre.html' title='atmosphäre'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/april%202007/th_DSCN1140.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-2235953254608694340</id><published>2007-03-27T13:20:00.000+02:00</published><updated>2007-03-27T14:54:42.341+02:00</updated><title type='text'>Die Untoten - Teil 1</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/RgkEjdMpo1I/AAAAAAAAACk/OiO7IprNNNg/s1600-h/DSCN0983.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/RgkEjdMpo1I/AAAAAAAAACk/OiO7IprNNNg/s200/DSCN0983.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5046569864624972626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;I still do not know what impels anyone sound of mind to leave dry land and spend a lifetime describing people who do not exist. If it is a child's play, an extension of make believe - something one is frequently assured by people who write about writing - how to account for the overriding wish to do that, just that, only that, and consider it as rational an occupation as riding a bicycle over the Alps?&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mavis Gallant, Vorwort zu Ausgewählten Geschichten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was die Vorsätze betrifft, sollte Neujahr im Frühling liegen. Mit dem frischen Wind kommen dann nämlich die Ideen für wirklich durchführenswerte Pläne; und wenn schon keine guten Ideen, dann doch zumindest der Elan, auch die schlechten anzupacken... Bei mir sieht das so aus: zwei Leichen möchte ich unter Einsatz all meiner Kräfte endlich aus dem Keller befördern. Und dann wiederbeleben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Untote Nummer Eins: meine Schreiblust. Eigentlich ist ja allein dieser Blog eines ihrer deutlichen Lebenszeichen - aber irgendwie steht doch Blog zu Schreiberei wie ... mein Gott, wo bleibt der gute Vergleich? ... die Tischdecke zum Tellerinhalt, in etwa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Friedhof meiner Schreiblust liegt in dichtbekritzelter Form in diversen Schubladen, Notizbüchern und Heften, oder, schlimmer, irgendwelchen Mülldeponien (verteilt in Europa). Ich schlage diese papierenen Friedhöfe in unregelmäßigen Abständen auf, jedes Mal in der Hoffnung, eine wundersame Buchstabenvermehrung anzufinden - irgendetwas, das besser ist als das, was ich beim letzten Mal zurückgelassen habe. Dann feile ich für ein paar Stunden/Tage penibel an einigen Grabsteinen, füge einen neuen hinzu und spaziere wieder davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschichten gewittern hinter meiner Stirn wie ein penetranter Kopfschmerz. Mehr als einmal wollt ich den Kopf an der Wand zerbrechen, oder das Hirn mit einer Nadel aufstechen, damit der juckende Brei endlich in geordneter Form aufs Papier gleiten kann. Doch mit Gewalt lässt sich der Schädel ungern zerbrechen, er liebt den "Flow" - und wenn ich dann gelegentlich fließe, fühlt es sich an wie Klo nach 12 Stunden Busfahrt: pure, beglückende Erleichterung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Kampf mit Adjektiven und Adverbien begann mit 8. Ich, an der Schreibmaschine, oder bewaffnet mit Karton, Schere und Faden mir Buchdeckel bastelnd, welche dann mit dem Getippten beklebt wurden. Später tatens auch Rechner und Drucker. Seit jeher befiel mich wilde Scham, wenn diese Texte in irgend jemandes Hände gerieten. Zwei oder drei Ausnahme-Menschen habe ich in Anfällen des Wahnsinns freiwillig Exzerpte meiner literarischen Bewältigungsversuche ausgehändig; nach wie vor fählt es mir schwer, nicht zu erröten, wenn ich daran denke. Mein innigster Wunsch ist es, eines Tages den Raum zwischen zwei Buchdeckeln selbstständig gefüllt zu haben, von mir aus ein einziges, ewig ungelesenes Exemplar. Diese Vorstellung fühlt sich an wie Zuhause. Daheim im Bücherregal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitten im Studium eines ethnografischen Textes überkam mich vor einigen Wochen in der Bibliothek eine schriftstellerische Eingebung. Ich habe mich nicht vom Fleck bewegt, bis die Seite vor mir satt war. Die Erleichterung war doppelt: erstens, das Weiß war bezwungen. Zweitens lockerte das Erlebnis in meinem Hirn eine Schraube. Die Wahnvorstellung des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schreiber-Genies&lt;/span&gt; verflüchtigt sich nun langsam und ich begreife, dass ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;grundsätzlich kann&lt;/span&gt; - es ist eine Sache von Zeit und Sturheit. Seither ist mir klar: die Leiche muss raus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde jetzt gern ein Happy End folgen lassen, à la "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Und sie schrieb stilsicher und flüssig bis an ihr Lebensende"&lt;/span&gt;,&lt;br /&gt;oder zumindest:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Und durch den aufrichtigen Wunsch erblühten augenblicklich die zu Schreibblockaden versteinerten Geschichten und nie wieder zweifelte die Poetin an der Kraft ihrer Feder."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uäh. Dream on.&lt;br /&gt;Und über die andere Untote berichte ich - demnächst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;***&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kvinnas Kommentar zu meinem letzten &lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://wolken-los.blogspot.com/2007/03/lenz.html"&gt;Post&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; habe ich leider stiefmütterlich vernachlässigt - es blamiert sich niemand tödlich der nicht weiß, dass ich nach einem kurzen Abstecher nach Österreich jetzt wieder in Schweden bin und dort bis Juni bleibe. Und ja, der schwedische Frühling ist urgewaltig - aufbrausend und federleicht zugleich kommt er daher. Und warum muss man, um das zu erleben, warten, bis "die Kinder ein bisschen älter sind?" Das würd ich jetzt gern mal verstehen (oder blamiert mich diese Frage tödlich???)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="on down" style="display: block;" id="formatbar_CreateLink" title="Link" onmouseover="ButtonHoverOn(this);" onmouseout="ButtonHoverOff(this);" onmouseup="" onmousedown="CheckFormatting(event);FormatbarButton('richeditorframe', this, 8);ButtonMouseDown(this);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-2235953254608694340?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/2235953254608694340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=2235953254608694340&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/2235953254608694340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/2235953254608694340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/03/die-untoten-teil-1.html' title='Die Untoten - Teil 1'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/RgkEjdMpo1I/AAAAAAAAACk/OiO7IprNNNg/s72-c/DSCN0983.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-1520938270949554728</id><published>2007-03-04T20:46:00.000+01:00</published><updated>2007-03-05T11:45:15.845+01:00</updated><title type='text'>lenz</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_lPW51X2VUqU/Rev0oh_ElaI/AAAAAAAAACM/RYJGinOcBVM/s1600-h/DSCN0953.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_lPW51X2VUqU/Rev0oh_ElaI/AAAAAAAAACM/RYJGinOcBVM/s320/DSCN0953.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5038389585298888098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute stelle ich fest,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dass die Tage, an denen es um 3 schon dunkel war, schon längst wieder vorbei sind,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dass Sonnenlicht tatsächlich blendet,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dass die Vögel zurück sind,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und dass man Frühling riechen kann!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für ein Sonn-Tag, im wahrsten Sinne des Wortes... Bin vom schönen, goldenen Licht hier wachgekitzelt worden, die halbe Stadt in Pärchenformation auf den Strassen, alle Blumen - die, die die Schneestürme der letzten Wochen überlebt haben - schon halb aus der Erde. Ich zum ersten Mal ohne Haube und Handschuhe aus dem Haus, ein milder Wind um die Ohren der die Wolken über mir in gewaltigen Gebilden vorüberschiebt - dazwischen nur Blau, Blau, Blau!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Gewächshäusern im botanischen Garten lauter aufgeregte schwedische Zwerge, die sich über die frischgeschlüpften Wachtelküken beugen, in den Gärten haben die ersten mutigen Erwachsenen Fika (Kaffee-und-Kuchen-Tratsch), in Decken gehüllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und obwohl der Winter verhältnismäßig mild war, fallen mir allerhand Dinge von der Brust, die mir nicht einmal aufgefallen sind. Ist doch erstaunlich, dass der Frühling einen Jahr für Jahr zum Zwitschern bringt, und dass wir uns jedes Jahr drüber verwundern, als wär's das erste Mal...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-1520938270949554728?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/1520938270949554728/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=1520938270949554728&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1520938270949554728'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1520938270949554728'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/03/lenz.html' title='lenz'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_lPW51X2VUqU/Rev0oh_ElaI/AAAAAAAAACM/RYJGinOcBVM/s72-c/DSCN0953.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-1718935957079031165</id><published>2007-02-09T09:25:00.000+01:00</published><updated>2007-02-09T11:11:49.348+01:00</updated><title type='text'>flamme</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1434.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1434.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Seit Tagen geht mir die Idee zu diesem Post nicht aus dem Kopf. Meine Finger tippen um den heißen Brei, statt beherzt in die Tastatur zu greifen. Und grundsätzlich scheine ich jetzt in die Riege jener Blogger abgestiegen zu sein, die ihren Netzraum mit der Bemerkung beschriften, dass sie nicht wüssten, was sie schreiben sollten. Nein, so will ich das nicht. Nämlich, worum es hier auf den nächsten Zeilen geht, ist Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zitat aus einem &lt;a href="http://wolken-los.blogspot.com/2006/09/0113.html"&gt;Post&lt;/a&gt; von mir, geschrieben im September:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ich bin sehr feig. Ich sage wenigen, dass ich glaube und fast niemandem, was ich glaube.&lt;/blockquote&gt;Daher die Startschwierigkeiten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1429.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 318px; height: 422px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1429.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Meine Art von Glaube ist ein Wissen, eine Beziehung, ein fortfahrendes Gespräch, ein Licht, Inspiration, eine Hand, Erfüllung, Freude, ein geheimer Wundertrank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag die Art und Weise nicht, wie Glaube oberflächlich so oft entweder mit Gefahr, oder mit Bethühnerei verbunden wird. Der/die/das Gott als ein Konzept zu verstehen, zu dem ermahnende Rachegebete und Hassgefühle gekarrt werden können; das Abgrenzung, Beschneidung und Regeln propagiert; das grundsätzlich nur auf Basis von Tauschhandel und als Müllhalde funktioniert... - ich sag es einfach gradeheraus: das ist falsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Vorstellungen sind nicht falsch, weil sie die wahre Natur des Göttlichen womöglich beleidigen würden; sondern weil sie den Menschen verletzen und degradieren. Sie verletzen Menschwürde, beschneiden Menschenrechte - Rechte wie jenes zur immwährenden Weiterentwicklung, des Lernens ohne Schamgefühl, der Freude, Großzügigkeit, Offenheit und Freiheit. Das Recht der Menschen, die Göttlichkeit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;in sich &lt;/span&gt;zu entfalten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1415.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 315px; height: 419px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1415.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Religionen (alle!) sind in meinen Augen überflüssig geworden. Heilige, Mittelsmänner, Kontaktpersonen ebenso. In dieser Ära geht der Kontakt direkt, ins Herz hinein, aus dem Herz hinaus. Vermittler verfestigen nur das Konzept, dass das Gott etwas grundsätzlich von uns Abgeschnittenes ist. Als ob Segen und Gnade nur von außen kämen. Das Konzept der Mittelspersonen schneidet ganz leicht von unserer eigenen Macht ab:&lt;br /&gt;"Bitte, lieber Gott, erledige das für mich.", "Bitte, Heiliger Soundso, halte Fürbitte für mich."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer, wenn man mit etwas in Verbindung steht, besteht die Gefahr, Verantwortung auf das Andere, das Außen abzuwälzen. (Und im Folgenden spreche ich der Einfachheit von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dem&lt;/span&gt; Gott; auch wenn ich es als ungeschlechtlich sehe...)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1430.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 331px; height: 441px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1430.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Mein Weg ist nicht harmlos. Ich betreibe ihn  nicht als Hobby, oder als Stütze, um leichter durch schwere Zeiten zu kommen. Er ist das Knochengerüst meines Lebens, mein innerster Kern aus dem heraus ich handle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diesem Weg setze ich alles daran, mich zu befreien von dem, was mich von mir und anderen abschneidet; und das zu kultivieren, was mich reicher, voller und heil macht. Mein Weg führt mich vor den Spiegel, in den Spiegel hinein - er zeigt mir meine Süchte, Abhängigkeiten, Grausamkeiten, meine Ausreden, Lügen und Verstrickungen - er lässt mich immer wieder auf mich selbst zurückfallen. Er ist nicht harmlos in dem Sinne, dass er immer angenehm ist. Das liegt aber nicht am Weg selbst, sondern daran, dass ich in den Mist hineinsteigen muss, um ihn zu verwandeln. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Niemals&lt;/span&gt; geht mir auf diesem Weg nämlich Behtusamkeit ab, Geduld oder Liebe. Das Ergebnis ist, dass ich mich immer schneller und zugleich sanft entwickle.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/February%202007/DSCN0918.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 338px; height: 450px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/February%202007/DSCN0918.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Meine Art ist Hingabe. Alles, was ich auf diesem Weg lerne - Stillsein, Hinschauen, Mut, Wachsamkeit, Eins-Sein, Wahrhaftigkeit, Liebe, Kraft und Sanftheit - gebe ich zurück ins Kollektive Unterbewusste. Wenn einer mehr lernt, können alle mehr lernen. Die spezielle Konstellation die mein Ich ausmacht, lernt bestimmte Dinge besonders einfach, besonders tiefgründig. Kein Mensch macht seine Erfahrung nur für sich alleine, das Gelernte geht immer auch an alle anderen.&lt;br /&gt;Und ich sehe um mich herum mit welchen Kräften ich es zu tun habe. Es ist erstaunlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1418.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 309px; height: 411px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1418.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diesen Weg gehe ich nicht um Gottes Willen, sondern um der Menschen Willen. Das, was ich bin, möchte ich zu einem klaren, starken Gefäß formen. Mein Wunsch ist es, zum bestmöglichen meiner Ichs zu werden, jeden Wimpernschlag ein Stückchen mehr (Paradoxon: wir sind in jedem Augenblick perfekt, ich weiß...). Ich habe festgestellt, dass ich um so mehr tragen und bewegen kann, je mehr ich mich hingebe und auflöse.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich schreibe davon nicht, weil ich insgeheim auf Bravo-Rufe o.Ä. hoffe; auch nicht um irgendjemand von mir zu überzeugen. Ich bin über mein Bekenntnis sogar ein wenig beschämt (weil, wie gesagt: &lt;blockquote&gt;Menschen eher öffentlich über ihre perversesten sexuellen Vorlieben/Gelüste plaudern, als über ihren Glauben und ihr religiöses Empfinden.)&lt;/blockquote&gt;Mein Beweggrund: zu üben, meinen Kern in irgendeiner Form zu vermitteln. Für andere, aber auch für mich, um Klarheit zu gewinnen. Meine eigene Scheu zu überwinden, für alles Worte finden zu können bloss für das nicht, was mich von Innen heraus bewegt. Und meiner Angst zu begegnen, mich lächerlich zu machen. Bin zur Zeit damit beschäftigt, das "Was-werden-die-anderen-denken?" und "Versteht-mich-auch-wohl-niemand-falsch?" in mir auszuhebeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ah...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/February%202007/DSCN0927.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 310px; height: 412px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/February%202007/DSCN0927.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-1718935957079031165?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/1718935957079031165/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=1718935957079031165&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1718935957079031165'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/1718935957079031165'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/02/flamme.html' title='flamme'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/February%202007/th_DSCN0918.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-8887217529429956493</id><published>2007-01-25T14:00:00.000+01:00</published><updated>2007-01-25T19:48:03.021+01:00</updated><title type='text'>an die musik</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute im Radio ein Beitrag über die King's Singers. Die kristalline Intonation dieses Ensembles und die eigentümliche Schwingung der menschlichen Stimme haben mich zurückgeworfen in die Momente, in denen ich selbst (in Chor oder Orchester) von Klangwellen umspült, gebeutelt oder vom Hocker gerissen wurde. Eine Zeitreise:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.geofilosofia.it/terra/Paul-Klee-Ancient-Sound.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://www.geofilosofia.it/terra/Paul-Klee-Ancient-Sound.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;5. Monat: zu "Also sprach Zaratustra" gebe ich meine ersten Lebenszeichen von mir.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;9. Monat: "Figaros Hochzeit" gefällt mir so gut, dass meine Eltern beschließen,  eine der Hauptfiguren auf die Liste der Lieblingsnamen für mich zu setzen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich bin 4 und mein Vater spielt mir einen Debussy; ich tanze ums Klavier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin 5 und verliebt in den Sänger auf dem Schallplatten-Cover von "Don Giovanni".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich bin 9 und besitze meine erste CD: Fritz Wunderlich singt Schumanns Dichterliebe, Schubert- und Beethoven-Lieder. Ich höre praktisch nichts anderes mehr. Im Booklet lese ich mit Entsetzen, dass der gute Mann mit 36 beim Sturz von einer Stiege ums Leben gekommen ist - meine erste bewusste Auseinandersetzung mit dem Tod...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin 12 und entdecke Gershwin's &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=yiyc9Ak3EtQ"&gt;Rhapsody in Blue&lt;/a&gt;. Ich schwebe, torkle mit der Klarinette, tanze, tanze, tanze... (hier &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=NOcuvv01nO4"&gt;Teil 2&lt;/a&gt;, ich denke, ab der 3. Minute ist alles klar...) Dann erklärt mir die Tanzlehrerin, ich sei ein Elefant (Zeit meines Lebens weigert sich mein Becken, im Spagat den Boden zu berühren...); ich räume mein Tanzzeug in den Kasten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.georgetown.edu/faculty/irvinem/visualarts/Image-Library/Rothko/rothko-untiled-1957.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://www.georgetown.edu/faculty/irvinem/visualarts/Image-Library/Rothko/rothko-untiled-1957.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;13: mir erschließen sich die Freuden der Musikanalyse. Besser als Kreuzworträtsel!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14: eine Freundin schenkt mir eine Portishead-Platte. Ich liege auf einer Decke im Garten, dass Surren des Kassettenrekorders neben mir, und gebe mich dem Weltschmerz hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;15: mein erster Freund macht mich mit PinkFloyd bekannt. Jahre des stundenlangen Lauschens, Platten-Umdrehens, Zurückspulens und Analysierens folgen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der Oper &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eugen Onegin&lt;/span&gt; legt die Tatyana eine derart hinreißende Brief-Arie hin, dass das ganze Haus eine Gänsehaut bekommt und minutenlang den Atem anhält.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;16: ich stehe im Chor und singe das Weihnachtsoratorium. Gegen Ende verschlägt es mir plötzlich die Sprache, ich verstumme und höre einfach nur zu - zum ersten Mal liegt die Struktur der Musik glasklar vor mir, ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;verstehe&lt;/span&gt; für einen Augenblick, worum es Bach ging.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Einige Wochen später stimmt in der Londoner U-Bahn eine Handvoll Afrikaner lauthals in unser schüchternes Summen ein - drei Stationen lang bebt der Zug, dann müssen wir aussteigen. Lachen, Scherzen, verblüffte Briten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.latifm.com/artists/image/chagall-marc-le-violiniste-bleu.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://www.latifm.com/artists/image/chagall-marc-le-violiniste-bleu.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich bin 17 und wurde auf der Musikuni aufgenommen. Meine Hassliebe zum Tonsatz verwandelt sich endgültig in Liebe; mein Gehör wird feiner; ich lerne, das Instrument als Verlängerung des Körpers zu verstehen. Mein Atem, meine Muskeln, meine Erdung wollen trainiert werden, um jegliche Regung, Stimmung und Nuance zum Ausdruck bringen zu können - und dabei neutral und  klar zu bleiben; das ist die Kunst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Proben in Orchester und Ensemble darf ich erleben, was es heißt, wenn Musiker zu einer großen Maschine werden. Als Solistin beginne ich, die Bühne zu lieben und ihre Regeln zu begreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin 20 als ich erstmals flüchtig einen Einblick in das bekomme, was man &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Meisterschaft&lt;/span&gt; nennt. Die Trennlinie zwischen mir und dem Holz in meinen Händen löst sich auf; ich experimentiere stundenlang; die Welt versinkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichzeitig vergieße ich Tränen wegen meiner schwachen Finger, meiner schmerzenden Gelenke; den Grenzen meines Körpers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21: ich sitze an der Analyse zu Richard Strauß' "Morgen!", die mir nicht vollends gelingt; stattdessen staple ich alle auffindbaren Aufnahmen über meiner Anlage (Lieder, Opern, Symphonien) und lasse mir von diesem großen Tonmaler (und Psychologen) die Regungen der menschlichen Seele zeigen; finde Trost, Leidenschaft, Sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin 22, nehme mir eine Auszeit. Ich werde keine Musikerin werden, das weiß ich schon lang. Dabei liebe ich mein Instrument, die Musik... Ich kann es mir nicht erklären, das macht aber nichts. Einige denken, die Jahre wären umsonst gewesen; so ein Schmarrn. Es ist nämlich so:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center; font-style: italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;Du holde Kunst, in wieviel grauen Stunden,&lt;br /&gt;Wo mich des Lebens wilder Kreis umstrickt,&lt;br /&gt;Hast du mein Herz zu warmer Lieb entzunden,&lt;br /&gt;Hast mich in eine beßre Welt entrückt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft hat ein Seufzer, deiner Harf entflossen,&lt;br /&gt;Ein süßer, heiliger Akkord von dir&lt;br /&gt;Den Himmel beßrer Zeiten mir erschlossen,&lt;br /&gt;Du holde Kunst, ich danke dir dafür!&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schuberts &lt;span style="font-style: italic;"&gt;An die Musik&lt;/span&gt;, in einer wunderbar intimen Aufnahme der Schwarzkopf (hätte Euch eigentlich gerne einen Wunderlich aufgelegt, tja...). Mehr gibt's eigentlich nicht zu sagen: Danke.&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;object height="350" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tIes2lQtevY"&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/tIes2lQtevY" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="350" width="425"&gt;&lt;/object&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bilder: Paul Klee, Rothko, Chagall&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-8887217529429956493?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/8887217529429956493/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=8887217529429956493&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/8887217529429956493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/8887217529429956493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/01/die-musik.html' title='an die musik'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116812312344827247</id><published>2007-01-06T23:36:00.000+01:00</published><updated>2007-01-25T13:30:39.879+01:00</updated><title type='text'>traum-gewebe</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/Rbii15NkuiI/AAAAAAAAAB0/21O1hYILDNo/s1600-h/DSCN0781.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/Rbii15NkuiI/AAAAAAAAAB0/21O1hYILDNo/s400/DSCN0781.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5023944431106308642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Bin also seit ein paar Wochen in meiner neuen alten Haut.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am meisten Schwierigkeiten bereitet mir das Zimmer, in dem ich die Wochen vor meiner Abreise geschlafen, geträumt, geschrieben und getanzt habe. Die Erinnerungen haben sich tatsächlich wie ein Netz um mich gelegt, als ich nach Monaten wieder über seine Schwelle gestiegen bin.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Damals war Schweden noch das große Unbekannte, die große weite Welt; meine Aufregung brodelte unter der Oberfläche. Ich hatte die meisten Taue schon gekappt und stand die letzten Wochen vor meiner Abreise innerlich wie im Niemandsland. Unheimliches, schönes Gefühl.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieser Raum war eine Zauberhöhle, mein Zufluchtsort. Damals noch mit ständig geöffneter Balkontür; die Tanne vor dem Fenster vertrieb die Insekten und wehte mir dunkel-moosige Träume durchs Zimmer. Im Regal schliefen Steine, Zapfen, Muscheln, Schneckenhäuser, Federn, Äste, Rindenstückchen - sprachen mir manchmal Mut zu für die Reise...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jetzt ist mir das Wirrwarr der Stimmen in diesem Raum zu viel. Ich fühl mich nicht wohl - ich habe in Lund ein gutes Gespür für Räume entwickelt, fällt mir jetzt auf. Und hier bekomme ich den Eindruck, dass mir ständig was im Nacken sitzt. Wie in jedem Zimmer gibt's hier auch zwei oder drei "Müllhalden" - meistens sind es die, die einem im Nacken sitzen. Und meistens wird's mir nach ein, zwei Wochen zuviel und ich miste genüßlich aus. Diesmal ist es anders. Ich schaff es irgendwie nicht, jeder Anlauf erstickt im Keim. Jetzt erst habe ich unter Mühen meinen Koffer endlich entleert...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Schwingungen waren an den ersten Tagen so stark, dass ich das Gefühl hatte, aus einem Traum zu erwachen. Lund, Schweden, die Menschen, die Freunde,... alles entglitt mir plötzlich, mein Leben dort konnte ich auf einmal nur schemenhaft erinnern und je mehr ich an der Erinnerungen zerrte, desto schneller war sie in eine dunkle Gehirnwindung zurückgekrochen; ... es war unheimlich.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jetzt wo mein Hirn sich wieder halbwegs Orientierung verschafft hat, kommen auch die Erinnerungen zurück; gemeinsam mit dem Wissen, dass ich ja nur vorübergehend zurück bin. Hatte ständig kalte Hände und Füße seit ich hier bin, jetzt taue ich langsam auf. Beobachte relativ entspannt und belustigt, wie ich in alte Fußstapfen steige - eigentlich aber bemerke ich, wie viel neue ich in der Zwischenzeit getreten habe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Lund IST mein Paradies.&lt;br /&gt;Mein Neujahrsvorsatz hat sich dieses     Jahr ganz von selbst vorgesetzt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;mein Leben noch mehr ausquetschen, noch mehr in den Moment hineinatmen, die Köstlichkeiten kosten -&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;mehr gibt's nicht zu schreiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116812312344827247?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116812312344827247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116812312344827247&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116812312344827247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116812312344827247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2007/01/traum-gewebe.html' title='traum-gewebe'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_lPW51X2VUqU/Rbii15NkuiI/AAAAAAAAAB0/21O1hYILDNo/s72-c/DSCN0781.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116767796890107423</id><published>2006-12-30T19:54:00.000+01:00</published><updated>2007-01-01T19:59:29.400+01:00</updated><title type='text'>rauhnachts-meditation n°6</title><content type='html'>6. Rauhnacht: 9 der Kelche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3081/2257/1600/942870/DSCN0748.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3081/2257/320/304398/DSCN0748.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Karte aus dem Crystal-Tarot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Zu nehmen, zu geben des Glückes Gaben,&lt;br /&gt;Wird immer ein groß Vergnügen sein.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Goethe&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116767796890107423?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116767796890107423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116767796890107423&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116767796890107423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116767796890107423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/12/rauhnachts-meditation-n6.html' title='rauhnachts-meditation n°6'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116743057339748057</id><published>2006-12-29T23:02:00.000+01:00</published><updated>2006-12-30T00:15:19.923+01:00</updated><title type='text'>rauhnachts-meditation n°5</title><content type='html'>5. Rauhnacht: Prinzessin der Kelche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3081/2257/1600/613620/DSCN0691.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3081/2257/320/839041/DSCN0691.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Karte aus dem Goddess Tarot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich lese Luisas Buch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Gras wachsen hören. Die spirituellen Fähigkeiten des Körpers &lt;/span&gt;jetzt zum ... ca. 3. Mal. Und dieses eine Kapitel - Sex und spirituelle Energie - liegt mir schon wieder quer in der Kehle. Beim Bild der Prinzessin der Kelche muss ich daran denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Männer sind faul. Trotz der dramatischen Veränderungen, durch die Frauen gegangen sind, verhalten sie sich immer noch, als hätten sie es gar nicht nötig, auf Frauen einzugehen oder über ihr Verhalten und die Grundmuster von Beziehungen nachzudenken. Stattdessen machen sie den Frauen Vorwürfe: Weil ihr so stark seid, suchen wir uns Schwächere, "Emanzen" als Auslöserinnen für Kinderprostitution? Auf die Idee, endlich einmal an den verkrusteten Strukturen der Mann-Frau-Beziehung zu arbeiten, kommt kaum ein Mann.&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;S. 90 f&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Frauen sind fair. Sie schreiben selten Bücher, in denen sie sich über die Versuche der Männer lustig machen, mit einer Frau "guten" Sex zu haben. &lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;S. 86 f&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Wenn Frauen so ehrlich wären wie in Frauengruppen, würden sich Männer nicht mehr ohne ihren Therapeuten auf die Straße trauen.&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;S. 86&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So.&lt;br /&gt;Ich werde mich hüten, die Sauereien, die Frauen immer noch und immer wieder, rund um den Globus, im Verborgenen und in der Öffentlichkeit erdulden müssen, hier schön zu reden. Ich will sie auch nicht übersehen. Ich will nur über was anderes schreiben. Nachdem viele Frauen (und Männer) Luisas Bücher lesen, gehe ich davon aus, dass sich eine nicht unerhebliche Zahl in dem Geschriebenen wieder erkennt. Und wer bei den obigen Auszügen "Ja! Stimmt!" gerufen hat, dem möchte ich sagen: es gibt Licht am Ende des Tunnels.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird persönlich. Aber anscheinend muss es ja sein. "Wenn Frauen so ehrlich wären wie in Frauengruppen..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst einmal: vielleicht ist es eine Generationsfrage, vielleicht gibt es tatsächlich so etwas wie "neue Männer", vielleicht hab ich Glück gehabt, oder die Luisa Pech, vielleicht ist es einfach das Leben, jedenfalls: in meinen Beziehungen und Liebschaften hab ich das so nicht erlebt. Die Männer, denen ich selbst mein Herz nicht gänzlich öffnen wollte (Hosenscheißer-Symptom), lasse ich hier einfach aus. Denen, die ich geliebt habe und liebe, kann ich guten Gewissens ein "Sehr gut!" ausstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/December/Graz/DSCN0669.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/December/Graz/DSCN0669.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Alles Männer, die mich auf der Suche nach der Weibskraft nicht nur unterstützt, sondern in Riesenschritten weitergebracht haben. Männer, die bereit waren, der Wilden zu begegnen. Und, für mich besonders schön: sie haben mich auch den Wilden Mann kennenlernen lassen und mein Vertrauen in meine eigene Männlichkeit gestärkt.&lt;br /&gt;Diese Lieben haben meine spirituellen Kanäle nicht geschlossen, wie von Luisa behauptet wird, sondern sie im Gegenteil weit geöffnet. Dementsprechen wurde auch der Sex zum Gebet, zu einem Tanz, einem Ausdruck purer Lebensfreude und Liebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird gerne behauptet, dass Männern die Auseinandersetzung mit der wilden Ursprünglichkeit einer Frau Angst macht; dann werden sie gerne als Schwanzeinzieher gehandelt. Frauen, die aus Angst vor dem Einlassen Schaden bei sich und anderen anrichten, kommen meist ungeschoren davon (oder mit dummen "Ah, die Weiber..." - Kommentaren). Vielleicht ist das nur gerecht (Frauen die sich einlassen, werden ja auch recht häufig wieder "zurechterzogen"). Schwanzeinzieher gibt's bestimmt zur Genüge. Zum Thema "Wildheit" möchte ich nur kurz anmerken, was mir ein Freund einmal erzählt hat - es war ein sehr persönliches Gespräch, aber ich denke, unter diesen Umständen darf ich es erwähnen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Er hat mit Frauen geschlafen, die sich selbst wahrscheinlich als "wild" bezeichnet hätten. Kratzen, beißen, schreien - alles dabei. Er war verliebt, hatte den ehrlichen Wunsch, den Frauen nahe zu sein, sich vorzutasten, zu forschen, Liebe zu machen. Es ging nicht, weil er irgendwann feststellen musste, dass sie ihre Körper "abgeschaltet" hatten, da ging nix durch außer beinah roher Gewalt. Sie hatte keine rechte Freude daran, er auch nicht, also haben sie geredet. Das fand ich sehr lustig, weil es ja oft heißt, dass die Männer zu den Prostituierten gehen, um "einfach nur zu reden"... Ja klar, ein guter Liebhaber muss schon sozusagen mit dem Hirn einer Frau Liebe machen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Mutter hat mir erzählt, dass manche ihrer Klienten - besonders Frauen - bei der Shiatsu-Massage gewisse Berührungen einfach nicht spüren, selbst wenn sie mit der ganzen Hand und recht beherzt zugreift. Nix da. Körper ausgeschaltet. Warum das so ist, ist in jedem Fall verschieden, aber es hat fast immer auch was mit der Angst vor der eigenen Kraft zu tun.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Ich denke nicht, dass mit "Wildheit" diese fast schon körperliche Gewalt gemeint ist. Ich bin dieser Form von Vorlieben einmal begegnet und durfte sie frohen Herzens unter "Nein, nicht nochmal" einreihen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/December/Graz/DSCN0670.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/December/Graz/DSCN0670.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bei der Prinzessin der Kelche geht es für mich um die Entfaltung der weiblichen, wässrigen Kraft - sanfte Stärke, sagen die Chinesen. Wasser trägt über kurz oder lang jedes Hindernis davon. Fällt es von der Klippe, zerschellt es nicht am Boden - es kommt wieder zusammen. Das ist also keine Wildheit, die kratzt und beißt, finde ich (außer sie möchte, hehe), eher wie ein wilder Gebirgsbach - der natürlich ebenso furchteinflössend und ehrfurchtsgebietend sein kann - weil ihn einfach nichts zurückhält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe als junges Mädchen häufig davon geträumt, eine Frau befriedigen zu müssen. Das waren riesenhafte, wilde, unheimliche Frauen, bei denen ich einfach nicht wusste, wo ich anfangen soll. Ich hatte panische Versagensangst. Es hat seine Zeit gedauert, bis ich vor meiner eigenen, wilden Ursprungskraft keine Angst mehr hatte. Ab diesem Zeitpunkt haben sich auch diese Träume verändert, ich wurde zur Handelnden, tauchte in mir selbst unter, fühlte mich geborgen und voller Kraft. Ich kann jetzt zum Mann werden, wenn ich möchte; und habe erfahren, dass in einer Beziehung zwei Paare zusammenkommen: Mann und Frau, seine Anima, ihr Animus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder Mann, der angesichts der großen Aufgabe, eine Frau zu befriedigen, zittrige Knie kriegt, hat also mein ganzes Mitgefühl. Ja, Frauenkörper sind komplexer, verschachtelter, anders vernetzt. Selbst hochsensible Männerkörper sind häufig weniger empfindlich als Frauenkörper, die Lust spielt sich noch mehr im Hirn ab. Eine Frau kann sich bei der Zeitungslektüre einen runterholen, darüber staunt der Mann nur so. Aber statt die Männer darob zu bemitleiden, oder sie sensibler machen zu wollen, kann man die ganze Sache ja umkehren und als Glück ansehen - weil sich beide Seiten wunderbar ergänzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, klar, faule LiehaberInnen gibt's genug. Aber ich gehe wieder nach dem Spiegel-Prinzip: wenn mich ein Sex ungesättigt und unglücklich zurückgelassen hat, dann war ich eben noch nicht bereit für was "Besseres". Wenn ich keinen Orgasmus habe, dann liegt's nicht am anderen - der kann noch so hingebungsvoll werkeln, wenn etwas in mir nicht aufmachen mag, dann eben nicht. Der Körper hat schon seine Gründe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116743057339748057?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116743057339748057/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116743057339748057&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116743057339748057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116743057339748057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/12/rauhnachts-meditation-n5.html' title='rauhnachts-meditation n°5'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116742109062952171</id><published>2006-12-28T20:29:00.000+01:00</published><updated>2006-12-29T20:38:12.410+01:00</updated><title type='text'>rauhnachts-meditation n°4</title><content type='html'>4. Rauhnacht: Der Stern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/December/Graz/DSCN0690.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/December/Graz/DSCN0690.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Karte : Goddess-Tarot&lt;br /&gt;Buch: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das Gras wachsen hören&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;, von &lt;a href="http://www.salamandra.de"&gt;Luisa Francia&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tee: Pfefferminz&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116742109062952171?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116742109062952171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116742109062952171&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116742109062952171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116742109062952171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/12/rauhnachts-meditation-n4.html' title='rauhnachts-meditation n°4'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116725537444215107</id><published>2006-12-27T22:30:00.000+01:00</published><updated>2006-12-28T15:53:07.833+01:00</updated><title type='text'>rauhnachts-meditation n°3</title><content type='html'>3. Rauhnacht: 6 der Münzen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3081/2257/1600/310296/DSCN0668.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3081/2257/400/732082/DSCN0668.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Karte aus dem Crystal-Tarot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Himmel neigt sich der Erde zu, die Erde wächst in den Himmel: ein Bild des Austauschs. Der März.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Keine Kleinigkeit bleibt unbeachtet, nichts wird über- oder unterschätzt. Die Grenzen zwischen Herrschern und Beherrschten sind Illusionen, denn beide brauchen einander.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Körper, die Materie, wird ausgelüftet und das Gemüt bekommt frischen Schwung durch die aufsteigende Lebenskraft. Oben und Unten tauschen sich aus: der dunkelste Erdboden bekommt Informationen aus den höchsten Höhen. Das Dunkle ernährt das Helle.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Alle Teile tun sich zusammen, damit neues Leben entsteht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116725537444215107?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116725537444215107/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116725537444215107&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116725537444215107'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116725537444215107'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/12/rauhnachts-meditation-n3.html' title='rauhnachts-meditation n°3'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116717203339206872</id><published>2006-12-26T23:06:00.000+01:00</published><updated>2006-12-27T13:34:25.203+01:00</updated><title type='text'>rauhnachts-meditation n°2</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: right;"&gt;2. Rauhnacht: 4 Schwerter&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3081/2257/1600/995020/DSCN0658.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3081/2257/320/873112/DSCN0658.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Karte aus dem Crystal-Tarot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich denke an die schönen, samtdunklen, ruhigen Nächte, in denen der Mond in mein Zimmer scheint und sich auf mein Bett legt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das wunderbare Gefühl, wenn man erschöpft in die Laken gleiten kann und sich die Nacht als kühler Schleier auf die Stirn legt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das Hirn eine Runde abhängen lassen, wie auf der Wäscheleine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die 4 Schwerter tauchen als Ratschlag gerne auf, wenn alles was ich brauche, eine Portion Schlaf ist. Wenn ich renne und renne, und mit dem Hirn durch die Wand zu verstehen versuche. Wenn ich vor lauter Eifer übersehe, dass ich nicht immer über einen Stein steigen muss, sondern dass der Weg frei ist - oder dass sogar überhaupt nichts zu tun ist.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es gibt eine schöne Meditation, die mich an das Bild der 4 Schwerter erinnert; die Konzentration auf den Ursprungspunkt, genau im Zentrum des Schädels.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Überhaupt ist das Zurückziehen des Geistes auf einen Punkt - sei es zwischen den Augenbrauen, oder am Bauchnabel, oder im Herz... - ein wunderbares Mittel zur Erholung. Wenn der Rückzug mit dem Rauschen des Atems verbunden wird, entsteht bewegte Konzentration; was vorher geklemmt hat, kommt wieder in Fluss.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Februar merke ich, wie ich Lust auf den Frühling kriege, aber der klemmt noch, will nicht so richtig. Natürlich dauert es dann besonders lang. Das geschäftige Tun aber ist noch völlig umsonst, die Pflanzen und Säfte lassen sich Zeit.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dann brauche ich Er-Holung im Sinne von Nichts-Tun, Abwarten, Ruhen, Besinnen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ErHolung - &lt;/span&gt;fragt sich nur, was holt da was zurück? Ich hole meinen Geist wieder in die Mitte seines Hauses, richte ihm in meinem Körper einen Ort ein, wo er sich sammeln kann und rastet. Guter Plan für den Februar...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116717203339206872?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116717203339206872/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116717203339206872&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116717203339206872'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116717203339206872'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/12/rauhnachts-meditation-n2.html' title='rauhnachts-meditation n°2'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116707584465011194</id><published>2006-12-25T20:35:00.000+01:00</published><updated>2006-12-25T21:53:53.956+01:00</updated><title type='text'>rauhnachts-meditation n°1</title><content type='html'>1. Rauhnacht: Die Welt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/December/Graz/DSCN0624.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/December/Graz/DSCN0624.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;Karte aus dem Crystal-Tarot&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Ein Kreis schließt sich – ich drehe mich auf der Spirale eine Ebene höher. Ich sterbe ein kleines Stückchen mehr auf dem Weg zur Vollendung:&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Januar – die Zeit, in der mich die Todesangst packt. Ich liege wach, warte darauf, dass mein Herz einfach zu schlagen aufhört – was wird passieren?&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Ich stelle mir das Sterben vor; ein großes, letztes Ausatmen… oder vielleicht ein Eingeatmet-Werden von der Welt.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Überhaupt, das Atmen…&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Ich lasse die Welt in mich durch meine Arme, meine Lungen, aber vor allem durch mein Herz. Ich breite die Arme aus, im Yoga, ich atme mich selbst groß und frei, bis sich mein Innerstes so geräumig anfühlt wie ein ganzes Universum. In solchen Momenten erkenne ich, dass in mir Platz ist für die Fülle und Vielfalt der ganzen Welt; ohne Wertung, bloß bestaunend, haltend, und voller Freude.&lt;/p&gt;    &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Yoga ist das „Joch“, das bindet. Keine Unterdrückung, sondern Zusammen(d)rücken und Vereinigen aller Teile. Gliedmaßen bewegen sich zueinander, Gelenke verankern sich ineinander, geben Stabilität und Kraft. Aus ihr kann echte Größe wachsen:&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;eine Dehnung, die umso höher wächst, je mehr die Muskeln in den Tiefen sich daran erfreuen lernen, ihr Halt zu geben.&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wie weit reicht dann meine Dehnung?&lt;br /&gt;Wie weit strecke ich meine Körperwelt in die Außenwelt hinaus?&lt;br /&gt;Wie weit getraue ich mich, die Verkettung zu erkennen?&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;Bis zum Kind, das meine Abgase einatmet?&lt;br /&gt;Dem Baum, der mir jetzt als Unterlage für mein Frühstück dient, oder auch für den Computer, an dem ich jetzt schreibe?&lt;br /&gt;Bis zum Bauern, der mir meinen Nachmittagskaffee gepflückt hat?    &lt;p style=""&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Erkenne ich, dass ich durch die Körperwelt das gesamte Universum berühren kann? Die Energie folgt immer den Gedanken; dem Herzen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich gehe auf Boden, der schon viele vor mir getragen hat: ich atme dieselbe Luft wie sie, ich höre ihre Musik, lebe in ihren Häusern, betrachte ihre Bilder, lese ihre Bücher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem offenen Herzen die Welt berühren heißt für mich, selbst in sie hinein zu gleiten und die Welt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Stier, der Löwe, der Adler, der Engel: Ausdauer, Mut, Scharfsinn, Liebe; sie ergeben Schönheit, Frei-Sein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für den Januar wünsche ich mir, Fähigkeiten zu entwickeln, mit denen ich auch den hässlichen Seiten des Lebens (und damit auch meinen eigenen) heiter und unverzagt begegnen kann, um sie durch ein weites Herz hindurch in die Schönheit zu heben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116707584465011194?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116707584465011194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116707584465011194&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116707584465011194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116707584465011194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/12/rauhnachts-meditation-n1.html' title='rauhnachts-meditation n°1'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116611025382284730</id><published>2006-12-14T15:53:00.000+01:00</published><updated>2006-12-14T16:30:55.046+01:00</updated><title type='text'>zeiger</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://altreligion.about.com/library/graphics/crowley/4swords.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 182px; height: 271px;" src="http://altreligion.about.com/library/graphics/crowley/4swords.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Morgen früh fährt mein Freund nach Hause, am Montag ich. Ich freue mich auf 4 Wochen mit Freunden, Maroni, gutem Bier und Erhebungen im Gelände die nicht nur aus Laub bestehen. Ich freue mich auch auf weniger Regen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich werde alle Baumfreunde besuchen und meinen Lieblingsplatz am Fluss aufräumen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Außerdem endlich wieder Yoga unter Aufsicht betreiben,&lt;br /&gt;und auf dem Schlossberg über die Stadt blicken.&lt;br /&gt;Raucher &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;in&lt;/span&gt; den Lokalen (obwohl sie mir nicht abgegangen sind...)&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der letzten Woche kommt der Herzensmann mich besuchen. Darauf freu ich mich natürlich auch sehr.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich bin neugierig, gespannt - fast so stark wie vor meiner Abreise hierher. Der Zeitpunkt ist genau richtig: zurückkommen und mich vom Vertrauten umfangen lassen wie von einer schützenden Haut. Hinuntersinken. Körper und Geist Zeit geben, das Gelernte und Erlebte zu integrieren: 4 der Schwerter.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und obwohl die Freude auf die Heimreise über die Panik gesiegt hat, merke ich, wie irgend etwas in mir langsam aber sicher durchzudrehen beginnt. Nur noch ein Semester! Nur noch ein Semester!!! Die 4 Monate hier sind vergangen wie 2 Jahre und 4 Wochen zugleich. Ich werde in Wien landen und mich fühlen als wäre ich gestern durch den CheckIn spaziert. Plötzlich wird es Juni sein und ich werde meine Zeugnisse holen und die Koffer packen. Und dann frage ich mich, woher der Liebste die Ruhe nimmt, mit der er den rasenden Zeigern begegnet...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, er hat 6 Jahre Lebenserfahrung mehr, 6 Jahre mehr um zu lernen, dem Leben zu vertrauen. Ich stecke grade mitten im Training. Gehe die Wände rauf und runter oder heule unter der Dusche; mag nicht spüren wie vergänglich alles ist. Dann fange ich an, Rechenübungen zu machen: ist es deswegen so schön, weil es so begrenzt ist? Wenn unsere Beziehung nicht mehr so schön ist, wird sie dafür länger?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann breche ich irgendeinen Streit vom Zaun, am Ende lachen wir und alles ist wieder ganz natürlich, frei, selbstverständlich. Die Zeit vergeht wieder wie im Flug. Mist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hilft wohl alles nix und ich muss einsehen, dass mein Wunsch in Erfüllung gegangen ist - ich liebe einen Mann der mich liebt und wir befreien uns gegenseitig. Und über allem hängt ein Totenkopf.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116611025382284730?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116611025382284730/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116611025382284730&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116611025382284730'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116611025382284730'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/12/zeiger.html' title='zeiger'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116478372608463768</id><published>2006-11-29T07:58:00.000+01:00</published><updated>2006-11-29T22:58:37.476+01:00</updated><title type='text'>a better version of me</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/fotosafari%20II/DSCN0316.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/fotosafari%20II/DSCN0316.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;font&gt;&lt;br /&gt;Sitze bei einer Freundin im Bett, sie hat einen Arzttermin, ich habe drahtlosen Internetzugang, jede Menge Zeit (einen gesamten Tag!) um die Seele baumeln zu lassen und dazu guten Tee. Gestern schöner, inspirierender Abend unter Mädchen. Tut immer gut.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/arj%20birthday%20malmo/DSCN0414.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/arj%20birthday%20malmo/DSCN0414.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jetzt wo Weihnachten naht, dämmert mir langsam: zurückkehren wird hart werden. Allen Auslands-Studis geht es so, egal ob Austausch oder Master oder einfach nur so. Hier verändert sich jeder so rasend schnell. Zu Weihnachten werden viele viele "neue" Menschen zurück fahren in Städte, zu Freunden und Familien, die sich im Vergleich zu ihnen kaum verändert haben. Viele Worte werden vergeudet werden im Versuch, das Anders-Sein zu erklären. Die Weg-Gegangenen werden ganz hoffnungslos angesichts der gähnenden Nicht-Veränderung, die Daheim-Gebliebenen sind ein bisschen enttäuscht, weil sich äußerlich am Weltfahrenden nicht wirklich was geändert hat (wo bleiben die grünen Haare, die radikalen Ansichten, das völlig veränderte Gesicht?), warten auf exotische Berichte - aber es kommt nix. Die Weltenbummler wissen nicht wirklich, wie sie ihren inneren Wandel in Worte packen sollen. Oder sie sind Realisten und haben erkannt, dass dieses Unterfangen sowieso scheitern würde. Alles ist gleich und trotzdem ganz anders.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/fotosafari%20II/DSCN0303.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/fotosafari%20II/DSCN0303.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;Und dann kommt auch noch dazu, dass so ein Austausch-Studi seine Metamorphose vielleicht gar nicht erklären möchte... Die meisten entdecken im Erasmus-Jahr sowas wie die spirituelle Nabelschnur, ein Urvertrauen in das Leben und seine wunderbaren Wendungen, erleben Beseelendes, Beatmendes, Belebendes. Sowas lässt sich nicht immer gut vor versammelter Mannschaft an Omas Küchentisch besprechen. Und dann bleibt auf die Frage: "Wie geht's dir im Auslandsjahr?" eben nur: "Danke, fantastisch!"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/arj%20birthday%20malmo/DSCN0406.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/arj%20birthday%20malmo/DSCN0406.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;Wenn ich zurück komme, wird es wahrscheinlich einiges klarzustellen geben. Warum ich bei jedem Wetter mit dem Rad fahre. Warum ich im Supermarkt länger brauche, weil ich mein Essen sorgfältiger auswähle. Warum ich kein Fleisch mehr essen mag (und wenn, dann erst nach längerer Kontemplation, wiederum im Supermarkt o.ä. Plätzen). Warum ich beizeiten auch das eine oder andere "Öko"-Kommentar fallen lassen werde.&lt;br /&gt;Das Wissen, zu dem ich hier in Lund Zugang bekommen habe, macht es mir ganz unmöglich, anders zu reagieren als mit Aktion. Die Erde grundsätzlich zu lieben ist eine Sache. Bäumen als Ratgebern und Lehrern zu begegnen eine andere. Den Müll in die Mülltonne zu werfen auch.&lt;br /&gt;Aber der Zustand unserer kleinen Erde erfordert andere Massnahmen. Größere. Er fordert Menschen, die bereit sind, am Grat entlang zu wandern, Konsequenzen zu ziehen, sich zu verändern, um damit anderen Menschen zu ermöglichen, dass nachhaltiges und "sauberes" Leben für jeden einfacher umzusetzen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeit und Geld, so wird's behauptet, hat ja nicht jeder. Und es fühlt auch nicht jeder den Drang gleich stark, sich täglich zum Besseren zu verändern, Disziplin zu entwickeln nach Alternativen zu suchen und sich selbst auch in diesen Entscheidungen zu kontrollieren. Es muss Menschen geben, die Disziplin und Konsequenz für andere übernehmen und Strukturen entwerfen, die es auch Menschen, denen ein verantwortungsvoller Lebenswandel nicht so wichtig ist, leichter macht, sozusagen nebenbei die richtigen Entscheidungen zu treffen. Der Mensch ist von Natur aus eher ein Faultier, aber wenn wir in 20 Jahren unseren Schnee noch immer gern zu Weihnachten hätten statt im August, dann müssen eben die weniger faulen den faulen Faultieren unter die Arme greifen (oder ihnen, radikaler gesagt, in den Hintern treten).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um den eigenen Lebenswandel zu verändern, geht nicht darum, so zu werden wie ... , sondern um die Erkenntnis, dass es die bessere Ausgabe &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;einer selbst&lt;/span&gt; ist, die angestrebt werden kann und darf. Es genügt der aufrichtige Wunsch.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;br 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style="text-align: 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onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/DSCN0173.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/DSCN0173.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Disziplin und Achtsamkeit, die ich entwickeln durfte, möchte ich jetzt in den Dienst stellen. Ich merke, dass ich genügend breite Schultern entwickelt habe, auf denen Verantwortung ruhen kann. Ich will meine jugendliche Energie nützen, solange sie da ist. Ich habe Menschen um mich, die bewundernswerte Entscheidungen getroffen haben und je mehr ich sie kennenlerne, desto eher merke ich: es ist nicht schwer.&lt;br /&gt;In den letzten Tagen wird mir klar: diesen Funken möchte und werde ich weitertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich warte auf ein Zeichen, eine Eingebung. Hej, da oben, gebt mir Arbeit!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116478372608463768?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116478372608463768/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116478372608463768&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116478372608463768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116478372608463768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/11/better-version-of-me.html' title='a better version of me'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/th_DSCN0173.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116337682430310697</id><published>2006-11-13T01:05:00.000+01:00</published><updated>2006-11-16T14:36:23.153+01:00</updated><title type='text'>wandel, öffnung</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0175.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0175.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Seiten in meinem Tagebuch warten seit Wochen auf einen neuen Eintrag. Überhaupt ist das weiße Blatt Papier ein Sinnbild meines momentanen Zustands: ich rutsche immer mehr ins Jetzt zurück und bleibe hier. Ich werde immer kleiner, ahnungsloser und stärker in einer daraus erwachsenden Klarheit. Ich habe endgültig keine Ahnung mehr, wie ich meine Ideen zu Papier bringen soll.&lt;br /&gt;Ich greife zur Kamera.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0197.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0197.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich lese wie besessen, ich bete, ich fühle die Hände, die mich führen immer stärker und  auch den Fluss des Lebensplans, dem ich ins Gesicht grinse (*zwinker mal rüber zur merla*). Ich betrachte die dunklen Seiten des Lebens, unserer Welt und unserer Politik, vor denen mein überbordender, kindlicher Optimismus kleinlaut in die Knie gehen muss. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich tatsächlich täglich zur Zeitung greifen soll, oder lieber nicht. Vielleicht sollte ich überhaupt einmal damit anfangen. :)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0201.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0201.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich beschließe, meinem Lebensplan die Hand zu geben und will zum Werkzeug werden. Stark, klar, offen. Ich stelle fest, dass meine Arme und Schultern stärker geworden sind - kommt nicht nur vom Yoga. Mein Körper hat begonnen, mir zu vertrauen - keine Bestrafungen und bösen Gedanken mehr und schwups!, ist er ein starker Helfer geworden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0200.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0200.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich lerne:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Menschen fühlen nur den Wandel. Wenn sie etwas dauerhaft erreicht und in sich verwurzelt haben, nennen sie das "Plateau".&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0221.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0221.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Skulpturen-Park vor dem Skizzenmuseum treffe ich vor einigen Tagen ein paar sehr fotogene Blätter. Ich lerne: Fotografieren ist in allererster Linie eine Angelegenheit von Liebe für das Objekt. Je mehr Zeit ich an diesem Vormittag mit den Blättern verbringe, desto mehr habe ich das Gefühl, dass &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;sie&lt;/span&gt; es sind, die Freude daran haben, mir ihre Schönheit zu offenbaren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0199.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0199.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine alte, runzlige Frau geht vorbei und sieht mir zu, wie ich im Kies herumwusle. Sie ähnelt den Blättern, ein bisschen vertrocknet und irgendwie vom Baum gefallen. Ich frage mich, welche ungeahnte Schönheit sie vor dem liebenden Auge einer Kamera wohl entfalten würde?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0207.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0207.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Hachja.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Leben, eine wunderbare Backstube.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0198.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/November/sculpture%20park/DSCN0198.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116337682430310697?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116337682430310697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116337682430310697&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116337682430310697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116337682430310697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/11/wandel-ffnung.html' title='wandel, öffnung'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116301681734724882</id><published>2006-11-08T20:54:00.000+01:00</published><updated>2006-11-08T21:20:11.896+01:00</updated><title type='text'>manchmal...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.judith-baertschi.ch/pict/at/v_at_38.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 142px; height: 228px;" src="http://www.judith-baertschi.ch/pict/at/v_at_38.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... ist es zum Aus-der-Haut-Fahren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute zum Beispiel. Und deswegen gönne ich mir eine Runde Zwiederniss und Schimpferei. Nämlich:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach der horrenden Zahnarzt-Rechnung für eine mickrige kleine Füllung (die mir rausgebrochen ist, da war also kein neues Loch, ich hab immer schön gebürstet!),&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;der zerbrochenen Lieblingstasse (beim Öffnen der Schranktür heruntergefallen und auch da war ich am Geschirr-Einräumen nicht beteiligt),&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;einer neuerlichen Kühlschrank-Attacke meiner Mitbewohnerin (die Appetit hat für 3 und dabei leider auch unschuldslämmern meine Vorräte anknabbert),&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;und Hektolitern Regen, die mein armes Fahrrad ruinieren, was wiederum teuer wird (hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass die Radfahrerstadt Lund &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;keinerlei&lt;/span&gt; Unterstellmöglichkeiten für Drahtesel kennt? Gar keine! Da rostet alles fröhlich vor sich hin...),&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bin ich zum Schluss gekommen, dass es mir mein Schicksal anscheinend richtig übel nimmt, dass ich die restliche Zeit unverschämt glücklich bin.&lt;br /&gt;Und jetzt werde ich mich an &lt;a href="http://www.judith-baertschi.ch"&gt;Frau Bärtschis&lt;/a&gt; klugen Ratschlag halten (siehe Karte) und aus dieser Wohnung flüchten - an einen Ort, wo meistens die Sonne scheint :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;P.S.: Wenn jemand einen Tipp hat, wie ich meiner Mitbewohnerin klar machen soll, dass ich es nicht in Ordnung finde, dass sie sich die Butter zentimeterdick auf zwei Finger dicke Brotscheiben schmiert, und auch nicht der Meinung bin, dass ihr Magen danach auch noch unbedingt 2 Portionen Müsli mit einem halben Liter Milch benötigt - ich bin dankbar. Momentan bin ich schon fast versucht, so schnell wie möglich eine Wochenration für mich unter meiner Matratze zu verstecken, bevor sie innerhalb von 1 1/2 Tagen verschwunden ist. Für jeweils getrennte Packungen Brot, Butter, Milch etc. fehlt uns hier leider der Platz, aber ins Geld geht's schon. Oder sind solche Mengen im Grunde normal? Hm - bin zwar auch keine Wenig-Esserin, aber dieses Mädchen frisst mich noch arm. Und ich bin zu feige, ihr das genau so zu sagen. Zwickmühle.&lt;br /&gt;So, fertig gesudert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116301681734724882?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116301681734724882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116301681734724882&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116301681734724882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116301681734724882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/11/manchmal.html' title='manchmal...'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116229278325299398</id><published>2006-10-31T12:02:00.000+01:00</published><updated>2006-10-31T12:10:29.230+01:00</updated><title type='text'>wir sind frauen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center; font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: center; font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Wir sind Frauen&lt;br /&gt;und dadurch verbunden.&lt;br /&gt;Wir gehen durch die Hölle und erneuern uns&lt;br /&gt;und finden das Licht und das Lachen.&lt;br /&gt;Wir leben stark.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Widmung einer Freundin in meinem Tagebuch, im Oktober 2004. Bei jedem Lesen nach wie vor ein Lächeln, Glücksgefühle, Wärme, Trost und Verbundenheit. Danke.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116229278325299398?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116229278325299398/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116229278325299398&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116229278325299398'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116229278325299398'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/10/wir-sind-frauen.html' title='wir sind frauen'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116215749844543958</id><published>2006-10-29T22:31:00.000+01:00</published><updated>2006-10-29T22:44:11.663+01:00</updated><title type='text'>skelettmänner, skelettfrauen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/DSCN1450.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 313px; height: 444px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/DSCN1450.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Im Buch "Die Wolfsfrau" hab ich vor einem Jahr ein Märchen gelesen, das ich mir gerne erzähle, wenn ich Angst vorm Fühlen habe: &lt;a href="http://www.kabel.rettert.de/Kurzgeschichten/Die_Skelettfrau/die_skelettfrau.htm"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Skelettfrau&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Der Fischer, dessen vermeintlicher großer Fang sich als Skelett entpuppt (das ihm natürlich einen Todesschrecken einjagt), muss lernen, sich seiner Angst vor der Vergänglichkeit zu stellen und sich ihr hinzugeben, bevor er mit der zu neuem Leben erweckten Skelettfrau glücklich werden kann.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich schäme mich ja fast, zuzugeben, dass ich mich verliebt habe. Hier steh ich und lese Bücher und Blogs und und und..., die mir von den (Zauber-)Kraft-raubenden Eigenschaften von Liebesbeziehungen erzählen, und dann... Ich halte einfach dagegen, dass ich mich glücklich und beschenkt fühle. Fertig aus. (Ja, einen neuen Zeitplan brauch ich wahrscheinlich schon. Und auch ein bisschen mehr Disziplin, mich mir ganz allein zu widmen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/DSCN1451.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/DSCN1451.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und ich höre die Skelettfrau klappern; sie erzählt mir vom Sterben der Leidenschaft; von den Schmerzen der Liebe; von den Steinen, die dieser Weg genauso wie jeder andere bereit hält; von seinen Geschenken. Sie erinnert mich an die kleine scharze Nuss, die mir im Herz sitzt und  mir weiszumachen versucht, dass es besser für mich ist, mich in Gleichgültigkeit zu hüllen - dann kann mich nichts mehr berühren, mir nichts wirklich weh tun. Ich habe mir nicht erlaubt, jemanden zu lieben. Jetzt stehe ich an der Schwelle - will ich? Trau ich mich? Der dunkle Fleck ist wieder aufgewacht: "Hier gibt es nichts für dich zu holen, außer Betrug, Lüge, Verrat, Ungleichgewicht - erinnere dich!" Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sehen uns einen Film an; &lt;a href="http://www.filmszene.de/kino/w/waking.html"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Waking Life&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Ich denke nach über das, was ich bin und ob es wirklich so schlau ist, mein "Ich" aus dem zu konstruieren, was ich erlebt habe? Ich brauche tausend kleine Episoden, Geschichten und Fetzen dazu - und wahrscheinlich sind sie nur sehr oberflächliche Erklärungsmodelle für das, was ich jetzt tatsächlich bin. Es sind alte Häute, mit denen ich die neue Haut zu beschreiben versuche. Es kann gelingen, aber eben nur als Annäherung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/DSCN1346.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/DSCN1364.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir liegen auf dem Fussboden und ich sage ihm, dass ich oft befürchtet habe, dass mein Herz nie wieder gänzlich funktionieren könnte. Und im Stillen spüre ich, dass das nicht mehr stimmt - das Herz umarmt und lacht; es hat überhaupt nichts verlernt oder vergessen. Mein Herz schert sich nicht um seine Narben - das tut nur das Hirn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte mich vergessen. Ich möchte mich nicht mehr taub stellen. Ich sage es ganz laut, damit es auch die Skelettfrau hört:&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich laufe nicht davon!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116215749844543958?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116215749844543958/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116215749844543958&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116215749844543958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116215749844543958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/10/skelettmnner-skelettfrauen.html' title='skelettmänner, skelettfrauen'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/th_DSCN1450.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116168919272726280</id><published>2006-10-24T13:26:00.000+02:00</published><updated>2006-10-24T13:36:19.326+02:00</updated><title type='text'>arghs!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/DSCN0009.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 317px; height: 422px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/DSCN0009.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hinter diesen Fenstern verbirgt sich Lunds Weisheit...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ist das möglich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hab ich tagelang gelesen wie eine Blöde für diesen Aufsatz und jetzt ist der erste Teil beinahe fertig und ich hänge...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... am letzten klitzekleinen Satz...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... der den Hauptteil...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... mit meiner Conclusio verbinden soll...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... seit einer Stunde!...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sjöström, erbarme dich meiner!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116168919272726280?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116168919272726280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116168919272726280&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116168919272726280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116168919272726280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/10/arghs.html' title='arghs!'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/th_DSCN0009.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-116091412691846735</id><published>2006-10-15T13:20:00.000+02:00</published><updated>2006-10-16T17:01:22.543+02:00</updated><title type='text'>erbschaft</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1415.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/Oktober/getting%20lost%20with%20theo/DSCN1415.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Ich muss in den letzten Wochen häufig an meine Großmutter denken, die vor vier Jahren verstorben ist. Sie selbst war Ärztin und hat den Krebsbefund nie geöffnet weil sie wohl wusste, was sie erwarten würde. Stattdessen hat sie ihre Ahnung geheim gehalten und ihr letztes Jahr mit Reisen verbracht, bevor sie sich ins Bett gelegt hat, um zu sterben. Mit eiserner Disziplin hat sie ihren Besitz geordnet, Verwandte und Freunde zu sich bestellt um alles zu verteilen. Sie dachte, es würde schnell gehen. Sie hat sich geirrt, ihr Tod hat schlussendlich über 9 Monate gedauert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was sie festgehalten hat, war ihr Unwillen, sich bei einigen Menschen zu entschuldigen (zum Beispiel bei meiner Mutter), oder Demut zu zeigen. Ich erinnere mich daran, dass der dünne Faden, der sie in ihrem Körper gehalten hat, fast greifbar war; er bestand aus einer einfachen Entschuldigung und ehrlicher Reue. Ich war unbeschreiblich wütend, weil sie sich so sehr an diesem Faden festhielt. Sie hat jede Hilfe, jeden Beistand abgelehnt. Dabei waren genug Menschen da, die sie auf ihrem Weg begleiten wollten. Sie hatte das seltene Glück, einen Haufen echter Freunde um sich zu haben - ich weiß bis heute nicht, was sie daran gehindert hat, dieses Geschenk auch anzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe ihren Tod nie als schrecklich oder beängstigend empfunden. Ich bin fast geplatzt vor Neugier, wollte bei ihr sein und sie erzählen hören. Ich hatte vor, die verbleibende Zeit mit meiner Großmutter so intensiv wie möglich nutzen und über den Tod zu lernen. Ich habe so oft gehört, wie ähnlich ich ihr sehe, dass ich mich wie sie bewege - ich wollte wissen, wer der Mensch ist, von dem ich so viel geerbt habe. Ich habe versucht, sie zum Sprechen zu bringen und sie ermutigt, zu erzählen; mir ihre Sorgen und Gedanken mitzuteilen - ich wusste, dass sie unter bestialischen Schmerzen und ständiger Übelkeit litt und bis heute bin ich traurig darüber, dass sie niemanden daran teilhaben lassen wollte. Ich war damals noch Kind genug, um ihrem Sterben natürlich zu begegnen - weder ihre Schmerzen, noch ihre extreme Abmagerung, der Medikamentengeruch oder ihr Todeskampf haben mich erschreckt oder angewidert. Wenn ich heute daran denke, mit welcher fast schon penetranten Neugier ich sie bearbeitet habe, muss ich lachen. Ich bin erstaunt, dass sie so viel Kraft entgegen bringen konnte, um meiner trickreichen Ungeduld den Riegel vorzuschieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlussendlich hat sie doch losgelassen. Ich habe mich die längste Zeit gefühlt wie ein kleines Mädchen am Bahnsteig, das verzweifelt darauf wartet, dass ihr ein geliebter Mensch ein letztes Mal aus dem abfahrenden Zug zuwinkt. Die Nachricht von ihrem Tod war zugleich erleichternd und niederschmetternd. Ich war unsicher, ob ich ihre Leiche sehen wollte, aber schließlich hat die Hoffnung auf ein Zeichen und Abschied gesiegt: ich bin zu ihr gegangen.&lt;br /&gt;Einen menschlichen Körper nicht klopfen, pochen und arbeiten zu sehen, war für mich zutiefst berührend und eine schöne Erfahrung, weil ich seitdem keinen Zweifel mehr daran hege, dass es die menschliche Seele gibt. Ich habe sie davonfliegen gesehen, ich habe mich von meiner Großmutter verabschieden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem - ein wichtiger Schlüssel zu mir selbst ist mir unwiederbringlich verloren gegangen. Ich weiß natürlich, dass ich nicht sie bin - aber ich glaube, dass wir als Menschen mehr von unseren Eltern und Großeltern erben, als nur unser Aussehen. Die Sehnsucht zu wissen, auf wessen Mist man gewachsen ist, gehört wahrscheinlich zu den grundlegendsten menschlichen Regungen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-116091412691846735?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/116091412691846735/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=116091412691846735&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116091412691846735'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/116091412691846735'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/10/erbschaft.html' title='erbschaft'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115987198091251172</id><published>2006-10-02T22:39:00.000+02:00</published><updated>2006-10-03T16:07:49.216+02:00</updated><title type='text'>zubeißen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So, ich habe schon wieder zugebissen, und leider in die falsche Wade...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Zwischen einer meiner Mitbewohnerinnen und mir läuft seit meiner Ankunft ein Spiel, bei dem ich nicht genau weiß, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:100%;" &gt;worum&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; es geht, von dem ich aber sicher sagen kann, dass es nicht gesund ist. Wenn ich mit ihr in den Ring steige, entwickle ich urplötzlich enorme Scharfsinnigkeit, Kraft, Ausdauer und Neugier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Scharfsinn, jede kleine Unstimmigkeit oder Widersprüchlichkeit in ihrer Argumentation oder Denkweise sofort aufzuspüren und grell auszuleuchten.&lt;br /&gt;Kraft, stärker zu sein, mich provozieren zu lassen und dann zu gewinnen.&lt;br /&gt;Ausdauer im Bohren und Rechthaben.&lt;br /&gt;Neugier zu sehen, wie weit ich komme und wieviel dabei kaputt geht.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es ist eigentlich äußerst belustigend, zu beobachten, wie ich jedes Mal aufs Neue in die Falle gehe: man wirft mir eine Aussage hin, die darauf abzielt &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;dass&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; ich reagiere. Ich spüre, dass hinter dem hingeworfenen Satz der Wunsch nach einer bestimmten Reaktion schwingt, die dem Gesagten zu 180° gegenüber steht. Ich reagiere absichtlich nicht so, wie es erwünscht ist. Und bin damit schon in die Falle getappt. Weil ich reagiert habe.&lt;br /&gt;Ein stereotypes Beispiel, aus dem Alltag gegriffen: "Ich bin so dumm/hässlich/dick..." Erwünschte Reaktion: "Nein, um Gottes Willen, du bist ein unglaublich kluger/schöner/gut gebauter Mensch!" Reagiert man so, findet der/die andere tausend Gründe, warum man Unrecht hat. Reagiert man anders herum, ist das Gegenüber beleidigt - weil man ihn/sie ja offensichtlich für dumm, hässlich oder dick hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Fehler: ich reagiere unerwünscht UND diskutiere trotzdem weiter. Ich will zum Beispiel andere ihrer manipulativen Absichten überführen - und werde aus diesem Grund selbst manipulativ. Ich möchte den unumstösslichen Beweis erbringen, dass meine Art zu denken und zu sein definitiv und unanfechtbar die bessere ist. Ich werde zu einem ganzen Haufen Eigenschaften, die nicht besonders schätzenswert sind. Sehr amüsant, von oben betrachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich stören diese Seiten an mir, ich schäme mich, zugleich möchte ich mich ihnen aber respektvoll nähern, um Veränderung zu bewirken. Es ist ein Seiltanz zwischen Selbst-Hinterfragung, kritischer Beobachtung, Verblendung, Selbstmitleid und Selbstverachtung. Der Teufel in mir lässt sich ja ungern am Schopf packen und ins Tageslicht zerren. Er reagiert auch beleidigt, wenn ich ihm die Hörner abschneiden möchte oder ihn woanders hin zum Spielen schicke. Da wird er dann trotzig. Trotzdem will ich einen Weg finden, ihn nicht in seinem geliebten Teufelskreis Runde um Runde drehen zu lassen - oder zumindest so, dass ich ein Auge auf ihn haben kann...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine sehr schlaue Lösung von einem lieben Menschen vorhin am Telefon:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Lachen. Weggehen. Später zurück kommen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Mein Teufel fährt grade aus der Haut, weil er nicht selbst darauf gekommen ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115987198091251172?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115987198091251172/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115987198091251172&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115987198091251172'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115987198091251172'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/10/zubeien_02.html' title='zubeißen'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115938362184148555</id><published>2006-09-27T20:59:00.000+02:00</published><updated>2006-09-30T16:05:12.070+02:00</updated><title type='text'>nebenan im anderland</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/25092006-01102006/DSCN1361.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/25092006-01102006/DSCN1361.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es liegt gleich um die Ecke - das Auenland. Wenn Tolkien das gewusst hätte...&lt;br /&gt;Viele Weissdornbüsche wachsen da, mit ihren verschraubten Stämmen und knorrigen Wuschelköpfen. Einige Faulbäume und Ebereschen. Und von allen dreien regnet es rote Beeren! Den kleinen Bach weiter runter wachsen 2, 3 Weiden, ein Apfelbaum, eine Kirsche... Und inmitten dieser Übermacht "weiblicher" Bäume eine einsame Eiche. Sie hat sich an die anderen angepasst und ist klein und knotig geblieben, hat dafür aber die ausladende Krone, die für die lundischen Bäume so typisch ist. Und gemütlich ist sie - bin kurz probe-gesessen.&lt;br /&gt;Habe mir diesen Ort für meine erste Reise in die Anderswelt ausgesucht (eine Aufgabe, die ich ein bisschen vor mir her geschoben habe).&lt;br /&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/25092006-01102006/DSCN1360.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/25092006-01102006/DSCN1360.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich wollte warten, bis mir eine wirklich wichtige Frage unter den Nägeln brennt. Man spaziert nicht einfach aus Neugier ins Anderland, hab ich mir sagen lassen. Trotzdem hab ich mir nichts besonders Mystisches oder Geheimnisvolles erwartet - ich war ja bestimmt schon mal dort; in meinen Träumen, Fieberträumen, Tagträumen...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe mir also einen schönen Baum gesucht in der Hoffnung, mich in der freien Natur auch wirklich konzentrieren zu können. Nach einigen Anläufen hat's geklappt - der Baum hat mich "verschluckt" (besser kann ich's nicht ausdrücken, auch wenn es wesentlich aufregender klingt als es war...).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/11092006-17092006/DSCN1312.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/11092006-17092006/DSCN1312.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es war zu erwarten - meine Begleiterin "dort drüben" ist ein Schelm (und verdammt schnell). Wenigstens hat sich das Geschenk, das ich ihr symbolisch mitgebracht habe, als goldrichtig erwiesen.&lt;br /&gt;Und was ich als Antwort auf meine Fragen erhalten habe? Einen Strohhalm, ja wirklich. Wortlos überreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kann ja heiter werden...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115938362184148555?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115938362184148555/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115938362184148555&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115938362184148555'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115938362184148555'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/09/nebenan-im-anderland.html' title='nebenan im anderland'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/25092006-01102006/th_DSCN1361.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115928651951951551</id><published>2006-09-26T18:01:00.000+02:00</published><updated>2006-09-26T18:02:12.320+02:00</updated><title type='text'>freischwebend</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/11092006-17092006/DSCN1307.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/11092006-17092006/DSCN1307.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe vor 3 Tagen mit einem Mudra-Weg begonnen. (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wer Mudras nicht kennt, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mudra"&gt;klickt hier&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mudra"&gt;&lt;/a&gt;) Sie haben mir immer schon gut getan, aber es ist erstaunlich, welche Faulheit der Mensch entwickeln kann, wenn es darum geht, auch nur 3 x 10 Minuten seines Tages ruhig zu sitzen und die Finger zusammen zu stecken. *lach* Jetzt gibt's aber keine Ausreden mehr!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ging mir also noch ziemlich elend. Schon nach dem ersten Durchgang (10 Minuten) hat sich meine Stimmung aufgehellt. Der zweite und dritte Durchgang haben's dann gebracht - eine Achterbahnfahrt, eine echte "Gehirnstürmung" der Hintergründe und Gründe für meine kaputte Niere.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hinterher waren die Decke, an die ich gestarrt habe und das Bett unter mir immer noch die gleichen, aber ich hab verstanden, warum ich da liege. Und eine Welle der Dankbarkeit für meine wunderbare Maschine hat mich erfasst. Es ist wirklich nicht mehr schwer, seinen Körper zu lieben, wenn man erst mal kapiert hat, aus welchen Schlamasseln er einen durch eine Krankheit herauszieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich erlebe das Wunder Genesung ein weiteres Mal. Steige wieder mit einem neugeborenen Gedanken aus dem Bett, trage ein neues Baby mit mir... Ich bin richtig müde, aber es ist eine andere Art von Müdigkeit, kein Schleppen, keine Erschöpfung. Ich bin dankbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Der Mensch hat die Pflicht, gesund zu sein.&lt;br /&gt;Nur so kann er den anderen helfen und wird er ihnen nicht zur Last fallen."&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right; font-style: italic;"&gt;&lt;h3 class="contenth3"&gt;&lt;a href="Thomas%20Garrigue%20Masaryk"&gt; &lt;/a&gt;&lt;/h3&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt; Thomas Garrigue Masaryk&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/11092006-17092006/DSCN1308.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/11092006-17092006/DSCN1308.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine Liste, die ich vor 2 Jahren im Krankenhaus nach meiner ersten (und bisher letzten) Operation geschrieben habe. Sie gilt immer noch und immer wieder, aber die Umsetzung verändert sich:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gesund sein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Emotionen und Alltag beobachten&lt;/li&gt;&lt;li&gt;sanft werden&lt;/li&gt;&lt;li&gt;diszipliniert bleiben&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schuldgefühle abschütteln&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Klarheit und Reinheit kultivieren&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Selbstverantwortung leben&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Perfektionismus in konstruktive Bahnen lenken&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Beobachter sein, die Sinne benützen, wachsam sein&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Stille&lt;/li&gt;&lt;li&gt;einen Fuß vor den anderen setzen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zuversicht leben und dankbar sein&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ängsten in die Augen sehen, sie loslassen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;hier bleiben&lt;/li&gt;&lt;li&gt;lieben und leben lassen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;tragen und getragen werden&lt;/li&gt;&lt;li&gt;offen sein wie das Element Erde&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115928651951951551?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115928651951951551/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115928651951951551&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115928651951951551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115928651951951551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/09/freischwebend.html' title='freischwebend'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/11092006-17092006/th_DSCN1307.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115885168893467867</id><published>2006-09-21T17:14:00.000+02:00</published><updated>2006-09-21T17:26:21.020+02:00</updated><title type='text'>Geduld, Geduld</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das mit dem Gesund-Werden funktioniert momentan nur auf Umwegen - bin wieder im Bett, diesmal mit Nierenentzündung. Gar nicht so einfach, hier in Schweden an Ärzte zu kommen. Aber jetzt, wo ich endlich auch Medikamente habe, die wirken, wird die Welt auch langsam wieder bunt und schön.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich war in den letzten Tagen und Nächten auf dem Weg durch die Unterwelt - bin noch nicht ganz aufgetaucht, aber das Schlimmste ist überstanden. Unglaublich/unheimlich, welche morbiden Bilder im Fieberbackofen vor dem inneren Auge auftauchen - je älter ich werde, desto stärker werden auch die Schübe, in denen sich mein Innerstes mit dem Tod auseinandersetzt. Es ist ein Balanceakt, mich meinem kranken Körper anzuvertrauen, weich zu werden und dabei gleichzeitig zuversichtlich und fröhlich zu bleiben. Aber: eine Lektion in Geduld hat mir noch nie geschadet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und außerdem: es leben die Antibiotika!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115885168893467867?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115885168893467867/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115885168893467867&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115885168893467867'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115885168893467867'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/09/geduld-geduld.html' title='Geduld, Geduld'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115869322891183609</id><published>2006-09-19T21:13:00.000+02:00</published><updated>2006-09-27T20:23:37.626+02:00</updated><title type='text'>Es wird wieder dunkel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/11092006-17092006/DSCN1318.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/11092006-17092006/DSCN1318.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach einem 3 wöchigen Rundumangriff auf meine Gesundheit (Grippe, entzündete Mandeln, entzündete Blase und dazu noch totale Verstopfung) bin ich wieder halbwegs hergestellt - aber so erschöpft, dass ich irgendwie nicht mehr einschlafen kann. Fühl mich wie die Wäsche nach dem Schleudergang. Und ich habe zum ersten Mal Heimweh. Möchte auf den Schlossberg klettern, am Fluss auf meiner Weide sitzen, nicht ständig die Ohren spitzen müssen sondern einfach verstehen, was die Menschen um mich herum sprechen. Habe jetzt mal genug von der Selbsterfahrung. Will nicht mehr alle paar Meter neues unbekanntes Seelenland zu betreten, auch wenn das wirklich schön und lehrreich ist. Habe keine Kraft mehr dafür. Jetzt nicht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich liebe die schönen runden Karten aus dem "&lt;a href="http://www.amazon.de/G%F6ttinnenzyklus-weisen-Frauen-K%FCnsten-Wirkst%E4tten/dp/3935581351"&gt;Göttinnenzyklus&lt;/a&gt;", ganz besonders dann, wenn's mir nicht so gut geht. Habe gestern eine Kraftkarte gezogen:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das VIII Haus, der Geheime Ort&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hier geht es um Loslassen in einem Bereich jenseits vom Anstand, sozusagen. Habe mir Zeit für die dazugehörige Übung genommen: der Schattenkraft begegnen, sie zeichnen, ihr zuhören. Die Zeichnung ist sehr minimalistisch ausgefallen, ein paar flammender Augen, scharfe Zähne, Blut, eine lange Zunge - Kali, im Großen und Ganzen... Sie hockt im Dunkeln, ist ausgemergelt und sehnig, klein, flink und sieht aus wie das weibliche Gegenstück zu Gollum. Sie ist abgrundtief böse, zieht die Haut von den Knochen, zerfleischt, frisst auf, nimmt den Verstand, kennt keine Grenzen, keine Moral, keine Logik. Sie tötet nicht aus einem Bewusstsein für Zyklen, oder aus Gerechtigkeit, sondern ganz einfach, weil sie töten möchte. Sie mag Blut. Das ist die einzige Regel.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Manchmal habe ich kein Problem mit ihr, sie ergänzt mich ganz wunderbar. Ich muss nicht sie sein.&lt;br /&gt;Oder vielleicht ist das auch ein Trick - dass sie mich glauben lässt, ich wolle sie nicht verstecken? Ich sehe nämlich immer weniger Grund, sie zu verbergen. Manchmal bin ich sogar richtig gerne ein Arschloch (beängstigend, befreiend...)! Meine Schattenkraft fühlt sich geradezu herausgefordert, blutig zu reagieren, wenn mich jemand mit Anerkennung, Lob und Komplimenten überhäuft. "Nicht mit mir!" brüllt sie, "Glaub' bloß nicht, ich ließe mich kaufen!" Und ich mag dieses Gefühl, habe einen guten Sensor entwickelt für Menschen, die wirklich aus Freude loben oder meine Nähe suchen, und solche, die eigentlich etwas anderes möchten. Habe mich als Zerstörerin erlebt, diese Kraft und Befreiung genossen und gelernt: manchmal ist die völlige Verwüstung der einzige Weg, die Erde wieder fruchtbar zu machen. Im Moment der Zerstörung aber habe ich das nicht im Auge. Da geht es einfach nur darum, wirklich jeden Knochen zu brechen, jede dunkle Ecke zu betreten, zu sterben, ohne daran zu glauben, dass man jemals wieder heil und lebendig werden wird.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Manchmal habe ich ein Problem mit ihr:&lt;br /&gt;Wenn sie schneller ist als ich. Wenn sie mich in Fieberträume schickt. Immer dann, wenn sich ihre Blutlust gegen mich wendet. Wenn ich mit ihrer Hilfe den Anstand verletze, aber nicht an der Stelle, an der es mich wirklich weiterbringen würde. Wenn sie ausgerechnet dann verschwindet, wo ich sie wirklich brauchen könnte. Weil sie mir Angst macht, meiner Kontrolle entgleitet. Weil ich nicht sterben möchte. Und weil ich manchmal - so wie jetzt - einfach keine Energie, kein Fleisch mehr für sie habe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 167px; height: 223px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/25092006-01102006/DSCN1363.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115869322891183609?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115869322891183609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115869322891183609&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115869322891183609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115869322891183609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/09/es-wird-wieder-dunkel_19.html' title='Es wird wieder dunkel'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/11092006-17092006/th_DSCN1318.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115840485017805336</id><published>2006-09-16T01:13:00.000+02:00</published><updated>2006-09-16T13:07:31.193+02:00</updated><title type='text'>01:13</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Diskussion der Internet-Community läuft derzeit heiß: Ratzinger; Religion; Respekt; Macht; Auflehnung; (blinder) Glaube; Verhärtung;... nur ein paar Stichworte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Interessant ist daran nur, dass ich mich zufälligerweise (?) gerade selbst seit Längerem mit der Entwicklung und Geschichte meines persönlichen Glaubens auseinandersetze. Zum Beispiel auch jetzt nächtens um 01:13 auf dem Thron, wo ich seit einer Stunde daran arbeite, eine Blasenentzündung auszuschwemmen (der Vollständigkeit halber möchte ich noch anmerken, dass im Hintergrund Strauss-Walzer laufen und später noch Strauß-Lieder laufen werden - ich weiß, das Gesamtbild ist bestimmt etwas verstörend).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe einmal im Radio von einer Untersuchung gehört, die u.a. zu Tage förderte, dass Menschen eher öffentlich über ihre perversesten sexuellen Vorlieben/Gelüste plaudern, als über ihren Glauben und ihr religiöses Empfinden. Ich denke auch, dass ein öffentlicher Diskurs über persönlichen Glauben relativ nah an das Bild herankommt, mit weit gespreizten Beinen auf einer großen, großen, grell ausgeleuchteten Bühne zu liegen. Zumal Menschen, die sich als gläubig outen, leicht einmal mit ein paar mitleidig-belächelnden Blicken bedacht werden. Dummerweise sind ja fast ausnahmslos auch die Versender solcher Blicke selbst ja auch gläubig (selbst wenn sie an nichts glauben, glauben sie ja noch).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich bin sehr feig. Ich sage wenigen, dass ich glaube und fast niemandem, was ich glaube. Eher spreize ich noch vor einem völlig Unbekannten weit die Beine oder gebe zu, dass ich verdammt gerne Strauß- oder Puccini-Opern auf Schallplatte höre und dabei vor mich hin weine, ehrlich. Und auch meine Zeiten als totale Anzweiflerin habe ich weitgehend heimlich verbracht. Eine meiner jugendlichen Lieblingsbeschäftigungen war das Beschimpfen Gottes möglichst auf blasphemische und dreckige Art und Weise, und zwar jeden Tag auf der Toilette (was hat es mit dem Klo auf sich?). Es ging mir nicht darum, z.B. bestehendes Unrecht anzuklagen (sterbende Menschen, hungernde Kinder). Ich war einfach ziemlich angewidert von diesem überirdischen Etwas, das beständig als "unendlich groß", "allwissend", "voller Liebe" beweihräuchert wird. So gütig, dass es milde lächelnd an der Kreuzung wartet, um uns vom rechten Weg abkommen zu sehen und uns dann, wenn wir unseren dummen menschlichen Fehler wieder eingesehen haben und reumütig zurückgekrochen kommen, genauso milde lächelnd wieder an der Hand zu nehmen. Ein Gott, der sich durch das Geschenk des freien Willens an seine Menschen geschickt aus aller Verantwortung herauswurschtelt und dabei aber leise weinend zusieht, wie sie sich gegenseitig Schmerzen zufügen und in den Abgrund laufen (ein Maso?). Mein Gottesbild war das einer im Stillen allmächtigen Hausfrau des 19. Jahrhunderts, die milde lächelnd Unpünktlichkeiten und Unzulänglichkeiten ihrer Schäfchen hinnimmt, ihnen geduldig bei ihren Verirrungen zusieht ohne auf den Tisch zu hauen oder laut und ausfällig zu werden (weil: jeder muss selbst lernen) und dabei aber sowieso alles schon besser weiß, was sie aber die armen Würmchen in ihrer unendlichen Liebe niemals spüren lassen würde - sie lehnt nur milde und gütig in der Tür und sieht zu, wie sie sich gegenseitig die Haare ausreißen oder in ihr Unglück taumeln...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Einige Jahre später:&lt;br /&gt;Ich bin aus der Kirche ausgetreten, weil ich mich  von ihr spirituell ausgehungert fühle - eine Päpstin würde daran nichts ändern, weil ich nämlich nicht mehr nur an eineN Gott glaube, ich alte Heidin. Die Entdeckung der GöttIN war eine Offenbarung für mich, hat meine Seele gestreichelt, hat eine Begegnung mit DEM Gott erst wirklich möglich gemacht... Ich glaube nicht daran, dass die Schöpfung abgeschlossen wurde und perfekt ist wie sie ist (egal ob in 7 oder in 7 Milliarden Tagen) - ich bin überzeugt davon, dass sie immer weiter und weiter erschaffen wird, dass daran nicht nur die da oben beteiligt sind UND dass sie schön ist.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Und sonst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gestehe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, die Götter sind unendlich groß.&lt;br /&gt;Ja, die Götter sind unendlich wissend.&lt;br /&gt;Ja, sie sind voller Liebe.&lt;br /&gt;Ja, sie lassen mich manchmal davonlaufen,&lt;br /&gt;und gehen heimlich trotzdem mit.&lt;br /&gt;Ja, sie verweigern mir nie ihre Hand,&lt;br /&gt;wenn ich sie brauche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das alles würde ich gar nie&lt;br /&gt;und in keinem Fall&lt;br /&gt;zugeben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115840485017805336?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115840485017805336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115840485017805336&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115840485017805336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115840485017805336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/09/0113.html' title='01:13'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115795711741151950</id><published>2006-09-11T08:17:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T09:23:00.303+02:00</updated><title type='text'>Fieber</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Also ehrlich, ich bewundere die sogenannten "fröhlichen Kranken". Menschen, die sich von so einer kleinen Grippe/Angina/Blasenentzündung o.Ä. nicht wirklich aus ihrer ruhigen und gelassenen Grundstimmung reißen lassen. Ich kann das nämlich nicht. Ich bin eine weinerliche, grantige, zwiedere und mitleid-heischende Kranke. Ich mutiere ab dem ersten Kratzen im Hals schlagartig zu einem kleinen Mädchen und ab dann geht es nur mehr abwärts...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist nämlich so: man hat die Wahl, während der Ferien krank zu werden, oder eben nicht während der Ferien. Egal wie es dann kommt, man hätte es gerne genau anders herum (sobald man sich einmal mit dem Zustand des Krankseins per se arrangiert hat). Die schwierigste Übung am krank-Sein-ausserhalb-der-Ferien ist für mich nicht, irgendwie mit der körperlichen Zerschlagenheit umgehen zu lernen, sondern der geistigen Sorgenmühle Einhalt zu gebieten. Mit jedem 10el Grad Fieber mehr, oder von mir aus mit jedem kleinen Hüsteln, steigt die Menge der "Ich sollte doch noch.." und "Ich muss doch eigentlich aber noch..." - Gedanken, die einem innerhalb einer Minute durchs Hirn schießen, an. Am Ende sehe ich meine gesamte Existenz wegen dieser oder jenen liegengebliebenen Sache den Bach runter segeln. Wenn ich allerdings die Anzahl meiner Gesundheits-Ausfälle mit beispielsweise den Prüfungsergebnissen der letzte Jahre vergleiche, sollte ich mir eigentlich gar keine Sorgen machen. Es ist aber zwecklos, meinem Hirn mit statistischen Wahrheiten zu kommen; es gelingt ihm nicht, sich von der Krankheit nicht beeindrucken zu lassen - denn: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;mens sana in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;corpore sano&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; und wenn der Körper nicht gesund ist, kann das Hirn nicht sauber denken!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn sich aber das Hirn einmal mit der Vorstellung angefreundet hat, dass auch eine verpfuschte Existenz durchaus lebenswert und gut sein kann, beginnt der Heilungsprozess. Es ist aber jedes Mal eine Herausforderung, mein Hirn dazu zu bringen, nicht gegen die Krankheit zu kämpfen und sich einfach in diesen Körper zurückzulehnen, egal wie unbrauchbar er sich gerade anfühlen mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Eigentümliche an Krankheit ist ja nämlich, dass sie die Wahrnehmung völlig in den Körper hineinzieht und man sich plötzlich keinen anderen Zustand mehr vorstellen kann. Und so kommt es, dass ich wirklich bei jeder Angina, die ich in meinem Leben schon ausgebrütet habe, das sichere Gefühl hatte, nie wieder gesund werden zu können und an meinen höllischen Schmerzen zugrunde gehen zu müssen. :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Zweiteigentümlichste an Krankheit ist, dass sie einem Geburtsprozess ähnelt. Besonders die fiebrigen und entzündlichen Erkrankungen sind sozusagen Gebärbeschleuniger, wenn es um neue Ideen oder die Entwicklung der Persönlichkeit geht. Das sollte chronisch Bettlägrige jetzt nicht dazu verleiten, ihre schleissige Immunabwehr mit einer hochentwickelten Persönlichkeit schönzureden, so geht das nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das dritteigentümlichste an Krankheiten: jeder Mensch hat so seine Lieblingskrankheiten und es ist unglaublich spannend, zu untersuchen, woran sie gekoppelt sind. Mein Körper hat die Angina gewählt, um meine Gedanken zuverlässig zurückzuholen, wenn sie sich für längere Zeit auf ungesunde Weise vom Hier und Jetzt entfernen. Angina ist meine zuverlässige Geheimwaffe gegen jede Art von Besessenheiten und Abhängigkeiten. Dieser &lt;a href="http://wolken-los.blogspot.com/2006/03/krank.html"&gt;Eintrag&lt;/a&gt; ist da ein sehr gutes Beispiel...&lt;br /&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://wolken-los.blogspot.com/2006/03/krank.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fazit: ich lenke mein Hirn ab, lasse meinen Körper tun was er gut kann und bin gespannt, mit welchem (geistigen) neuen Baby ich meinem Krankenlager wieder entsteigen werde...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115795711741151950?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115795711741151950/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115795711741151950&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115795711741151950'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115795711741151950'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/09/fieber.html' title='Fieber'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115731415348731407</id><published>2006-09-01T22:07:00.000+02:00</published><updated>2006-09-04T17:54:53.886+02:00</updated><title type='text'>Hart, aber herzlich</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Habe Freitags den argen Fehler begangen, mich in meinem leicht labilen Zustand in ein schwedisches Modehaus zu begeben. Selbstmitleid in Kombination mit einem Haufen enorm gut aussehender blonder Mädchen ergibt unter Umständen eine wirklich böse Mischung! ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe den Laden fluchtartig verlassen und bin anschliessend zu einer Weide in den Stadtpark. Fuehlte mich ganz elend und habe Trost erwartet, oder zumindest Mitgefuehl. Dabei sollte ich Weiden mittlerweile kennen - sie schmieren niemandem Honig ums Maul, selbst einem kleinen verzweifelten Häufchen Elend nicht, das heulend an ihrem Stamm kauert.&lt;br /&gt;Weil ich das Gefuehl hatte, keine Verbindung zum Baum zu haben, dachte ich zunächst, ich könne in meinem Zustand einfach nichts mehr "hören". Dann war ich davon ueberzeugt, monatelang einem Hirngespinst aufgesessen zu sein un dass so etwas wie Kommunikation mit Bäumen schlicht Idiotie ist.&lt;br /&gt;Aber zuletzt musste ich erkennen, dass weder Hörschaden noch andere Kommunikationsprobleme vorlagen, sondern dass diese Weide schlicht und ergreifend nicht freundlich oder mitleidig sein wollte. Als das einmal durchgesickert war, hat mir die Gute ziemlich den Kopf gewaschen. Ob ich nicht andere Probleme hätte als die Ringe auf meinem Bauch!?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und sie liess mir einen Gedanken durchs Hirn schiessen, den ich im Nachhinein unglaublich finde:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;em&gt;"Hör endlich auf damit und denk an die Menschen, die dich lieben!"&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich habe diesen Satz leicht abgewandelt am selben Tag noch zweimal gehört. Sich selbst kaputt zu machen ist eine Sache, aber daran zu denken, dass man damit auch diejenigen verletzt, die einen schätzen und lieben, eine andere. Und noch einmal eine andere, diese einfache Erkenntnis auch wirklich zu erkennen...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und seitdem: Ruhe. Unglaubliche, schöne, wohltuende Ruhe. Ich kreise nicht mehr um meinen Bauchnabel, meinen Teller, meine Unzulänglichkeiten...&lt;/div&gt;Danke Weide.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115731415348731407?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115731415348731407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115731415348731407&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115731415348731407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115731415348731407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/09/hart-aber-herzlich.html' title='Hart, aber herzlich'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115694974353261019</id><published>2006-08-30T16:55:00.000+02:00</published><updated>2006-08-30T17:05:10.170+02:00</updated><title type='text'>Scheissdreck!</title><content type='html'>Ich liege in der Badewanne, das Wasser ist viel zu heiss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin nicht gluecklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich kämpfe gegen die Unruhe. Klicke mich durchs Internet, drehe Runden durch die Wohnung, klicke mich durchs Internet, schreibe, lese, liege, laufe, esse... Checke Emails. Schreibe, lese, liege, laufe, esse. Esse. Trinke Kaffee, Tee, Wasser. Esse.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;War schon lange nicht mehr so ungluecklich in meinem Körper.&lt;br /&gt;Die letzten Wochen waren geprägt vom Essen (gegen das Fuehlen). Natuerlich reagiert ein Körper auf so etwas. Natuerlich nimmt er zu. Natuerlich ist das nur folgerichtig, logisch und gut von ihm. Mein Kopf gibt ihm die Schuld. Mein Körper sagt mir ganz genau, wo er hin will: in die Schlichtheit, Klarheit, Reinheit. Ich versuche, zu folgen und das Hirn Hirn sein zu lassen. Hinter meiner Stirn ist ein Gewitter - selten, dass ich Kopfweh habe. Ein Zeichen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich war hier schon einmal, ich komme mir ein bisschen vor, wie die Platte, die ein paar Umwindungen weiter wieder hängenbleibt. Aber gut. Ich lerne. Ich raffe mich aus der Rastlosigkeit auf die Matte oder aufs Rad. Arbeite fast täglich etwa eine Stunde daran, mich wieder in die Ruhe, Klarheit und Zuversichtlichkeit zu bewegen. Dann schlag ich alles wieder kaputt mit Essen, Faulheit, Internet. Ich bin sehr diszipliniert beim Ungluecklich-Machen, und genauso beim Gluecklich-Machen. Natuerlich lach ich ueber mich selber. :)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Komm nicht richtig dahinter, was mir das alles sagen will. Will nicht wieder werden und aussehen wie frueher. Will so bleiben wie jetzt. Habe Angst. Angst lähmt. Scheissdreck.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Will nicht mehr denken.&lt;br /&gt;Wuerde sehr gerne mein Hirn an eine Wäscheleine hängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Will in der Badewanne liegen und mich schön fuehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kriege einen Drehwurm. Möchte rausfahren und in den Himmel springen. Aber das Wetter ist dagegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wunsche mir ein Bett, warme Haut und weisse Laken, Zeit: er und ich, stilles Lachen und dahinplätschernde Gespräche ueber ganz unwichtige Dinge: Käseverpackungen, Polsterknöpfe, Selbstauslöser, oder Furzen. Mh.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115694974353261019?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115694974353261019/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115694974353261019&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115694974353261019'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115694974353261019'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/08/scheissdreck.html' title='Scheissdreck!'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115645732597074650</id><published>2006-08-25T00:08:00.000+02:00</published><updated>2006-08-27T16:56:09.986+02:00</updated><title type='text'>dieser kleine blaue ball</title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/19082006-27082006/53465ac8.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/19082006-27082006/53465ac8.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Diese ganze Angelegenheit mit dem Aufbau eines neuen Zuhauses fasziniert und beschäftigt mich so sehr, dass ich ueber nichts anderes mehr schreiben möchte. Mir wird einfach nicht langweilig dabei, die vielen Facetten dieses Dings zu entdecken, das wir Heimat nennen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Was mir in Schweden zu allererst aufgefallen ist, war der weite Himmel. Ich könnte stundenlang aus dem Fenster schauen, ich könnte stundenlang spazieren gehen, ich möchte riesengross werden und die Stirn in die Wolken tauchen. Es scheint hier aber niemandem aufzufallen, dass alle paar Minuten andere Lichtverhältnisse herrschen und dass die Wolken ständig neue Bilder ins Blau malen. Ich kenne das so nicht, ich bin Huegel und Berge gewöhnt - ich &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;wusste einfach nicht&lt;/span&gt;, wie der Himmel knapp ueberm Horizont aussieht, weil da immer was davorstand.&lt;br /&gt;In anderen flachen Landschaften werde ich ueblicherweise depressiv, oder zumindest ziemlich traurig. Ungarn: Horror. Niederlande: Panik. Nordfrankreich, kurz vor Paris: Agoraphobie!&lt;br /&gt;Warum funktioniert es hier auf einmal? Was ist der Unterschied? Vielleicht, weil ich mich gezwungen sehe, &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;irgendetwas&lt;/span&gt; hier schön zu finden, wenn ich nicht fuer ein Jahr lang ungluecklich sein will?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Ich bin vollkommen verliebt in Lunds Bäume, ich kann es nicht oft genug erwähnen. Es gibt hier so viele verschiedene davon, die meisten sind auch noch richtig alt. Die Stadt selbst ist relativ modern, aber die Bäume schätze ich im Durchschnitt auf mindestens 150 Jahre, also denke ich mir, dass beim Ausbau nicht viel umgeschnitten wurde. Es wirkt teilweise sogar so, als hätte man den Pflanzen hier ebenso viel Lebensraum zugestehen wollen, wie den Menschen. Ich habe noch keine anderen schwedischen Städte gesehen, aber allein die Tatsache, dass in &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;einer&lt;/span&gt; kleinen Stadt auf dieser Welt Bäume noch geachtet werden, versöhnt mich wieder mit der Menschheit... ;)&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;[&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Vor meiner Haustuer in Graz wurden vor kurzem viele alte Freunde von mir einfach abgesägt, ich weiss gar nicht wirklich warum, sie standen vorher schon die ganze Zeit neben der Bahnstrecke, jetzt durften sie dort anscheinend nicht mehr sein... Nussbäume, Apfelbäume, Ahornbäume, Pappeln... Ich habe die ganze Nacht geweint und gezittert vor Wut... nur nebenbei&lt;/span&gt;]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Was ist denn noch alles "Zuhause", was nicht? So viele Kleinigkeiten: Strassenschilder, Tuerklinken, Zebrastreifen, Hausformen, Fensterrahmen, Briefkästen, Strassenpflaster...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frueher, wenn wir mit dem Auto zu meiner französischen Familie gefahren sind, gab es einen Moment, knapp nach dem Passieren der Schweizer Grenze, in dem es mir immer gleich ging. Es war der Zuhause-Moment: "Ah, da sind sie endlich, diese ganz speziellen Strassenschilder und Fensterrahmen!" Bis heute erlebe ich die Landschaft, die Bäume und Strassen dort als völlig einzigartig - das ist mir erstmals aufgefallen, als ich mit einer Freundin dort spazieren war. "Siehst du, solche Felder gibt es nur hier, bei mir zuhause!", hab ich gesagt. "Was? Sieht doch aus wie bei uns!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kenne nichts so Schönes wie den Anblick eines verwitternden Steinmäuerchens, das sich traumverloren durch die trockene, flirrende Augustlandschaft meiner französischen Heimat schlängelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichts so Ehrfurchtsgebietendes, wie nächtens in einem See in meiner österreichischen Heimat zu schwimmen; die Bergriesen rund um mich im dunklen Wasser gespiegelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sitze hier in Lund und es kommt mir so vor, als wäre die Welt geschrumpft und gewachsen zugleich. Ich bekomme Post von Freunden aus Afrika, oder vom Jakobsweg... Es gibt so viele Leben, so viele verschieden Arten, ein Leben zu leben... Ja, natuerlich komm ich mir ein bisschen blöd vor, mit offenem Mund vor so ausgetretenen Wahrheiten (&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;"Das Gras ist gruen, der Himmel ist blau, die Menschen menscheln, die Maus bleibt grau"&lt;/span&gt;) stehen zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau das will ich aber tun. Es erscheint mir eine ziemlich grosse Tatsache zu sein, dass ich nur eine Möglichkeit von einer Handvoll Milliarden bin, sich diesen blauen Ball zum Zuhause zu machen. Und dass ich mir von den anderen paar Milliarden bestimmt auch einiges abschauen könnte. Fuehl mich wie ein Kueken... &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115645732597074650?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115645732597074650/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115645732597074650&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115645732597074650'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115645732597074650'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/08/dieser-kleine-blaue-ball.html' title='dieser kleine blaue ball'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/19082006-27082006/th_53465ac8.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115626166912087412</id><published>2006-08-22T17:19:00.000+02:00</published><updated>2006-08-27T16:54:01.610+02:00</updated><title type='text'>Essen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/19082006-27082006/DSCN0969.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 248px; CURSOR: hand; HEIGHT: 277px; TEXT-ALIGN: center" height="320" alt="" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/19082006-27082006/DSCN0969.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eine meiner Mitbewohnerinnen hier ist vom Thema Essen vollkommen besessen. Es ist interessant zu beobachten, welchen Einfluss sie bzw. ihre Einstellung auf mich haben. Kann es kaum in Worte fassen (ueberhaupt merke ich, dass mir mein gesamter deutscher Wortschatz, meine Ausdrucksfähigkeit und -leichtigkeit verloren gegangen sind, seit ich keinen deutschsprachigen Boden mehr unter den Fuessen habe... warum ist das davon abhängig???).&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Habe ja ernsthaft geglaubt, dass es hier vor allem darum gehen wird, Schwedisch zu lernen und zu studieren. Stattdessen kommen unerledigte Themen und Gefuehle in einer unvorstellbaren Geschwindigkeit an die Oberfläche und sausen mir nur so um die Ohren. Ernährung, Futter, Hunger und Sättigung sind solche Themen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Dieses Mädchen - was soll ich sagen? Ihre Besessenheit äussert sich darin, dass sie ständig darueber spricht was sie isst (oder eben nicht), wie schnell was verbrannt wird, welche Kalorien was hat, ob die gut oder böse sind, zu welcher Tageszeit man am Besten essen sollte, blabla. Natuerlich ist sie ganz schlank und zierlich. Vor kurzem war sie nur noch ein Knochenhaufen, ich habe Fotos gesehen. 38kg auf geschätzte 1m50. Hm.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und was passiert mit mir: ich vergleiche mich. Grundsätzlich bin ich eine Verdrängungs-Esserin. Ich manövriere mich gerne in einen Teufelskreis hinein, in dem mein Körperhass durch Futter ueberdeckt werden soll und das Futter wiederum Körperhass auslöst. Insgeheim bewundere ich Frauen, die einfach aufhören können, zu essen. Aber andererseits finde ich sie dumm und unreif. Das ganze Thema ist ja so widerspruechlich - mit Logik und Verstand kommt man auf diesem Gelände nicht weit: wenn ich mich hässlich &lt;em&gt;fuehle, weiss &lt;/em&gt;ich zugleich, dass ich keinen Grund habe, mich verstecken zu wollen, meinen Körper zu beschimpfen oder mich aus ihm hinaus zu fluechten.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es ist mir noch ein wenig schleierhaft, was dieses Mädchen in mir auslöst oder warum das so ist. Aber eigentlich ist es mir egal, denn ich weiss ohnehin, was zu tun ist. Ich bin nicht mehr bereit, an mir selbst Raubbau zu betreiben. Ich bin auch nicht bereit, meinem Körper dafuer die Schuld zu geben, dass er nicht aussieht wie ich es will, wenn ich mir selbst den Kopf ins Essen druecke. Ich bin schon stolz auf mich, dass ich genuegend gelernt habe, um jetzt so schnell die Bremse ziehen zu können. Ich brauche noch keine Notbremse. Und ich bin sehr dankbar fuer meine Lage, mittlerweile macht mir diese Herausforderung Spass. Zunächst war ich wie erschlagen, jetzt will ich schneller und gewitzter sein als mein innerer Räuber. Das macht mich ziemlich einfallsreich und schnippisch!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115626166912087412?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115626166912087412/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115626166912087412&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115626166912087412'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115626166912087412'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/08/essen.html' title='Essen'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/19082006-27082006/th_DSCN0969.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115625955341336873</id><published>2006-08-21T17:10:00.000+02:00</published><updated>2006-08-30T13:25:26.373+02:00</updated><title type='text'>Ansage</title><content type='html'>Ich lasse mir nicht mehr bieten,&lt;br /&gt;ich lasse mich nicht länger gefallen -&lt;br /&gt;hörst Du, Gedanke! -&lt;br /&gt;dass Du mich denkst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glaub ja nicht,ich sei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dumm.&lt;br /&gt;Ich bin nicht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;schwach.&lt;br /&gt;Ich bin nicht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;verloren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hör mir zu, Gedanke,&lt;br /&gt;ich gehe jetzt.&lt;br /&gt;Siehst Du, ich gehe.&lt;br /&gt;Wenn ich einmal fort bin,&lt;br /&gt;wirst Du mich nicht mehr finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mache mir nichts aus Dir,&lt;br /&gt;ich höre nicht auf Dich,&lt;br /&gt;wie Du siehst.&lt;br /&gt;Beachte diesen Fuss,&lt;br /&gt;er ist gleich aus der Tuer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wirst Du sehen,&lt;br /&gt;was Du davon hast,&lt;br /&gt;Du wirst schon sehen,&lt;br /&gt;wirst es sehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115625955341336873?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115625955341336873/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115625955341336873&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115625955341336873'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115625955341336873'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/08/ansage.html' title='Ansage'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115625940031687363</id><published>2006-08-21T17:08:00.000+02:00</published><updated>2006-08-30T13:14:19.206+02:00</updated><title type='text'>Losung</title><content type='html'>Furchtbares Mädchen,&lt;br /&gt;ich kann nichts, ich bin nicht,&lt;br /&gt;seit Dir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zähle Silben, Talente, Kalorien -&lt;br /&gt;Addition und Subtraktion.&lt;br /&gt;Weniger, weniger werde ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rast-los, Schlaf-los bist Du,&lt;br /&gt;Bröslig und Saft-los&lt;br /&gt;wird meine Kraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aussatz, verhänge Spiegelbann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herz-los, Freud-los vermesse ich&lt;br /&gt;mein Können,&lt;br /&gt;vermisse meine Schöpferkraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folge mir selber aufs Glatteis,&lt;br /&gt;kratze ab.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115625940031687363?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115625940031687363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115625940031687363&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115625940031687363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115625940031687363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/08/losung.html' title='Losung'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115625928331648093</id><published>2006-08-21T17:02:00.000+02:00</published><updated>2006-08-30T13:21:03.910+02:00</updated><title type='text'>Fleischwolf</title><content type='html'>Teller:&lt;br /&gt;Kreis und Schlachtfeld,&lt;br /&gt;Schande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Körper:&lt;br /&gt;Welpe, Made&lt;br /&gt;Sau.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115625928331648093?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115625928331648093/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115625928331648093&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115625928331648093'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115625928331648093'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/08/fleischwolf.html' title='Fleischwolf'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115601180574449269</id><published>2006-08-19T19:36:00.000+02:00</published><updated>2006-08-19T20:26:15.340+02:00</updated><title type='text'>Baumtrost, in der Fremde</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hatte gestern einen richtig anstrengenden Tag - psychisch.&lt;br /&gt;War 3 Stunden lang im Netz, habe ein bisschen geweint. So viele schöne Mails. Einsamkeit und Fremdsein haben mir plötzlich richtig zugesetzt. Fuehlte mich ganz paranoid, wollte aus dem Computerraum gar nicht mehr hinaus. Hab es trotzdem gewagt, bin durch die Stadt, hab einen billigen Tuerken gefunden, bei dem es Gemuese und Obst zu halbwegs normalen Preisen gibt (ich bin nicht bereit, umgerechnet ueber 4Euro fuer ein Kilo Vitamine zu bezahlen!).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/DSCN0898.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/DSCN0898.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Habe mich durch die Stadt treiben lassen - es macht mir Spass, jeden Tag ein paar neue Strassenzuege gruendlich zu erkunden.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf dem Weg vorbei an der Domschule ging ein kleines Mädchen an der Hand seiner Mutter. Die Kleine hatte einen Plueschaffen ueber der Schulter hängen und strahlte diese ganz spezielle kindliche Unbeschwertheit aus. Ich musste an ein Foto von mir im selben Alter denken, auf dem ich einen Puppenwagen schiebend die Strasse entlang gehe. Ich habe versucht, die Stadt mit den Augen dieses kleinen Mädchens zu betrachten - habe mir gedacht, dass das alles, was die Kleine jetzt wahrnimmt, fuer sie immer mit Heimat verbunden sein wird. Also könnte ich's doch so machen wie sie!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/16082006-18082006/DSCN0942.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/16082006-18082006/DSCN0942.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Habe beim Beobachten von Mutter und Tochter ganz zufällig den Eingang zum wunderschönen Stadtpark gefunden. Nach ein paar Schritten hat sich schon ein Rotkelchen ganz nah auf einen Ast zu mir gesetzt und gesungen - ich hätte es mit der Hand fangen können! Grundsätzlich ist mir aufgefallen, dass die Vögel hier viel näher an die Menschen heranfliegen.&lt;br /&gt;Ich bin durch den Park geschlendert und habe nach einem schönen Baum Ausschau gehalten, von dem ich mich ein bisschen trösten lassen könnte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/16082006-18082006/DSCN0947.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/16082006-18082006/DSCN0947.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Habe auch schnell einen gefunden. Ich scheine nicht die Einzige zu sein, die diesen Baum gern besucht; seine Rinde ist voller Herzen und Narben. Das Zelt, das seine herabhängenden Zweige bilden, hat etwa einen Durchmesser von 10 Metern und ist absolut blickdicht. Bin in seine Krone geklettert und bin ganz schnell ganz still geworden. Hab den Baumbewohnern ein paar Nuesse hinterlassen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/16082006-18082006/DSCN0946.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/16082006-18082006/DSCN0946.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hatte auf einmal ganz deutlich das Bild der &lt;a href="http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/frischer-wind.html"&gt;Hainbuche&lt;/a&gt; vor mir, die ich im Juli öfters besucht habe. Erinnerte mich plötzlich daran, dass ich mir unter diesem Baum einmal gewuenscht habe, auch in Schweden schnell eine tröstende Baumseele finden zu können. Vielleicht hat die Hainbuche meinen Wunsch ja nach Lund gefaxt? Manche behaupten, Bäume könnten sowas... Aus dem Baum kam tiefes Lachen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dachte noch ueber alles nach was mir momentan auf den Schultern lastet, hörte den Blättern zu. Es fällt mir schwer, Einiges loszulassen, das zwar verändert gehört, was ich jetzt aber weder verändern kann noch muss - schon gar nicht aus einer Entfernung von etwa 1500 Kilometern... Dabei muss ich mich ja gar nicht fuer eine Richtung entscheiden, nur damit ich eine Richtung habe. Es geht nur um eines: Ehrlichkeit. Das ist genug.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/DSCN0917.jpg"&gt; &lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/DSCN0917.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/DSCN0917.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Als ich wieder aus dem Park geschlendert bin, war ich wie erneuert und froh. Bin den selben Weg zurueck zu meinem Rad spaziert und musste beim Anblick der Häuser lachen, welche Gemuetswandlung ein Mensch innerhalb einer halben Stunde vollziehen kann. Was mir beim Hinweg fremd und hässlich erschien, gefiel mir auf einmal. Hatte sogar das Gefuehl, das hier alles bald "Zuhause" nennen zu können.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115601180574449269?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115601180574449269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115601180574449269&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115601180574449269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115601180574449269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/08/baumtrost-in-der-fremde.html' title='Baumtrost, in der Fremde'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/16082006-18082006/th_DSCN0942.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115590528992819715</id><published>2006-08-18T14:41:00.000+02:00</published><updated>2006-08-18T14:51:35.913+02:00</updated><title type='text'>Kulturschock</title><content type='html'>&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://photobucket.com" target="_blank"&gt;&lt;img style="WIDTH: 211px; HEIGHT: 320px" height="988" alt="Photobucket - Video and Image Hosting" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/DSCN0888.jpg" width="403" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Es ist soweit - ich bin in Schweden!&lt;br /&gt;In meinem Kopf ist Achterbahn: so viele Dinge zu tun, Adressen abzuklappern, Formulare einzupacken, Zettel durchzulesen, Deadlines zu bedenken... Mein Hirn wehrt sich dagegen, mehr als 3 Tage im Voraus zu denken, und das ist gut so. Interessanterweise denke ich aber auch kaum rueckwärts - mit dem Aussteigen aus dem Flieger ist das Kabel nach Österreich abgeschnitten worden. Ich lebe also vor allem im Augenblick, und in diesem Augenblick fuehle ich vor allem:&lt;br /&gt;Angst! Ueberforderung! Verwirrung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte Ausschau nach Vertrautem und Dingen, die mir gefallen, mit denen ich mich anfreunden kann. Ich rieche noch deutlicher, höre den Leuten genau zu, ich suche nach schönen Perspektiven und Blickwinkeln... Ergebnis ist, dass ich ziemlich schnell vollkommen erschöpft bin. Habe ausserdem das Beduerfnis, ganz unscheinbar zu werden, in der Masse unterzutauchen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Vermisse auf einmal Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie mir fehlen könnten! Der Rettungsanker: Yoga. Wie immer. Ich muss mir hier ganz schnell etwas suchen, das mich verwurzelt. Es gibt so viele viele schöne Bäume hier, da wird doch bestimmt einer fuer mich dabei sein!&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://photobucket.com" target="_blank"&gt;&lt;img style="WIDTH: 346px; HEIGHT: 249px" height="698" alt="Photobucket - Video and Image Hosting" src="http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/DSCN0912.jpg" width="606" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115590528992819715?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115590528992819715/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115590528992819715&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115590528992819715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115590528992819715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/08/kulturschock.html' title='Kulturschock'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115512302253494933</id><published>2006-08-09T13:30:00.000+02:00</published><updated>2006-08-10T16:55:17.676+02:00</updated><title type='text'>Lammas - Das Opfer</title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/DSCN0869.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/DSCN0869.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Wer nach dem Mondkalender lebt, feiert heute Schnitterfest. Schon seit längerem fühle ich den Herbst wiederkommen. Der Sommer steigt ganz langsam in sein Grab. Im Park haben ein paar kranke Kastanien schon Blätter gelassen. Hm. Ich bin traurig.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Ich überlege: was kann ich jetzt ernten? Was ist gut gewachsen, reif geworden? Was muss ich jetzt verabschieden?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Es ist mir gelungen, meinen "inneren Weg" in mein alltägliches Leben zu integrieren:&lt;br /&gt;Fotoapparat immer dabei; Wasserflasche dabei; ein oder zwei Tücher, damit ich mich zwischen zwei Vorlesungen eine Runde in den Wald setzen kann; bei der Arbeit die Mittagspause unter einen Baum verlegen; Meditation in der Straßenbahn; Yoga zum fixen Bestandteil gemacht... Es fühlt sich gut an. Ich werde nicht so leicht abgelenkt. Habe selbst während meiner heftigen Verliebtheit im Frühjahr (während der ich wochenlang NICHTS essen konnte) mein Programm nicht sausen lassen. Ich habe Ausdauer entwickeln können und Routine etabliert. Ich gehe in einen Wald und fühle mich dort willkommen und zuhause, das war im Frühjahr noch nicht so. Ich habe damals mit meinem Homöopathen stundenlang geredet, wie sehr es mich schmerzt, in die Natur zu gehen und mir wie ein Fremdkörper vorzukommen. Und jetzt bin ich schon so viel weiter! Ein schönes Gefühl.&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Ich ernte jetzt so etwas wie Seelenruhe, Vertrauen, großen Spaß an dem was ich tue; einen Körper in dem ich mich zunehmend heimischer fühle; Entspannung; fantastischen Sex und das Gefühl, verbunden zu sein... Gelassenheit, Geduld... Liebe... Und wenn ich mich mal zwei oder drei Tage gar nicht aufraffen kann, flippe ich nicht aus und die Negativschleife in meinem Kopf rast nicht sofort los. Ich kann mich ganz gut auffangen und selbst beruhigen. Ich habe nach wie vor alle 4-5 Wochen Schwierigkeiten mit meiner Ernährung, aber ich nehme auch diese Schübe bewusster wahr, kann sie mit beinahe liebenden Augen betrachten. Heißt natürlich nicht, dass ich schon drüber stehe. Aber auch kleine Erfolge sind was wert, finde ich...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Was ich jetzt verabschieden muss, ist der Geruch des Frühlings, die Unbeschwertheit, das Sitzen an meiner Weide (auch deshalb, weil ich nächste Woche nach Schweden aufbreche)... Meine Freunde, mein Zuhause, mein gut eingerichtetes Leben streife ich in wenigen Tagen ab und muss mir erst eine neue Haut basteln. Wahrscheinlich habe ich aus diesem Grund in den letzten Tagen Unmengen an Tüchern eingekauft. Um mir mein Zimmer in Schweden "anzuziehen". Um eine vorläufige Haut zu haben, nicht innerlich nackt herumlaufen zu müssen.&lt;br /&gt;Ich freue mich aber auch auf diese süße Schwere des Herbsts, wenn die Arbeit wieder beginnt, ich voller Tatendrang und Elan in die Bücher springe, lerne, lese, lebe... Heiße Schokolade! Äpfel! Bunte Bäume... Naja, hat ja noch ein bisschen Zeit dorthin, aber irgendwie riecht die Luft schon ein kleines Bisschen danach...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann die Saat, die nicht aufgegangen ist:&lt;br /&gt;ein Mann ist wieder in meinem Leben aufgetaucht, stellt Vorsätze auf den Kopf, verdreht alles. Ich finde mich plötzlich wieder in exakt den selben Bedingungen wie vor 6 Jahren. Es stellen sich genau die selben Fragen, die selben Aufgaben. Ich dachte schon, dass ich ein bisschen weiter wäre. Bin ich nicht. Noch mal von vorne, bitte!&lt;br /&gt;Ich habe nach wie vor Hass-Anfälle auf meinen armen Körper. Sie werden zwar seltener und weniger heftig. Aber sie sind und bleiben trotzdem teuflisch; denn sie fesseln, binden und blenden mich. Es ist ein langer Weg nach oben!&lt;br /&gt;Nach wie vor habe ich Ess-Schübe; esse tagelang ständig, nur um den Hunger nicht zu spüren. Ich will nicht leer zu sein, nicht zum Verdauen kommen, usw. Meine Inspirationskarte ist der Stern aus dem Crowley-Deck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kühlend, lindernd, meditativ. Diese Karte fühlt sich an, wie der Idealzustand in meinem Körper: nie überladen, frei, beweglich, klar, sauber, frisch. Wie ein klarer Sternenhimmel eben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://altreligion.about.com/library/graphics/crowley/18.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115512302253494933?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115512302253494933/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115512302253494933&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115512302253494933'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115512302253494933'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/08/lammas-das-opfer.html' title='Lammas - Das Opfer'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115482256663388702</id><published>2006-08-06T01:17:00.000+02:00</published><updated>2006-08-06T02:27:16.016+02:00</updated><title type='text'>Abschied - Inspiration</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/defense6.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/defense6.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Große weite Welt damals: Paris ...&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Heute Nacht der erste Abschied, der richtig weh getan hat.&lt;br /&gt;Jetzt sitze ich hier, löffle die Reste von meinem Abschiedsfeier-Eintopf und versuche in Worte zu fassen, was es bedeutet, dass ich meine geliebte Merla erst zu Weihnachten wieder sehe...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Also, liebe große weite Welt,&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;du schiebst dich jetzt zwischen uns - pass bitte gut auf diesen ganz besonderen Menschen auf! Ich bin egoistisch und möchte auf das alles nicht verzichten:&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="left"&gt;die Inspiration, die sich einstellt, wenn ich mich durch ihren Schmuck, ihre Fotos, ihre Texte, ihre Bücher und Tücher wühle&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="left"&gt;Fussbäder, Lachkrämpfe, Silvesternächte, Koch-Sessions, Heimatgefühle, Streicheleinheiten, Streitereien, Wein, Weibertratsch und Gesang&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="left"&gt;aufeinander prallen, aneinander wachsen&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="left"&gt;die Faszination, die zwei weibliche Universen aufeinander ausüben&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="left"&gt;die Schönheit in ihrem Lachen und Weinen&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="left"&gt;ihre Klarheit, Geradlinigkeit, Vielseitigkeit, Tiefe und Beseeltheit&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="left"&gt;die Meinung gesagt zu bekommen!&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ich bin nicht traurig. Hab soviel getankt in den letzten Wochen, das jetzt Gelegenheit zum Wachsen und Reifen hat. Ich freue mich.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115482256663388702?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115482256663388702/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115482256663388702&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115482256663388702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115482256663388702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/08/abschied-inspiration.html' title='Abschied - Inspiration'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115407792048658003</id><published>2006-08-02T08:31:00.000+02:00</published><updated>2006-08-02T20:48:08.296+02:00</updated><title type='text'>Haltung bewahren. Stellung beziehen.</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/Eggenberg.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/Eggenberg.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Wollte eigentlich etwas zum Thema Komplimente schreiben, das mich zur Zeit sehr beschäftigt. Habe aber bei einer &lt;a href="http://www.moonpower.de/myblog.htm"&gt;Bloggerin&lt;/a&gt; über Menstration gelesen - und meinen Plan verworfen. Habe gestern meine Regel bekommen und bin erstaunt: über meinen Körper. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/DSCN0833.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/DSCN0833.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Erstens: mein Frühwarnsystem hat sich ausgeschaltet. Normalerweise ziehen die Brüste einige Tage vor der Regel. Diesmal: nichts. Plopp, war sie plötzlich da, ohne Vorwarnung, ohne nichts.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zweitens: ich habe keine Schmerzen!&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Die intensive Auseinandersetzung mit meiner Haltung und meinem Beckenboden in den letzten Wochen hilft jetzt anscheinend dem Bauch, zu entspannen. Erstaunlich, was ich beim Yoga alles herausgefunden habe:&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/16.07.2006_4_MINI.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/16.07.2006_4_MINI.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; ich sperre meinen Brustkorb ein, zurre die Schultern nach hinten, weil meine Brüste groß sind und ich Angst habe, dass sie "baumeln"...&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;ich gehe ins Hohlkreuz, seit ich denken kann - warum eigentlich? Vielleicht weil ich gelernt habe, dass man so einen "schönen" Hintern bekommt?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/PlataneEggenberg.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Wenn ich jetzt die Beine spiralig in den Boden schraube, die Füße die Erde treten lasse, das Becken in den Boden senke, das Brustbein hebe, mich dehne und öffne, erfüllen mich Gefühle des absoluten Glücks. Zugleich muss ich gegen Impulse ankämpfen, die mich wieder in die alte Haltung zurück ziehen. Aber es lohnt sich, die Augenblicke des Widerstands und des Zweifels auszustehen.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/DSCN0827.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/DSCN0827.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Ich kann nichts in und an mir verändern, solange sich in der Haltung meines Beckens der Gedanke ausdrückt, dass ich hier bin, um zu gefallen. Ich kann nichts verändern, solange ich meine Brüste zu kontrollieren versuche, weil sie mir oft zu groß sind und ich es nicht mag, wenn sie Aufmerksamkeit erregen. Ich kann mich nicht bewegen, ohne meinen Atem zu befreien, den ich einsperre damit mein Bauch sich nicht wölbt. Wenn ich meine Haltung geändert habe, stehe ich plötzlich vor einer hohen Mauer aus verkrusteten Gedanken, Gefühlen, Meinungen. "Wo willst du hin, mit diesen gelösten Schultern, diesem freien Brustkorb!?", fragen die Wächter auf der Mauer. Ich gehe auf sie zu. Mein Atem fließt, mein Bauch wird rund. Zweifel. Mein Becken sinkt, die Leisten werden flach, der Beckenboden ist stark. Ich &lt;em&gt;fühle&lt;/em&gt;, es ist gut. Ich denke, dass ich den Schutzschild verliere, den sonst mein herausgestreckter Hintern bildet. Ich bin nackt. Hässlich. Schutzlos.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Es ist ein Wagnis. Ich muss Schönheit neu suchen, dort, wo es sich gut anfühlt. Es gibt "da draußen" keine Augen, die mich so streng betrachten, wie ich mich selbst. Ich darf geduldig bleiben.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Mein Körper wird weicher, offener, dehnbarer. Er meldet immer mehr, weil er spürt, dass ich immer genauer zuhöre: Schmerzen, Glückshormone, Offenheit, Angst, Beweglichkeit, Stärke, Freude...&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Mein Mantra: Achtsamkeit.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115407792048658003?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115407792048658003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115407792048658003&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115407792048658003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115407792048658003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/08/haltung-bewahren-stellung-beziehen.html' title='Haltung bewahren. Stellung beziehen.'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115377665296812521</id><published>2006-07-24T23:23:00.000+02:00</published><updated>2006-07-24T23:30:53.126+02:00</updated><title type='text'>Mit der Ruhe kommt...</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Mein „&lt;a href="http://wolken-los.blogspot.com/2006/06/fallschirm.html"&gt;Fallschirm&lt;/a&gt;“ hat sich als Herzensmann entpuppt – ich bin verliebt. Auf die ruhige, unaufgeregte Weise. Es fühlt sich gut an, gesund, richtig. Ich spüre in die Ängste hinein, gehe ein bisschen zurück, versuche es noch einmal, komme ein bisschen weiter als davor. Er gibt mir soviel Raum, soviel Luft. Das sagt er nicht einfach. Ich spüre, dass er in sich ruht, vollkommen. Wenn er mir, sich, uns Zeit und Raum zugesteht, dann spüre ich keine Hintergedanken, keine heimliche Verunsicherung, keine verborgene Forderung, kein faules Tauschgeschäft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gibt mir die Möglichkeit, ganz wahrhaftig zu bleiben. Ich habe Raum zu sehen, wo ich Täuschungen unterliege, welche Erwartungen ich habe, wo ich gegen die Wand renne. Kurskorrektur, langsam. Es war die Hainbuche vor 2 Monaten: sie hat mich angestupst und auf mein Herz gedeutet: „Gib’s doch endlich zu: es flattert!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mit einer Freundin gesprochen, die im letzten halben Jahr die Liebe entdeckt hat. Bei mir ist es schon ein bisschen länger her, aber wir sind jetzt beide „Eingeweihte“. Was für ein Schatz, wenn man diese Fähigkeit in sich entdeckt! Sie wird zwar durch die Magie zwischen zwei Menschen wachgeküsst, aber dann ist es eigentlich völlig gleichgültig, woher die Liebe kommt – sie ist einfach da, bedingungslos, zweckentfremdet und vollkommen frei, sich auszubreiten. Und genau das macht sie auch. Und je mehr sie es tut, desto mehr kann man das eigene Streben, Sehnen und Wollen zur Seite legen und die Dinge ziehen lassen. Man hat plötzlich die Fähigkeit, die Liebe zu erzeugen und das ist wie Radfahren – einmal gelernt, nie wieder verlernt.&lt;br /&gt;Also: ich habe den aufrichtigen Wunsch, diesen Mann lieben zu lernen. Möglichst ohne zu drücken und zu wollen. Ich weiß noch, dass ich’s kann, das mit dem Lieben. Ich komme der Sache näher: mit jedem So-Muss-Es-Sein, das ich gehen lasse und jedem Ich-Habe-Kontrolle, das mir den Buckel runterrutscht. Sogar die Tatsache, dass es mir die meiste Zeit schon herrlich wurscht ist, ob „das was wird“, erfüllt mich mit einem zufriedenen Glucksen. Ich stehe sicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist mir jetzt ganz wichtig, mich gedanklich und körperlich immer wieder bewusst von ihm abzutrennen. Es ist eine Disziplin, der ich gerne folge, weil ich konzentriert bleiben möchte und diesen Weg auch weiterhin gehen will. Meine Aufmerksamkeit gehört zuallererst unter meine Haut, und das finde ich nicht einmal egoistisch. Mir ist es auch lieber, dass er sich auf seine Arbeit konzentriert, statt beim Gedanken an meinen Popo einen Computer vollkommen verkehrt herum aufzusetzen, oder Ähnliches. Ich entdecke ganz erstaunt, dass es möglich sein kann, mit einem Menschen zusammen zu sein und zugleich allein sein zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im zur Zeit leeren Haus lerne ich, mit Stille umzugehen. Ich stelle mich ihr - mache Yoga im Garten, koche in aller Seelenruhe, esse langsam (und nicht vor dem Fernseher). Höre Schumann, lese ein Buch. Überlege mir schöne Übungsreihen für meinen Rücken und meine Muskeln. Alles nacheinander, mit Ruhe. Plötzlich gibt es so viel Raum und zugleich so viel "Nichts", das mir manchmal auch Angst macht. Aber dafür gelten meine Gesetze, meine Zeiteinteilung, mein Hunger, mein Durst. Ich lerne, der Bestie Stille in die Augen zu sehen und ihr zuzuhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich merke, wie ich mich wieder daran gewöhnen muss, still zu sein und auch niemandem mehr zuhören zu müssen. Das Unileben hinterlässt seine Spuren! Ich übe, immer wieder in den Raum zurück zu kommen, in dem ich unbeobachtet Atempuls und Herzschlag folge, sonst nichts. Ich bin amüsiert darüber, wie sehr ich mein Innenleben zugemüllt habe mit Menschen, an die ich denke, Termine an die ich denke, Prüfungen, die zu bestehen sind, Sorgen, Erwartungen, Rachegelüsten, Freudentaumeln, Besessenheiten. Manchmal lebe, denke und atme ich für all diese Personen, Ereignisse und Ideen um mich herum mit. Ich habe ihre tausend Augen auf mir, während ich auf der Matte den Helden mache. Sie essen von dem Sugo mit, das ich mir koche. Ich lasse mich von ihnen wegschwemmen an Trauminseln, oder in Sandschlösser, Wolkenpaläste… Es macht großen Spaß, immer wieder das Lasso auszuwerfen und mich samt meiner Aufmerksamkeit zurück in den Körper zu ziehen – auch wenn manchmal ich das Gefühl habe, einen großen Felsen einen steilen Hang hinauf zu stemmen…&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115377665296812521?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115377665296812521/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115377665296812521&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115377665296812521'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115377665296812521'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/mit-der-ruhe-kommt.html' title='Mit der Ruhe kommt...'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115373452567876301</id><published>2006-07-23T11:20:00.000+02:00</published><updated>2006-07-24T23:23:01.200+02:00</updated><title type='text'>Menschen, die die Welt verbessern</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.arte.tv/i18n/Import/APIOS/Descriptions-Beschreibungen/2/9/images/030829-000/415412,property=imageData.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 222px" height="239" alt="" src="http://www.arte.tv/i18n/Import/APIOS/Descriptions-Beschreibungen/2/9/images/030829-000/415412,property=imageData.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Heute Nachmittag habe ich eine wunderbare Reportage auf Arte gesehen.&lt;br /&gt;Seit Jahrzehnten nimmt Senhor Joaquim auf seiner Farm Straßenkinder auf, um sie zu Reitern auszubilden. Joaquim hat an die 10 leiblichen Kinder, über 100 Jungen hat er bis jetzt schon auf seiner Farm aufgenommen und ausgebildet.&lt;br /&gt;Der Film begleitet Luam, einen Neuankömmling. Er ist in einer Favela aufgewachsen und hat anfangs Schwierigkeiten, sich anders als mit den Fäusten auszudrücken. Beeindruckend fand ich das große Mitgefühl und die Geduld mit denen Senhor Joaquim und seine Frau Terezinha „ihre“ Kinder erziehen. Man sieht den beiden an, dass ihnen jedes Kind auf dieser Farm wichtig ist und dass sie jedes als Teil der Familie behandeln. Aus den Worten und Gesten dieser zwei alten Leute spricht immer eine große Zuversicht, dass der Kern jedes Kindes gut und ganz ist und tatsächlich gelingt es ihnen, diesen Kern behutsam ans Licht zu bringen. Der kleine Luam lernt in knapp 2 Wochen reiten und kann an der großen Parade teilnehmen.&lt;br /&gt;Als erstes schenkt Senhor Joaquim jedem Neuankömmling sein eigenes Pferd. Die Kinder sollen lernen, ihr Tier ohne Schläge, nur mit Geduld und Liebe zu erziehen. Die Kinder gehen vormittags die Kühe melken, denn die Menschen auf der Farm leben vom Milchverkauf. Nachmittags gehen sie in die Schule, die Senhor Joaquim auf der Farm eingerichtet hat. Ein Lehrer unterrichtet die etwa 25 Mädchen und Buben, also 4 verschiedene Klassen, gleichzeitig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier gehts zum &lt;a href="http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/geo-360/1239340.html"&gt;Making Of&lt;/a&gt; der Reportage.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115373452567876301?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115373452567876301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115373452567876301&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115373452567876301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115373452567876301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/menschen-die-die-welt-verbessern.html' title='Menschen, die die Welt verbessern'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115348648899831426</id><published>2006-07-21T14:15:00.000+02:00</published><updated>2006-07-21T15:19:16.806+02:00</updated><title type='text'>Eingekocht</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.paintingiant.com/stillife.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Balthasar van der Ast, ~1630 &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich blühe auf – es ist Sommer und alle kommen zurück in die Stadt!&lt;br /&gt;Ich habe keine besonders ausgeprägten Mutterinstinkte, aber sie erwachen, wenn ich meine Freunde bekochen kann.Es gibt wohl nichts Schöneres, voller Vorfreude einen ganzen Vormittag lang auf dem Markt herumzuspazieren und dabei die Nase ins Gemüse zu stecken, ein paar Beeren zu stibitzen, ein Stück vom Brot zu kosten... Im Hinterkopf immer die Freunde, ihr Wesen, was man an ihnen mag, welches Essen zu ihnen passen könnte...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.paintingiant.com/g_still.jpg" border="0" /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; Abraham van Beyeren, 1653 &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Dann kocht man zu 6, 7 oder 8 in der Küche, macht sich vor Lachen fast in die Hose und weint dabei, weil der Zwiebel brennt.Witze werden erzählt, einer liest Geschichten vor, eine tanzt um den Küchentisch, man gibt Würz-Vorschläge, veranstaltet ein Gemüseschnellschneiden... Alles löst sich, entspannt sich, man sieht sich lachend in die Augen und fühlt sich aufgehoben. Jeder gibt seinen Teil dazu, schnipselt seine ganz persönliche Note in dieses Essen. Die liebevolle Gelassenheit solcher Augenblicke, Freude und Freundschaft werden in die Töpfe gegeben, zusammengemischt und verarbeitet zu etwas, das viel mehr wird, als nur Essen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.edwardfisk.com/stillife/images/still01.jpg" border="0" /&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Edward Fisk&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Alle sind neugierig, was sich da unter ihren Händen, auf Schneidbrettern, in Schüsseln, Töpfen und Pfannen zusammenbraut. Die erste Flasche Wein wird geöffnet, während man das Essen auf dem Herd den Naturgesetzen überlässt. Weihevolle Stille breitet sich aus, alle nippen an ihren Gläsern und sehen den duftenden Schwaden zu, die von der Küche aus durchs ganze Haus schweben.&lt;br /&gt;Decken und Gläser werden in den Garten getragen, Teller vorgewärmt und endlich gefüllt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://www.m-w-juergens.de/galerie/reproduktionen/wismarer-stillleben-manfred-w-juergens-g.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.m-w-juergens.de/galerie/reproduktionen/wismarer-stillleben-manfred-w-juergens-g.jpg" border="0" /&gt; &lt;p align="center"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;Manfred J. Jürgens, 2006&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Dann endlich sind alle eingerichtet, die dampfenden Teller vor sich. Ich sitze da, den Wein in der Hand, gebannt die Gesichter der anderen betrachtend. Und dann – Entspannung. Glückliche Gesichter. Lachen. Leben. Leichtigkeit. Das nenne ich Essen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115348648899831426?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115348648899831426/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115348648899831426&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115348648899831426'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115348648899831426'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/eingekocht.html' title='Eingekocht'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115308880297012670</id><published>2006-07-16T22:16:00.000+02:00</published><updated>2006-07-17T01:12:01.446+02:00</updated><title type='text'>Betreten verboten!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Die Haselnuss ist ein Pionier. Sie bereitet den Boden für andere Pflanzen vor und erobert ihnen so neue Lebensräume. Abgesehen davon, dass ihr Holz von Kindern gerne zu Pfeil und Bogen verarbeitet wird (und von den Erwachsenen zu Wünschelruten), bringt die Hasel auch noch ganz andere Kunststücke fertig.&lt;br /&gt;Vor einiger Zeit bin ich diesem Baum/Strauch das erste Mal ganz bewusst begegnet. Es war eigentlich ein kurzes Verharren auf dem Spaziergang. Ich war überrascht, als mir abends völlig neue Gedanken durch den Kopf gegangen sind. Plötzlich habe ich ein Gefühl in mir geortet, das ich so noch nicht kannte. Ich nehme an, dass ich diese Ideen schon länger ausgebrütet habe, aber irgendwie gibt es mir doch zu denken, dass sie aus mir genau dann herausbrechen, wenn ich mich mit der Freidenkerin Haselnuss beschäftige:&lt;/div&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/16.07.2006_8_MINI.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl, wirklich allein sein zu WOLLEN. Diese zeitweise etwas kranke Sehnsucht nach einem Mann ist fast ganz aus mir gewichen, dafür ist Ruhe eingekehrt. Das ist völlig neu für mich. Ich möchte nur für mich selbst zugänglich sein - ich möchte meinen Körper für mich alleine haben. Ich will mich, mein Denken, Fühlen und meinen Körper niemandem eröffnen müssen, ich will mich nicht mehr erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Begriff beschäftigt mich: „Keuschheit“. Ich entdecke das ungemein Positive in diesem Wort, das fern von jungfräulicher Empfängnis und missverstandener Demut eine emanzipierte Reinheit beschreibt. Ich will keusch sein, das heißt konzentriert. Unberührt im Sinne von Erde, in der die Blumensamen noch schlafen. Niemand darf darüber trampeln. Ich will meine Zeit und Kraft nicht damit verschwenden, einen Menschen so über diese Erde zu lotsen, dass er möglichst wenig Schaden anrichtet. Ich will mich nicht ablenken lassen von irgendetwas, solange diese neue Pflanze wächst. Ich lege eine Absperrung um meinen Körper, um meine Gedanken. Betreten verboten! Mh, das tut gut!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/16.07.2006_5_MINI.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Wenigstens gibt es ein großes Geheimnis, das niemand außer mir kennt und das bin ich. In meinem Körper entwickeln sich gerade neue Sinne, neue Antennen. Ich will nicht sagen, dass ich Pech hatte mit meinen bisherigen Liebhabern. Es war toll. Aber jetzt: alles verändert sich. Ich lerne mich neu kennen. So fein und durchlässig war ich noch nie, ich fühle mich wie gesponnen. Und ich ahne, dass eine Erkenntnis aus der kommenden Zeit sein wird, dass ich weiß was ich will ohne wissen zu müssen, was genau das ist. Jetzt weiß ich natürlich, wie ich funktioniere: mein Körper reagiert so und so. Klick, klack, peng. So will ich nicht sein müssen. Ich trage die Vorstellung in mir, zu sein wie eine Landschaft, die erwandert werden will und zwar im Tempo des Wanderers. Ich will mich eröffnen im Zuge seines Weges und nicht von vorneherein die schönsten Ecken und Winkel verraten. Das meine ich nicht ausschließlich im sexuellen Sinn, sondern auf jeder denkbaren Ebene. Da greift ja alles ineinander.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ärgert mich, wenn ich in Frauenzeitschriften lese, dass eine Frau sagen muss, was sie will. Jaja, das stimmt ja schon, irgendwie. Schaden kann es nicht, sich selbst zu kennen. Aber muss ich deswegen mit der Sprache rausrücken? Ich finde nicht, dass eine Frau einem Liebhaber alle Tricks und Kniffe verraten muss, wenn sie das Gefühl hat, dass sie sich selbst damit verrät. Ein fantastisches Rezept macht noch keinen Meisterkoch, um das Ganze in eine kulinarische Metapher zu verpacken. Das gilt natürlich auch umgekehrt. Und außerdem hat jeder gute Koch, jede hervorragende Köchin, eine ganz eigene, womöglich geheime Zutat. Ich träume davon, dass alle Liebenden, Freunde, Familien einander die Chance geben, selbst aus den Zutaten des anderen etwas zu kreieren, statt von vorneherein zu erklären, was wie wann und in welchen Mengen gemischt werden muss.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/16.07.2006_6_MINI.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Ich will keinem Menschen sagen müssen, welche Knöpfe gedrückt werden sollen. Ich wünsche mir, dass er selbst welche findet, neue, unbekannte, die nur dieser eine Mensch betätigen kann. Und wenn es der zweite Zeh oder der Haaransatz hinterm Ohr ist. Oder ein bestimmtes Wort, ein Blick, eine Geste… Auf dem menschlichen Körper und in einer Seele gibt’s Platz genug für eine Milliarde Knöpfe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So eine Einstellung braucht Selbstbewusstsein und noch mehr Mut, als ich bis jetzt habe. Es ist meine Idealvorstellung und ich weiß, dass es bis zu ihrer Verwirklichung noch ein langer Weg ist. In der Zwischenzeit mache ich die Türen zu, bleibe für mich. Ich sehe den neuen Zellen beim Wachsen zu, fühle mich frisch, jung, rein. Ich ernähre meinen Körper mit Yoga, mit Tanz, mit gutem Essen. Ich verwende immer häufiger ganz andere Augen: ich sehe, in was für einem fantastischen Körper ich wohnen darf. Wie gut er mich schützt, wie stark und beweglich er ist, dass er mir so viel verzeiht, ist ein Wunder, das mich zum Lachen bringt. Manchmal zeigt mein Körper Angst vor Grobheit, vor Bewertung und Besitzansprüchen. Ich fühle seine Dankbarkeit für jedes Bisschen aufmerksamer Zuwendung, für jeden liebevollen Gedanken, für meine Hingabe. Ich fühle, dass er immer ganzer wird, sich mehr und mehr vernetzt. Ich gehe in meinem Körper neue Wege, erkunde neue Ideen – lerne von der Hasel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/16.07.2006_9_MINI.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/16.07.2006_9_MINI.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115308880297012670?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115308880297012670/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115308880297012670&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115308880297012670'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115308880297012670'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/betreten-verboten.html' title='Betreten verboten!'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115309093931124141</id><published>2006-07-16T22:07:00.000+02:00</published><updated>2006-07-17T01:06:49.663+02:00</updated><title type='text'>Senryu I</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://www.art-perfect.de/staatsgalerie_stuttgart/monet_04.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.art-perfect.de/staatsgalerie_stuttgart/monet_04.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;em&gt;Monet, Pappeln am Ufer der Epte, 1891&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span&gt;Kreuzung am Sonntag&lt;br /&gt;Abendlicher Scherenschnitt&lt;br /&gt;von vier schlanken Pappeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115309093931124141?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115309093931124141/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115309093931124141&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115309093931124141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115309093931124141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/senryu-i.html' title='Senryu I'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115279898735739554</id><published>2006-07-13T15:50:00.000+02:00</published><updated>2006-07-14T11:12:19.640+02:00</updated><title type='text'>Der Wald aus lauter Bäumen</title><content type='html'>&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/13072006_3.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Stadtkinder in freier Wildbahn haben's schwer!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Im Februar hatte ich die Aufgabe, mich mit Erlen auseinander zu setzen. Keine leichte Übung, im tiefsten Winter so einen Baum zu finden! Erlen haben erstens kleine purpurne Kätzchen, außerdem kleine Zapfen und wachsen zweitens (zumindest bei uns) nicht wirklich als Baum, sondern haben mit Büschen Ähnlichkeit - so wie die Haselnuss. Die wiederum blüht praktischerweise fast zur selben Zeit wie die Erle, hat zwar gelbe Kätzchen - aber ich Stadtkind habe eine Weile gebraucht, um diesen feinen Unterschied zu begreifen. Ich kann mich also erinnern, einen guten Teil des Winters unter einem Baum verbracht zu haben, von dem ich nur vermuten konnte, er sei eine Erle. Der Zweifel hat an mir genagt!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/13072006_1.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span&gt;Jetzt war ich wieder im Wald, in dem ich einen guten Teil des Winters und des Früh-Frühlings verbracht habe. Er ist jetzt wunderbar dicht und grün. Und der Baum, unter dem ich damals saß, hat jetzt das unverkennbare Blätterkleid einer Erle. Erleichterung!&lt;br /&gt;Überhaupt hätte ich nie erwartet, dass das Wissen über die einen umgebende Natur einen Menschen derartig zufrieden machen kann. Mittlerweile kann ich durch einen Wald gehen und den Großteil der Bäume auseinanderhalten. Das habe ich unter anderem dem schönen Buch von Susanne Fischer-Rizzi zu verdanken, &lt;a href="http://www.susanne-fischer-rizzi.de/fs_d.html"&gt;Blätter von Bäumen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Anfangs war meine Aufgabe entmutigend - sich mit Bäumen auseinandersetzen, sie unterscheiden und kennen lernen ist keine leichte Sache, wenn man anfangs mit Müh und Not eine Fichte von einer Tanne unterscheiden kann und wenn es noch dazu Winter ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Mal, als mir gedämmert ist, dass Bäume so etwas wie einen Charakter, eine ganz enorme Ausstrahlung haben, war letzten Sommer. Ich war in Kärnten, am Ossiachersee. Ich bin mit meinem damaligen Freund im Wald spazieren gegangen. An einer Stelle ging der Weg bergauf, Büsche und Krautwerk verdeckten die Sicht. Mir fielen die vielen, leuchtend schönen Blätter auf dem feuchten Boden auf und eine gewisse erwartungsvolle Spannung lag in der Luft. Hinter der Steigung erwartete uns ein mächtiger Baum, der seine Äste in alle Richtungen über den Weg streckte. Der Anblick war tatsächlich atem-beraubend. Ich hatte damals noch keine Ahnung von Bäumen, wusste auch nicht, dass es eine Buche war. Ich fühlte mich einfach nur zu diesem Baum hingezogen, kam näher, legte eine Hand auf seinen Stamm. Über meinen Fingern waren zwei Runen eingeritzt, ganz deutlich. Mond und Sichel. Über dem See ging gerade der zunehmende Mond auf. Und es hat &lt;em&gt;klick&lt;/em&gt; gemacht...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span&gt;Mir ist es gar nicht so wichtig, einem Baum seinen richtigen Namen geben zu können. Ich will nicht klassifizieren, einordnen, abhaken. Ich will bewusst vor einem Baum stehen und wissen, was unsere Vorfahren mit ihm verbunden haben. Welche Geschichten und Mythen sich um die Bäume ranken, welche Medizin in ihnen steckt. Dann habe ich ganz einfach das Gefühl, einem ganz lebendigen, denkenden, fühlenden Wesen gegenüber zu stehen. Ich finde es immer wichtig, zu wissen, woher man kommt. Und es ist ganz erstaunlich, wie sehr die Landschaft das ererbte Wissen der dort lebenden Menschen prägt, ohne dass sie es je vermuten würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele der Bäume, mit denen ich mich bis jetzt etwas näher beschäftigt habe, haben mir ihren Charakter ein Stück weit offenbart. Ein Baum-Charakter äußert sich ja nicht in einer Stimme (wie bei Baumbart, dem grummeligen Ent...). Er ist viel mehr die Stimmung, die um einen Baum herrscht, die Vögel, die in ihm singen, die Wolken, die Gedanken und Träumereien, die man unter diesem speziellen Baum hat. Eine Sorge oder ein Problem muss ich nur eine Weile unter einen Baum legen, um sie zu verwandeln. Bäume sind mir Freunde geworden und ich kenne einen für (fast) jede Lebenslage.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Es gibt auch viele "traurige" Bäume. Ich habe einmal in Paris in einem kleinen Park einen Baum getroffen, in dessen Umgebung mir ganz eng ums Herz wurde. Das war ebenfalls bevor ich mich mit Bäumen zu beschäftigen begonnen habe. Dieser Baum wirkte auf mich wie ein kleines Kind, das verloren in der Gegend steht, das umarmt werden möchte. Dabei stand er mitten in diesem Park, umgeben von Bänken. Ich habe mein Gefühl nicht weiter beachtet, bis mir meine Bekannte später erzählt hat, dass an diesem Platz früher viel mehr Bäume waren und ein Kinderspielplatz. Ich glaube, dieser Baum hat seine Artgenossen vermisst und den Kinderlärm...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/13072006_6.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/13072006_6.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und zum Schluss: dieses Etwas hat sich auf dem Waldweg verlaufen. Wollte dann partout auf meine Hand klettern, weil die so schön warm war. Hab es wieder ins Kraut gesetzt. Hoffe, es wurde noch nicht verspeist.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115279898735739554?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115279898735739554/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115279898735739554&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115279898735739554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115279898735739554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/der-wald-aus-lauter-bumen.html' title='Der Wald aus lauter Bäumen'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115261877635636467</id><published>2006-07-11T15:46:00.000+02:00</published><updated>2006-07-11T13:52:56.643+02:00</updated><title type='text'>Erstes Mal mit Robert</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Die Nacht und den heutigen Tag habe ich also mit Robert verbracht. Ich habe im Plattengeschäft zwischen Kammermusik und Symphonien gezögert. Habe mir dann gedacht, dass ich nicht immer das kaufen sollte, wovon ich sowieso schon weiß, dass ich es mag – also sind es die Symphonien geworden. Böse Menschen behaupten ja, die wären nicht so toll. Aber Hr. Gardiner und seine Leute zeichnen ein ganz anderes Bild...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/robert.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/robert.jpg" border="0" /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span&gt;&lt;span &gt;&lt;em&gt;Lieber Robert,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir zwei wären schon ein seltsames Paar… wären deine Symphonien ein Nachmittag, in dem wir gemeinsam spazieren gehen würden, ergäbe das folgendes Bild:&lt;br /&gt;Grundsätzlich wäre die Szenerie in flirrendes Spätaugust-Licht getaucht, mit ein bisschen Wind, Vogelsang, kurz gesagt mit der nötigen Romantik bepackt, die wir zwei empfindsamen Seelen so dringend brauchen.&lt;br /&gt;Du schreitest also voran, immer gerade voraus, mit diesem Kinn, das ich so mag. Du streifst durchs Gras, bleibst hin und wieder vor einem besonders schönen Baum stehen – vollkommen überwältigt von der offensichtlichen Schönheit dieser Welt schüttelst du ein paar besonders berührend dichte Bläserpassagen aus dem Ärmel und als ich dazukomme, um mir deine Seelenregung ein bisschen näher anzusehen, siehst du mir nur ganz kurz in die Augen und bist auch schon weiter spazierst. Schnell wirfst du die Musik in die Höhe, einem aufgeregten Vogel nach.&lt;br /&gt;Ich stehe blöd da. Hätte mir erhofft, dass du ein bisschen länger im Sonnenlicht dahinträumst. Hm. Ich habe keine Lust, mit dem Schwelgen schon wieder aufzuhören, muss dir aber wohl oder übel hinterher. Und kaum bin ich um die Ecke gebogen, sehe ich dich, über einen toten Schmetterling gebeugt, die unausweichliche Vergänglichkeit aller Dinge beweinen. Mit dem gesamten Orchester versinkst du in den tiefsten Weltschmerz. Ich muss ein schlechter Mensch sein, denke ich mir, weil ich nichts mehr liebe, als wenn du die Welt durch einen Tränenschleier betrachtest und sie trotzdem noch immer ganz offensichtlich schön findest. Aber du willst einfach nicht in dieser tieftraurigen Stimmung bleiben.&lt;br /&gt;Und so geht das den ganzen Nachmittag, du voran, ich hinterher, du von Grashalm zu Baum zu Schmetterling zu Kiesel zu Vogelnest zu Wegrand und Glockenturm, zeigst mir die ganze Welt und ich immer dir nach. Wünsche mir sehnlich, du würdest einmal nur stehen bleiben, verschnaufen und genau dort bleiben wo du bist. Ich glaube, du hast diese Symphonien nur geschrieben, um mich zu ärgern. Hältst mir einen tollen Bissen vor die Nase und lockst mich damit durch eine halbe Stunde Musik und wenn ich glaube, ich hab ihn – ist es aus.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115261877635636467?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115261877635636467/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115261877635636467&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115261877635636467'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115261877635636467'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/erstes-mal-mit-robert.html' title='Erstes Mal mit Robert'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115255529247629450</id><published>2006-07-10T20:13:00.000+02:00</published><updated>2006-07-10T21:42:43.803+02:00</updated><title type='text'>Erstes Mal mit Corinne</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/corinne.jpg" border="0" /&gt;In einem heruntergekommenen Secondhand-Plattenladen habe ich vor 3 oder 4 Jahren einen RollingStone - Artikel gelesen, während ich auf meinen Freund gewartet habe, der sich nicht zwischen PinkFloyd und DavidBowie entscheiden konnte. In diesem Artikel beschäftigte sich der Journalist eingehend mit dem Phänomen der "ersten Begegnung mit einer neuen Platte". Er meinte, dass das erste Rendezvous mit einer solchen Ähnlichkeiten zur ersten Nacht mit der neuen Flamme aufweisen kann. Ich gebe ihm bis heute Recht (ist ja wahrscheinlich auch nicht umsonst RollingStone-Schreiberling...). Man tastet sich in ein völlig neues Klanguniversum vor und stellt erstaunt fest, dass jedes Stück eine halbe Ewigkeit dauert. So wie dann geht's einem nie wieder, schon ab dem zweiten Mal Hören ist alles anders.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich habe den Nachmittag heute jedenfalls mit meinen zwei neuen Platten verbracht. Die eine ist Schumann - Interpretationen, die ich unbedingt haben wollte (Spätfolge des &lt;a href="http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/frischer-wind.html"&gt;bewegenden Erlebnisses&lt;/a&gt; vor kurzem). Die zweite ist von Corinne Bailey Rae (ja genau, die "&lt;em&gt;put your records on&lt;/em&gt;"-Frau). Die Scheibe wollte ich eigentlich gar nicht kaufen. Aber ich werde hilflos, wenn man mir ein Cover mit einer von Sommersonnenlicht beschienenen dunkelhäutigen Schönheit vor die Nase hält...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Also, jenseits von allen Kritiken, die man auch überall nachlesen kann, finde ich, dass Corinne einen ganz wunderbaren Sinn für Melodien hat. Ich war erstaunt, dass die meisten Stücke in ihrer Melodieentwicklung nicht voraussehbar sind. Trotzdem kommt alles ganz natürlich daher. Hm, und ich mag diesen Hauch von Heiserkeit in ihrer Stimme. Worauf ich ganz besonderen Wert lege: die Aussprache. Da geht's mir überhaupt nicht darum, ob der Text immer verständlich ist, sondern wie der Sänger/die Sängerin mit der Sprache umgeht. An den Enden einer Phrase, an der letzten Silbe, kann man erkennen, ob der Interpret weiß und auch wirklich will, was er tut - oder eben nicht. Manche sind ja ganz schrecklich unbeholfen mit diesem letzten Wort, das ihnen ganz plötzlich so blöd im Weg steht; sie werden auf einmal nuschelig oder extra-deutlich... Manche werfen die Worte nur so weg und manche legen sie ganz behutsam hin, wie man ein Kind schlafen legt - so macht das nämlich die Corinne. Finde ich toll.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Aber sonst hab ich mir noch keine Meinung gebildet. Braucht wohl noch ein paar Nachmittage mit meiner neuen Flamme...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/corinne2.jpg" border="0" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115255529247629450?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115255529247629450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115255529247629450&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115255529247629450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115255529247629450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/erstes-mal-mit-corinne.html' title='Erstes Mal mit Corinne'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115245427104312253</id><published>2006-07-09T03:02:00.000+02:00</published><updated>2006-07-10T11:48:07.246+02:00</updated><title type='text'>Unter Freunden</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Da haben wohl auch noch andere Menschen außer mir entdeckt, dass das Mur-Ufer großes Entspannungspotential hat. Und diese geschäftstüchtigen Leute haben dort vor kurzem eine Strandbar aufgebaut - mit Sand, Palmen, Fackeln und Liegen. Der Fluss besorgt das Meeres-Rauschen. Es war noch nie so stylish unter einer Brücke! Hab's mir angesehen, heute abend, mit einem Freund...&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/DSCN0734.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Wir haben lang geredet. Die große Veränderungswelle hat unseren Freundeskreis schon vor über einem Jahr gepackt und spült uns seitdem auseinander. Woran diese früher so eingeschworene Gruppe wirklich krankt, ist aber mangelnde Akzeptanz und Fürsorge. Das ist nämlich so: als Mensch ist es nur menschlich, dass man in regelmäßigen Abständen gegen die Wand knallt. Mal heftiger, mal sanfter, manchmal ist es zwei, drei, viermal die gleiche Wand, dann wieder eine ganz andere. Und "älter" zu werden, heißt wahrscheinlich nicht unbedingt, dass man seltener gegen die Wand rummst, aber dass man es bewusster tut. :) Geht zumindest mir so. Ich sehe die Wand kommen, auf die ich zusteuere, ich sehe, dass ich mich in eine Sache verrenne - aber das heißt nicht immer, dass ich besser gegensteuern kann. Je bewusster man sich dieses Vorgangs ist, desto eher wertet man sich selbst natürlich ab: I&lt;em&gt;ch dummer dummer Mensch, jetzt mach ich es schon wieder so, obwohl ich weiß, dass es nicht gut ist - trotzdem kann ich nicht anders!&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Und so geht es eben jedem von uns - wir tingeln und ecken an und tun uns weh und verlaufen uns... Bei guten Freunden sieht man aber die Katastrophe noch eher kommen als die Freunde selbst, und es ist manchmal schwer, das zu ertragen. Es ist eine Kunst, richtig zu reagieren, wenn man erkennt, dass geliebte Menschen einfach gegen die Wand fahren &lt;em&gt;müssen... &lt;/em&gt;So wie man selbst es ja auch tut. Uns als Freunden fehlt es an Geduld und Fürsorge. Wir werten die anderen an ihren Verirrungen, so wie wir uns abwerten, wenn wir uns verlaufen. Wir schämen uns dafür, dass wir Fehler machen und nicht schon von Anfang an gesehen haben, wie es richtig geht. Deswegen haben wir keine Geduld und keine Fürsorge für unsere Freunde, die sich genauso irren, verlaufen, täuschen, oder selbst etwas vormachen...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/DSCN0731.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und das sehen wir, wenn wir unseren Freundeskreis betrachten:&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Da ist der Lebenskünstler. Er ist voll Enthusiasmus, hat immer gute Ideen und Angst, sie umzusetzen. Er ist die Inkarnation des Ja-aber... Wir sehen, dass er gegen die Wand rummst, mit jedem neuen Versuch, etwas neues anzugehen. Von ihm heißt es, dass er untergehen wird. Braucht von uns keine Skepsis, sondern mehr Vertrauen in seine Fähigkeiten.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Der Träumer. Sucht die große Liebe. Hat ein genaues Bild davon, aber ziemlich Schiss. Verrennt sich mit jeder neuen Freundin. Schottet sich ab, weil er das Gefühl hat, seine Liebe gegen uns verteidigen zu müssen. Braucht von uns nicht Zweifel an seiner Liebesfähigkeit und ob die Frau zu ihm passt, sondern Akzeptanz für seine Wege und Entscheidungen. &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Dann die Feministin. Geht ihren Weg zwischen Kunst, Jus und Spiritualität. Verrennt sich, wenn sie denkt, dass sie alles allein regeln muss und sich als abgetrennt erlebt. Braucht von uns mehr Zärtlichkeit, Fürsorge, Entspannung.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Der einsame Wolf. Hat sich vor langer Zeit abgemeldet. Klettert auf hohe Berge, um in sich zu gehen. Braucht mehr Sicherheit als der Durchschnitt, steht aber auch mehr dazu, als der Durchschnitt. Lebt Verbundenheit vor allem im Geist.Verrennt sich, wenn er denkt, alles heilen zu müssen oder Probleme regeln zu können, indem er weggeht. Braucht von uns keine Abschätzigkeit, sondern mehr Verständnis für sein plötzliches Verschwinden und seine Verletzlichkeit.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Die Muse. Liebt und lebt für alles Schöne. Braucht viel Zeit mit sich, Sicherheit, Erdung und Fürsorge. Verrennt sich, wenn sie sich zuviel aufbürdet und grundsätzlich in Liebesangelegenheiten. Braucht keine Besserwisserei, sondern Verständnis für ihre Ziele und Feingefühl für ihre Sehnsüchte.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Der Schauspieler. Arbeitet mit seinem Körper, mit seinen Sinnen. Liebt alles Außergewöhnliche, Bedeutsame, Wohlriechende, Feinschmeckende. Sieht Leben als Kunst. Verrennt sich, wenn er glaubt, die ganze Welt sei eine Bühne. Braucht von uns nicht entnervtes Kopfschütteln, sondern Erdung und Geduld, wenn wir dabei zusehen, wie er wieder langsam zu Boden gleitet...&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/400/08.07.2006_3.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Jeder von uns spiegelt den anderen die ungeliebten Seiten, so scheint es mir zumindest. Deswegen können wir auch (angeblich) genau erkennen, was den anderen &lt;em&gt;in Wirklichkeit&lt;/em&gt; fehlt und dass sie in die falsche Richtung laufen. Wir werden wechselweise ungeduldig miteinander und entziehen uns dadurch gegenseitig das Vertrauen. Aber weil wir uns auch so toll durchschaut haben, gibt es auch gute Heilungsaussichten, denke ich. Fazit:&lt;strong&gt;&lt;em&gt; Schwer ist die Kunst, ein Freund zu sein!&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115245427104312253?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115245427104312253/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115245427104312253&amp;isPopup=true' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115245427104312253'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115245427104312253'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/unter-freunden.html' title='Unter Freunden'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115221244649614676</id><published>2006-07-06T21:00:00.000+02:00</published><updated>2006-07-10T11:54:46.200+02:00</updated><title type='text'>Baumtrost</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/DSCN0724.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 231px; CURSOR: hand; HEIGHT: 163px; TEXT-ALIGN: center" height="188" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/200/DSCN0724.jpg" width="255" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Das Herz in den Strom tauchen&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" height="173" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/200/DSCN0719.jpg" width="239" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;Wurzeln schlagen&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/DSCN0727.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/200/DSCN0727.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Treiben lassen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/DSCN0722.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 166px; CURSOR: hand; HEIGHT: 221px; TEXT-ALIGN: center" height="210" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/200/DSCN0722.jpg" width="166" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Berührt werden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/DSCN0717.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 212px; CURSOR: hand; HEIGHT: 153px; TEXT-ALIGN: center" height="186" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/200/DSCN0717.jpg" width="286" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kobolde treffen &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/DSCN0713.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/200/DSCN0713.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Federleicht werden&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/DSCN0707.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" height="276" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/320/DSCN0707.jpg" width="198" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Abtauchen und die Zeit vergessen&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Am Fluss steht eine ganz besondere Silberweide. Sie hat drei schlanke Stämme und beugt sich weit aufs Wasser hinaus. Die Wurzeln des ersten Stamms bilden ein Bett, in dem ich bequem liegen kann, der zweite Stamm ist zum Festhalten, und der dritte wächst in schönem Schwung, genau richtig, um sich draufzusetzen und die Füße ins Wasser zu halten. Irgendwo in der Nähe ist immer eine Entenkolonie, die sich faul treiben lässt. Blätter und Wasser glitzern um die Wette.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Es war eine lange Nacht, heute - und heute morgen war ich völlig aufgelöst, verwirrt... Mein altes Laster: ich tue Dinge, ohne das Einverständnis aller meiner "inneren Kinder" abzuwarten, ohne Rücksicht auf sie zu nehmen (weil sie mich manchmal einfach bremsen, denke ich). Und dann hab ich den Salat: fühle mich ganz zerbrechlich in meiner Haut, möchte mir eine Decke über den Kopf ziehen, mir die Arme um die Schultern schlingen und alleine sein. Die Türen verriegeln und mein Haus gründlich aufräumen. Dann muss ich dringend zur Weide und mir den Kopf wieder grade rücken lassen.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Meine Weide erzählt mir vom Loslassen und Drüberstehen, von Licht und Sonne, vom Alleinsein ohne Einsamkeit. Sie hat ein großes Herz und verlangt förmlich danach, umarmt zu werden. In ihren Wurzelarmen liegend sehe ich das Wasser vorüberziehen. Sie hilft gerne, mir einen unheimlich-heimeligen Mantel zu weben, der mich schützt und zugleich durchlässig macht. Sie lacht ein helles Lachen, malt mir Schatten auf die Beine und wirft mir gelegentlich auch einen Ast auf den Kopf, wenn es nötig ist. Sie sagt mir nicht, was zu tun ist. Solche Fragen straft sie mit einem scharfen Rauschen, oder auch mit Nicht-Beachtung. Sie weiß, dass ich mich selber helfen kann. Und sie hilft mir, zu &lt;strong&gt;sein&lt;/strong&gt; - dunkel und hell, glitzernd und moosig, klar im Kopf und verträumt. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115221244649614676?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115221244649614676/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115221244649614676&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115221244649614676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115221244649614676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/baumtrost.html' title='Baumtrost'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115210899963869892</id><published>2006-07-05T16:15:00.000+02:00</published><updated>2006-07-06T22:36:42.646+02:00</updated><title type='text'>Frag dich doch...</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/wassersterne.0.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 189px; CURSOR: hand; HEIGHT: 238px" height="257" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/320/wassersterne.jpg" width="195" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... mal, woher deine Kraft kommt?&lt;br /&gt;Einfach so, weil's Spass macht, frei nach der "Magischen Koordinatenkarte" aus Luisa Francias superben Buch &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3881043179/salamandra/028-4140020-9347704"&gt;Drei Wünsche&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;1.) Was kann ich gut und tue ich gern? Was sind Werkzeuge meiner Kraft?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;musizieren, lachen, tanzen, schöpfen-erfinden, formen, schreiben, in den Bauch gehen, fühlen, yoga, dem Atem folgen, eine Muse sein&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;2.) Wen empfinde ich als verbündete Wesen, wer ist mir wohlgesonnen, zu wem fühle ich mich hingezogen?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;meine engsten freunde, viele schriftsteller und -innen, singvögel, bäume&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;3.) Welches sind meine Orte der Kraft?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;der ossiachersee, das ausseerland, südfrankreich und das departement l'ain, london, wien, paris, lyon,...&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;mein bett, opernhäuser, bühnen, belebte plätze, altmodische kaffeehäuser, baumwurzeln, lichte wälder&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4.) In welcher Pflanze weiß ich Geistwesen, Feen, Helfer?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;in lindenbäumen, tannenbäumen, eichen, hollunderbüschen, hohem gras, in meiner weide&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5.) Als welches Tier würde ich leben wollen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;als luchs oder amsel&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;6.) Welche Dinge kräftigen und trösten mich?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;gutes essen, musik, gedichte, märchen, spaziergänge, fotografieren, mit freunden sprechen, pippi langstrumpf lesen und wenn ich gar nicht mehr weiter weiß: ab ins bett&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;7.) Ich denke mir spontan eine 5stelligen Zahl aus, ziehe die Quersumme und schlage deren Bedeutung nach...&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;47358 (4+7+3+5+8) -&gt; 27 -&gt; 9. Im Tarot der Eremit. Wie passend ;) Ich muss dringend in mich gehen.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;8.) Welche Farbe verkörpert für mich Schutz?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;waldgrün. erdfarben. manchmal auch sehr helles beige/cremeweiß. dunkles glitzern (wie bei wasser)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;9.) Welche weiblichen Vorbilder, starke oder bewundernswerte Frauen kenne ich und kann ich mir als Kraftverstärkung zum Vorbild nehmen?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;märchen/geschichten: pippi, ronja, babajaga, wassilissa die weiße, turandot&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;göttinnen: die musen, artemis, frau holle, babajaga, baubo, demeter&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;im echten leben: rose ausländer, luisa francia, burgi sedlak, artemisia gentileschi, christine nöstlinger, susan anderson, christy turlington&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;10.) Welches Element wähle ich spontan zu meinem?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;wind. feuer gerne in form von licht, besonders frühmorgens.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;11.) Was hab ich geerntet, was davon selbst gesät, was ist als wilde Saat aufgegangen?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Ich habe gesät: disziplin, viele gedanken, zuversicht, gebete, arbeit, wille zur veränderung, verwünschungen, wertschätzung, abschätzigkeit, lügen, offenheit, verletzlichkeit, doppeldeutigkeiten, verletzungen, wärme, angst, neugier&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Ich habe geerntet: vertrauen, zuversicht, erfolg, glück, verwirrung, sprunghaftigkeit, verletzungen, schönheit, wohlgefühl, ein sicherheitsnetz, ruhe, neugier&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;12.) Sehe ich mich eher als Sonne, Mond oder ein Planet?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Ich bin eine Mondsonne (sprich Wendehals *grins*)&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;13.) Was ist mein Treibstoff?&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Im Großen und Ganzen? Die Liebe.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Und im Kleinen? Lernen, meinen Körper spüren, da-sein, Berge besteigen, immer mehr erfahren und immer weniger wirklich wissen...&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115210899963869892?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115210899963869892/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115210899963869892&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115210899963869892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115210899963869892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/frag-dich-doch.html' title='Frag dich doch...'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115202405137477484</id><published>2006-07-04T15:59:00.000+02:00</published><updated>2006-07-04T16:52:02.783+02:00</updated><title type='text'>Ihre Bestellung bitte?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/defense2.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/200/defense2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Es erstaunt mich doch immer wieder, dass man doch tatsächlich bekommt, was man sich wünscht. Der Trick scheint "nur" zu sein, dass man auch &lt;strong&gt;&lt;em&gt;weiß&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, was man will. :)&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Jedenfalls habe ich meine 4. dicke Prüfung hinter mir. Und es hat funktioniert. Ich bin zwar nach wie vor vollkommen baff, aber ich schätze mal, die Überraschung ist eines der Hauptmerkmale der Magie. Wie Terry Pratchett so treffend schreibt: das Universum besteht aus 4 Elementen + dem fünften: der Überraschung.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Am Wochenende schien die Aufnahmekapazität meines armen Hirns tatsächlich vollkommen ausgelastet zu sein. Ich habe, hundemüde und völlig am Ende meiner Kräfte, die Decke über den Kopf gezogen und eine der schönen, runden Karten aus dem &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935581351/028-4140020-9347704?v=glance&amp;amp;n=299956"&gt;Göttinnenzyklus&lt;/a&gt; gezogen. Ich erhielt das 11. Haus, das "Luftschloss". Ich für mich habe erkannt: lernen tut mir gut, wenn ich es nicht wie eine einsame Kämpferin betreibe, sondern im Bewusstsein, dass ich einfach in den Wissens-Pool der Menschheit eintauche. Mir ist schon früher aufgefallen, dass ich wesentlich leichter lerne, wenn gerade zu diesem Zeitpunkt auch viele andere Menschen für die gleiche Klausur arbeiten. Vielleicht liegt der Lernstoff da irgendwie "in der Luft", anders kann ich es mir nicht erklären. Allerdings ist es nicht so leicht darauf zu vertrauen, dass man jederzeit auf dieses gemeinsame Wissen zurückgreifen kann. Vertrauen erleichtert die Angelegenheit nämlich ungemein!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Angeregt durch die Karte habe ich also bei den zwei da oben bestellt, dass sie mein zermartetes Hirn einfach an diesen Wissens-Pool anschließen sollen, weil ich mir einfach nix mehr merken kann. Ich habe dann auch noch eine Bestellung für eine angenehme, erfolgreiche Prüfung hinterhergeschickt, bevor ich endgültig in Morpheus' Armen weggebrochen bin.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und was soll ich sagen - es hat funktioniert! *lach*&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Jetzt habe ich noch zwei Prüfungen, um meine Bestellkünste zu perfektionieren.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115202405137477484?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115202405137477484/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115202405137477484&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115202405137477484'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115202405137477484'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/ihre-bestellung-bitte.html' title='Ihre Bestellung bitte?'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115186422244440676</id><published>2006-07-02T20:15:00.000+02:00</published><updated>2006-07-03T10:43:45.470+02:00</updated><title type='text'>Frischer Wind</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://www.biologie.de/w/images/thumb/f/fe/352px-Illustration_Carpinus_betulus0.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 191px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" height="314" alt="" src="http://www.biologie.de/w/images/thumb/f/fe/352px-Illustration_Carpinus_betulus0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich habe den Eindruck, dass mein persönliches Schicksal ein ernorm schlechtes Gewissen hat, wegen der ganzen Arbeit und Sorgen in letzter Zeit. Jedenfalls hat es sich heute richtig Mühe gegeben, mich wieder von der Zauberhaftigkeit meines Daseins zu überzeugen:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Meine Chefitäten haben vergessen, mir mitzuteilen, dass ich heute Vormittag eigentlich nicht hätte arbeiten müssen, da in unseren heiligen Hallen ein Konzert stattgefunden hat. Ich stand trotzdem um 10 auf der Matte und musste mir unverhofft bis 14 Uhr irgendwie die Zeit vertreiben. Also habe ich mich einfach stillschweigend in den Konzertsaal gesetzt (im "wichtigsten Barockschloss der Steiermark", wohlgemerkt!). Es war so wunderbar...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es gab Schumann. Schumann, mit dem ich aufgewachsen bin. Ich bin ihm zwischenzeitlich wieder untreu geworden. Weiß eigentlich gar nicht warum. Jedenfalls sind mir heute vormittag bei den Klängen der op. 94, 70 und 73 keine vernünftigen Gründe mehr eingefallen. Es ist schwer zu beschreiben, was mich an seiner Musik so derartig berührt, ohne an den äußersten Rand des erträglichen Kitsch zu stoßen. Aber gut, so ist es mit vielen schönen Dingen...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es ist nämlich so, dass sich vom ersten Ton einer Schumann'schen (oder überhaupt romantischen) Melodie an ein Fenster in mir öffnet. Ich habe dann sofort das Bild eines Vorhangs vor mir, der, vom Sommerwind geteilt, den Blick auf den lichtdurchfluteten, riesigen und wild-wuchernden südfranzösischen Garten meiner Kindheit freigibt. Es riecht nach Wärme, nach nackter Haut, Zypressen, kühlem Stein... Ich kann atmen, ich fühle, dass &lt;em&gt;es&lt;/em&gt; atmet, rund um mich. Es ist soviel Zeit da, unter einem Baum zu sitzen, einem Vogel zuzusehen oder einem Bach beim Fließen. Es gibt Zeit, wieder in die eigene Haut zurückzufinden, in die eigenen Füße; Zeit, Wunden aufzuspüren, sie zu fühlen und der Sommerluft zum Heilen hinzuhalten. Und über allem liegt immer ein ganz spezieller Wind; die Bäume murmeln ständig. Es ist dieser Wind, den ich in der (Kammer-)Musik der Spätklassiker und Romantiker wiedererkenne. Ich frage mich eigentlich, warum es gerade der Atem, die Luft, der Wind sind, die ich mit Musik assoziiere? Könnte ja auch genauso gut das Wasser sein... Hm. Für mich ist der Wind das sanfteste, kommunikativste und heilendste aller Elemente. Nichts fühlt sich auf nackter Haut so schön an. Na gut, fast nichts...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Dann wollte ich eigentlich meine Lieblingslinde im Park besuchen. Hat leider nicht funktioniert, da saßen schon zwei alte Leute und haben gepicknickt. Also bin ich querfeldein, zu einem einsamen Baum mitten auf der Wiese. Ich habe mir gedacht, ich könnte ja weiterhin auf meinem romantischen Trip bleiben und etwas völlig Sinnentleertes tun - nämlich mit dem Baum zu sprechen. Oder es zumindest zu versuchen. Und ich kann sagen: es hat funktioniert. Nein, ich habe keine grummelig-knorrige Stimme gehört, es gab auch keine Sprechblasen oder Farbvisionen vor dem inneren Auge. Einfach nur die Präsenz eines ruhigen, geduldigen, mächtigen Wesens. Und zwischendurch blitzten mir ein paar Gedanken durch den Kopf, von denen ich nicht unbedingt behaupten möchte, dass es meine eigenen waren. Ich musste ein paar Mal herzlich lachen (ja, mitten im Park). Es geht nichts über eine ordentliche Portion Baum-Humor!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und jetzt hab ich nachgeschlagen: es war eine Hain-Buche. Eine tatsächlich sehr geduldige Baumart, die den Perfektions-Wahn des Menschen über Jahrhunderte hinweg ertragen hat müssen. Es gibt wohl keine geometrische Form, in die sie nicht schon einmal geschnitten worden wäre. Sie nimmt's mit Humor. Und ziemlich abgeklärt, wie ich finde...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115186422244440676?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115186422244440676/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115186422244440676&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115186422244440676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115186422244440676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/frischer-wind.html' title='Frischer Wind'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115176374833383666</id><published>2006-07-01T10:19:00.000+02:00</published><updated>2006-07-01T16:28:52.950+02:00</updated><title type='text'>Plötzliche Erkenntnis</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Also, um mal auf die Kommentare zum letzten Post einzugehen:&lt;br /&gt;Danke für die Komplimente, es freut mich wirklich, wenn das Geschriebene hier in dem einen oder der anderen etwas auslöst, ihn oder sie berührt... :) Auch wenn ich zugeben muss, dass ich auf die Erkenntnis, dass mein kleiner Blog gelesen wird, doch noch etwas verwirrt reagiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meine, da schreibt man eine ganze Weile schon, was einem so durch den Kopf spaziert; man hat das Medium Internet gewählt, weil das so schön papiersparend ist und man so nett verlinken kann und keinen UHU für das Einkleben von Bildern braucht... Und dann - Rumms! Peng! - wird das schlichte Gemüt mit der Tatsache konfrontiert, dass Internet ja vor allem Vernetzung und so bedeutet und das man eventuell ja auch gelesen wird, so wie man bei anderen mitlesen kann. Mein Gott, manchmal bin ich wirklich langsam ;) Wird schon wieder...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gehe übrigens nach Schweden. 2 Semester lang, Kunstgeschichte. Es fühlt sich nach Abenteuer an und ich vermute auch, dass es eins wird. Zumal ich erfahren habe, dass ich mir selbst eine Bleibe suchen muss. Studentenheime sind ausgebucht. Hab jetzt aber keine Zeit für Wohnungssuche, muss lernen. Noch 1,2,3 Prüfungen, dann gibt's auch für mich Ferien...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115176374833383666?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115176374833383666/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115176374833383666&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115176374833383666'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115176374833383666'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/07/pltzliche-erkenntnis_01.html' title='Plötzliche Erkenntnis'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115166919356475172</id><published>2006-06-29T22:57:00.000+02:00</published><updated>2006-06-30T14:09:07.810+02:00</updated><title type='text'>Fallschirm</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/1600/betti.0.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="150" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3081/2257/320/betti.0.jpg" width="192" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Habe also einen guten Freund angerufen und um Unterstützung bei der Reparatur meines leicht lädierten Seelenlebens gebeten. Ich kenne eigentlich niemanden, der der Welt und dem Leben auf eine so des-illusionierte und zugleich verzauberte Art und Weise begegnet. Er sagt, dass es die Schmerzen sind, die uns zu "schönen" und besseren Menschen machen; aber eigentlich kann er es besser ausdrücken, als ich gerade. Und wenn ich ihm erzähle, wie es mir geht, versucht er nicht zu trösten. Er sieht einfach ein, dass es oft nichts zu tun gibt, um es besser zu machen. Weil es nämlich schon gut ist, wie es ist. Auch wenn man dabei heulen muss. Das finde ich toll. Es nimmt meiner Trauer die Schwere und gliedert sie wieder ein in das was sie ist, nämlich Teil des Ganzen. Teil eines Tanzes, der nicht böse oder gut ist, sondern manchmal leicht und manchmal schwer. Ich fühle mich immer noch verletzlich, klein und auch unbedeutend, aber jetzt beruhigt mich das. Gut so, dass meine Probleme nicht Mittelpunkt der Welt sind!&lt;br /&gt;Es ist schwer in Worte zu fassen, was mir in den letzten Tagen aufgegangen ist, aber ich denke, es ist nicht viel mehr als die "Katastrophe", die jeder Mensch mit sich herumträgt. Meine Katastrophe ist die Tatsache, ein nicht-gewolltes Kind zu sein. Zu feinfühlig gewesen zu sein, zu früh Dinge erkannt zu haben. Ich war als Kleinkind bereits der Illusion beraubt, glückliche Eltern zu haben. Ich habe mich zur Mittlerin gemacht, weil ich es nicht ertragen konnte, wie die beiden aneinander vorbei kommunizieren. Oder eben gar nicht kommunizieren. Und jetzt merke ich, dass es rein GAR NICHTS gibt, was ich gegen das Unglück dieser zwei Menschen tun kann oder soll oder darf. Ich fühle mich etwas verloren, ziemlich hilflos. Aber es ist gut so. Irgendwann muss mensch ja begreifen, dass er sich um seinen eigenen Kaffee zu kümmern hat.&lt;br /&gt;Jetzt geht’s ja wieder, aber vor ein paar Tagen ist mir meine kleine Katastrophe ziemlich auf den Schädel gerummst. Aber mitten in meinem persönlichen Weltuntergang habe ich mich so lebendig gefühlt, so schön (in meinem ganzen Würmchen-Dasein). Ich habe gefühlt, wie kräftig mein Herz ist, dass es mich einfach ganz stur durch die hässlichsten Augenblicke trägt.&lt;br /&gt;Ich habe schlagartig gesehen, wonach ich mich in Wirklichkeit sehne, auf was ich wirklich hungrig bin. Ich konnte in mich hineinsehen, auf so ein kleines, ziemlich vernarbtes Mädchen, das mir auch ehrlich gesagt hat, wie furchtbar gemein und unfair es das alles findet. Ich denke, der kurze Augenblick dieser ganz nackten Begegnung wird mir helfen, in Zukunft die "echte" Seelen- und Körpernahrung von der Ersatzbefriedigung zu trennen.&lt;br /&gt;Jetzt liege ich morgens im Bett und genieße mein Dasein, genieße sogar, dass es weh tut, dass ich mich klein fühle, mich auf den Boden fallen lassen kann.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115166919356475172?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115166919356475172/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115166919356475172&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115166919356475172'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115166919356475172'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/06/fallschirm.html' title='Fallschirm'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01640007241752943282</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://i84.photobucket.com/albums/k16/susainschweden/unterdereiche1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22214256.post-115149234358474913</id><published>2006-06-28T12:47:00.000+02:00</published><updated>2006-06-28T12:59:03.950+02:00</updated><title type='text'>Abnabeln</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich werde ein ganzes Jahr weg sein und somit haben meine Eltern keinen Kitt mehr. Meine Mutter hat meinen Vater nie geliebt, was ich weiß, seit ich 6 oder 7 bin. Ich weiß, dass das Thema der Trennung zwangsläufig in irgendeiner Form auf den Tisch kommen wird, wenn sich die beiden ein Jahr lang ohne Puffer gegenüberstehen: Tochter weg, Sohn weg. Ich hoffe nur, dass meine Mutter den Mut haben wird, aufzuräumen und zu gehen. Mein Vater wird es nicht tun. Er ist zu bequem. Und: er liebt sie. Ich denke, die beiden haben nie gelernt, allein und wirklich selbst-ständig zu sein. Sich selbst Eltern zu sein. Und ich fühle mich verantwortlich.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich bin kein Kind der Liebe, oder zumindest nur ein Kind einseitiger Liebe. Das tut so höllisch weh. Wenn ich nicht wäre, gäbe es auch meinen jüngeren Bruder nicht und meine Mutter wäre frei. So habe ich jahrelang gedacht. Ich bin nie für das Unglück meiner Eltern verantwortlich gemacht worden, aber ich fühle mich so. Ich bin wütend, dass sie sich selbst in so ein Lügengebäude hineinmanövriert haben.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;"Hach, könnt ihr euch glücklich schätzen, dass ihr so glückliche Eltern habt." &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Diesen Satz haben wir ihnen nie geglaubt. Aber sie haben sich selbst in ein Bild gepresst, dass sie jetzt nicht mehr so einfach abstreifen können.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich habe drei Trennungen durchlebt. Und die beiden: ich denke, noch keine. Es ist nicht leicht, sowas zu lernen, wenn man jenseits der 50 ist, denke ich mir. Ich frage mich, ob es überhaupt irgendwann leicht ist. Ich kenne den Schmerz und den Kampf und irgendwie will ich mich dazwischen werfen, aber ich muss langsam einsehen, dass ich einfach nichts tun kann. Nichts tun soll. Es fällt mir schwer, mich selbst am Riemen zu reißen, diese Trennung nicht als meine eigene zu empfinden und auch die "Niederlage" dieser Trennung nicht auf meine Schultern zu stemmen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Was ich jetzt brauche, ist ein Freund. Die einfachen Dinge: eine Schulter, ein Ohr, eine Umarmung. Hach, es ist schwer, erwachsen zu werden. ;)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22214256-115149234358474913?l=wolken-los.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wolken-los.blogspot.com/feeds/115149234358474913/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22214256&amp;postID=115149234358474913&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115149234358474913'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22214256/posts/default/115149234358474913'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wolken-los.blogspot.com/2006/06/abnabeln.html' title='Abnabeln'/><author><name>artemis</name><uri>http://www.blogger.com/profile/0164000724175294328
